Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Tuxedo 808s & Rollerskates DJ Mix | Mayer Hawthorne & JakeOne DJ Mixtape im Stream

808s and Rollerskates DJ Mix und mehr… 

Die Sonne schien mir schon heute Vormittag auf die Knie, es ist Zeit ein wenig vom Strand an den Pool zu wandern. Was für ein geiles Wetter und bitte kein Neid, wir haben hier auch schon Regen gehabt. Aber Scherz bei Seite, ich brauche Sonne und gute Musik. 


Gestern habe ich ja schon auf FB die Ed Banger Compilation „15 Ans“, eine orchestrale LP mit Tracks von u.a. Breakbot, Cassius, Mr. Oizo, Busy P, DJ Mehdi, Uffie, Feadz, SebastiAn, Laurent Garnier und Justice, angekündigt. Am 23.11. wird diese offiziell veröffentlicht und ich muss sagen, das Ding ist ein Hammer. Ich lag also gestern am Pool und habe die Promo vorgehört, die elektronischen Klänge der Ed Banger Dynastie wurden in ein vom Orchestre Lamoureux gespieltes neues Kunstwerk verwandelt. Schau dir das Video an und sei geflashed.


Klassik, Klassik aus bekannten Songs wie z.B. D.A.N.C.E. von Justice uvm. ich bin echt geflashed – zumal es bei mir so ein Erlebnis wie bei Sly5thAve mit The Invisible Man: An Orchestral Tribute To Dr. Dre war. Aber dazu später. Heute genießen wir mal wieder einen DJ Mix von Tuxedo und zwar 808s and Rollerskates.
Nothing more 2 say, der Pool ruft.

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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Die etwas andere Reifeprüfung geht in die zweite Runde… Bist du bereit für Radeberger ?

Die etwas andere Reifeprüfung geht in die zweite Runde… Bist du bereit für Radeberger ?

BIST DU BEREIT FÜR RADEBERGER? 

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Sachsen ist nicht nur für tolle Bauwerke wie die Semperoper bekannt, sondern auch für Radeberger, eins der erste in Deutschland gebrauten Biere, ausschließlich nach Pilsner Brauart. Ganz nebenbei gehört Radeberger zu den modernsten Brauereien Europas und die Radeberger Gruppe KG ist zudem noch die größte Brauereigruppe in Deutschland. Superlativen auf Superlativen Was macht man also wenn man eh schon an der Spitze steht, man gönnt anderen auch erfolge und so rief man bei Radeberger zu einer besonderen Reifeprüfung auf (der TV Clip ist uns ja allen sicher bekannt, ‚denn nur wer die strenge Qualitätskontrolle durchlaufen hat, dem kann ein Radeberger serviert werden.‘).


Eine witzige Aktion.

In der Fußgängerzone steht also ein feiner Kühlschrank und daneben ein Display, auf dem Display sehen wir Flaschen. Diese Flaschen sollen also gezählt werden und wenn man die Anzahl richtig errät, dann öffnet sich der Kühlschrank und man bekommt eins der leckeren Biere. Klingt einfach, doch wenn da nicht diese schrägen Dinge passieren würden. Könntest du diese besondere Reifeprüfung schaffen? Schau dir einfach das Video an und verrate mir ob du so nervenstark bist.


Ich finde diese Kampagne äußerst reizvoll und schätze mich so ein, dass ich trotz der kreativen Ablenkung meiner Aufgabe (Flaschenzählen) gerecht werden könnte. Und wenn nicht, dann war diese Aktion trotzdem ein Gewinn, denn so eine Unterhaltung hat man ja auch eher selten. Ein Ausbruch aus dem Alltag halt.

Über Radeberger:

Anspruchsvolles Bier für anspruchsvolle Männer (und natürlich auch Frauen).

Seit 1872 wird in Radeberg Bier nach Pilsner Brauart hergestellt, seit 1906 sogar ausschließlich. Stets mit dem Ziel, das beste Pilsner seiner Zeit zu sein. Dafür durchläuft es eine strenge Qualitätskontrolle. Radeberger Pilsner ist das hochwertige Ergebnis eines aufwendigen Entstehungsprozesses durch technisch und handwerklich ausgefeilte Produktionsmethoden. Es entsteht aus nur vier Zutaten, streng nach dem Reinheitsgebot. Helles Malz, ausgesuchter Aroma und Bitterhopfen, weiches Wasser aus eigenen Brunnen und feinste Hefe. Für Radeberger Pilsner gibt die Radeberger Exportbierbrauerei, heute eine der modernsten Brauereien Deutschlands, seit jeher immer ein bisschen mehr.

Mehr feines Gerstenmalz kombiniert mit mehr Hopfen sorgt für mehr Stammwürze. Und das ermöglicht ein ganz besonderes Geschmackserlebnis: charaktervoll, vielschichtig und vollmundig. Ganz nebenbei gehört auch mein geliebtes Hasen-Bräu zur Radeberger Gruppe. Die kennen sich halt mit gutem Bier aus.


Mehr zum Bier findest du hier:


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Radeberger Exportbierbrauerei GmbH  und ist folgerichtig ein Werbebeitrag. Titelfoto/Screenshots via Radeberger mit freundlicher Genehmigung.
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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Banksy ‚Shredding the Girl and Balloon‘ | The Director’s Cut

Banksy 'Shredding the Girl and Balloon' | The Director’s Cut

Halb geschreddert ist auch daneben. 

Nachdem unser Lieblings-StreetArt-Künstler Banksy schon seine Sicht der letzten geilen Aktion veröffentlichte, folgt nun der Director´s Cut. Dieser hat es in sich, denn Banksy gibt bekannt, dass diese Aktion so nicht komplett durchgeführt wurde bzw. das Schreddern bis zum bitteren Ende erfolgen sollte. Mit anderen Worten, der Schredder hat seine Dienste nicht beendet. Im Video sehen wir Banksy oder einer seiner „Mitarbeiter“, wie direkt nach dem Hammerschlag der Auktion, eine Fernbedienung gedrückt wurde um den geheimen Mechanismus im Rahmen des Kunstwerks auszulösen. 

Love is in the Bin

Lustig wäre es ja schon gewesen, wenn die Leinwand komplett in Streifen auf den heiligen Boden Sotheby’s gefallen wäre, dann hätte die geheime europäische Höchtbieterin sicher nicht das Kunstwerk abgenommen. In diesem Fall ging die Kritik am Kunsthandel dann doch eher nach hinten los, denn das Werk „Girl With The Balloon“ ist mit der Halbschredderung zu einem neuen Kunstwerk herangewachsen. Nun ja, unterhaltsam war diese Aktion trotzdem und hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. 

Hier kommt der Director´s Cut.



Fotos / Screenshot via Banksyfilms 

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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Ich bin dann mal kurz weg | Eine kleine Blogpause ist nötig.

Ich bin dann mal kurz weg | Eine kleine Blogpause ist nötig.

Raus… Luft…Atmen… Urlaub. 

Ja, du kennst mich mittlerweile ganz gut, so komplett ohne Blog funktioniert es bei mir nicht. Auch diesmal werde ich von meiner kleinen Reise sicher ein paar Lebenszeichen von mir geben und dich auf dem Laufenden halten. Aber in der letzten Zeit war es alles sehr anstrengend und ein paar Rückschläge (welche nur finanzieller Natur sind) muss ich einstecken. Aber die Lust am Bloggen kann mir keiner nehmen. So geht es auf jeden Fall Anfang November, hoffentlich mit frischen Akkus, weiter. In der Zwischenzeit brauche ich mal Familie, Sonne, Strand und Meer, meine Frau im Arm, die Kids im Sand, gute Musik auf den Ohren, Cocktails und Ruhe. 

Für Mitte November steht ja auch schon das nächste Event in den Startlöchern und einige coole Produkte werden noch hier im Blog präsentiert und besprochen. Teilweise nehme ich sie mit in meine Auszeit und auch wenn ich einen „Digital Detox“ nicht schaffe, werde ich versuchen mich nur mit Dingen zu beschäftigen, welche mir gut tun. 

In der Zwischenzeit darfst du mir mal die Daumen drücken, vielleicht auf einen größeren Lottogewinn. So, jetzt bewege ich mich aber Richtung Flieger und schalte ein paar Tage ab. Du kannst dich ja mal hier im Blogarchiv austoben. Gibt ja ,dank mehr als 11 Jahre Bloggen, viel zu entdecken. Einen digitalen Glückwunsch möchte ich auch noch an meinen Vater senden, der hat nämlich heute Geburtstag und das muss gefeiert werden. 

Bleib sauber, bald geht es ja weiter und hier habe ich noch passende Musik für uns beide am Start.

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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Meine neue Smartwatch ist eine Ticwatch Pro | Smartliving am Handgelenk Teil 1 im Closer Look

Meine neue Smartwatch ist eine Ticwatch Pro |  Smartliving am Handgelenk Teil 1 im Closer Look

Doppelt hält besser…. länger. Die Mobvoi TicWatch Pro. 

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Junge Junge, smarte Gadgets gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, doch was macht im Wust der ganzen Technikdinge denn am meisten Spaß? Ich habe gerade eine Ticwatch Pro Smartwatch  von Mobvoi zugeschickt bekommen und die werden wir uns jetzt mal genauer anschauen. Die wichtigsten Specs vorweg, steige ich mal wieder in das Thema Smartwatch ein und um.

Die technischen Details zur Ticwatch Pro:

Betriebssystem: Wear OS 2.0 by Google
Maße: 45×12,6 mm
Display: 3,5cm 400×400 Pixel OLED und FSTN-Display
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 2100
Speicher: 512 MB RAM und 4 GB interner Speicher
Bluetooth 4.2 

W-Lan 802.11 b/g/n 2.4 Ghz 
GPS 
Umgebungslichtsensor 
PPG-Pulsmesser 
Gyrometer
Low Latency Off-Body Sensor Magnetsensor
Akku: 415 mAh
IP 68 Zertifizierung


Nicht direkt eine Fitnesswatch, aber die Eierlegende-Woll-Milch-Sau.

Angefangen hat es für mich mit diesem Thema, als ich mir über Umwege eine Pebble Steel bestellte, eine Smartwatch mit E-Ink Display und einem Akku der gut eine Woche Infos auf mein Handgelenk brachte. Lange ist es her und Pebble wurde leider von Fitbit platt gemacht. Naja, man kann noch Fan-Server-Projekte nutzen und rudimentäre Infos auf der Uhr empfangen, aber das Thema ist nun für mich durch – auch wenn die Akkulaufzeit mit einer Woche echt genial war.

Danach habe ich eine Huawei Classic angetestet, ein wirklich schönes Ding, aber Preis-/Leistung war da grundsätzlich jenseits von …(damals 350€)  lassen wir das also. 

Gefolgt wurde diese Smartwatch von der Fitness-Watch Withings Steel und die wurde kürzlich smarter, weil das eingebaute OLED nun endlich Nachrichten anzeigen kann. Doch so richtig smart ist das ja nicht, denn eine Interaktion kommt nicht auf. 

Hier setzt jetzt für mich die Ticwatch Pro an, denn die habe ich gerade auf Wear OS 2.0 by Google geupdated. Das bringt ein wenig Farbe ins Spiel und eine Interaktion auch ohne Smartphone. 

Eins vorweg, das Ding sieht echt nice aus. 

Ein riesiges Display und die Besonderheit direkt oben drauf. Denn es wurde ein Hybrid-Display verbaut. Ein durchsichtiges LCD (FSTN Display) und darunter das schöne OLED. Das besondere an der FSTN Technik ist, dass die sogenannten Film Super Twisted Nematic Displays einen zur Kompensation der unerwünschten Farbeffekte, dünnen aufgeklebten Film benutzen, mit dem das Licht in die Richtung gedreht wird, die der Polarisationsebene der TN-Zelle entgegenwirkt. Dadurch werden die Farbverfälschungen kompensiert. Mit anderen Worten, kein Regenbogen auf dem Display und wenn das AMOLED an ist, sieht man keine LC-Schatten.

Der besondere Clou ist dabei natürlich die Energieersparnis, denn das FSTN ist immer an und das OLED nur bei Bedarf. Die Uhrzeit sieht man so immer, also gerade bei starker Umgebungshelligkeit und Sonneneinstrahlung. Betreibt man die Uhr also nicht im „Smartwatch-“ sondern im „Wesentlich“ Modusso hat man eine Uhr mit Fitnessfokus, einer hohen Lesbarkeit bei Sonnenlicht und 30 Tage BatterielebensdauerNatürlich kann man alles so einstellen wie man es mag, muss sich dann aber nicht wundern wenn die Uhr schnell wieder ans Ladegerät muss.


Doch ob diese Hybrid-Technologie mich auf Dauer überzeugen kann, werden wir sehen – ich vermute ja. 

Im ersten Teil schaue ich mir aber mal die Verarbeitung der Ticwatch Pro Liquid Metal Silver an. 

Als Werkstoffe kamen Edelstahl, Kohlefaser-Nylon, Silikon und Leder zum Einsatz. Die Lünette ist also aus Edelstahl hergestellt und in der silbernen Variante, welche ich besitze, sieht das sportlich elegant aus. Zwei seitliche Druckknöpfe, welche mit verschiedenen Funktionen belegt werden können, sind ebenfalls aus Edelstahl gefräst und runden das Gesamtbild ab. 

Auch die Rückseite, welche den Pulsmesser beinhaltet, ist um allergischen Reaktionen vorzubeugen, mit Edelstahl aufbereitet, dazwischen befindet sich das aus Kohlefaser und festem Nylon hergestellte Gehäuse der Uhr und ist extrem robust und kratzfest. 

Durch diesen Materialmix kann man auch das Leichtgewicht von gerade mal 77g erzeugen. Für eine Smartwatch dieses Kalibers ist das wirklich federleicht. 

Das Armband ist aus echtem italienischen Leder gefertigt und auf einer Silikonunterlage vernäht. Dieses Zweischichtverfahren des Armbands sorgt für längere Haltbarkeit und ist durch das Silikon schweissresistent. 


Obwohl die Ticwatch Pro mit den 45mm Durchmesser eine große Uhr ist, wirkt sie nicht zu aufdringlich an meinem schmalen Handgelenk und ich bin im 3. Loch. Da ist also noch Luft für kleinere Handgelenke und Große haben auch wenig Probleme. Gut gelöst. Und wer das Armband wechseln mag, der kann ein handelsübliches mit 22mm und Schnellverschluss nehmen.

Mit anderen Worten, die Verarbeitung ist einwandfrei, €249.99 EUR ein guter Preis und hier folgen die ersten Fotos.

Ich bin mal gespannt wie sich die Smartwatch so im Alltag schlägt. Ich richte mir sie jetzt erstmal richtig ein. NFC ist z.B an Board und so kann man mit Google Pay (jetzt auch mit PayPal) / Kreditkarte zahlen, in dem man nur die Smartwatch ans Terminal hält. Sehr cool.

Mehr Infos findest du übrigens direkt beim Hersteller auf der Page:

mobvoi.com


Zur Transparenz. Diese Smartwatch wurde mir als Testmuster zur freien Verfügung gestellt. Ich erhalte dafür kein Geld, meine Meinung zum Produkt wird nicht erkauft. Ich werde in folgenden Beiträgen auf Pro und Contra der Uhr eingehen, sobald ich genug Erfahrungen gesammelt habe. Auch Tipps und Tricks wirst du hier erfahren. 
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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Final Djs – I Feel Free ft. Bright Light Bright Light | Song of the Day

Ein Song wie Ende der 80er, Anfang 90er und doch so 2018. Feel Free. 

Der walisische Sänger Rod Thomas bringt in Final DJs neuem Song „Feel Free“ einen fantastischen Nu Disco Vibe rein, welcher an vergangene Tage erinnert und doch frisch reinhaut. Sebastian (Final DJs) ist ja hier im Blog mit seinen Songs ein Dauergast und hat immer wieder frische und gute Feature am Start. So ist diesmal eine Kooperation zwischen Bright Light Bright Light’s und dem niederländischen Soave Radio die Grundlage für eine neue frische Produktion, welche sich tief in den Gehörgang eingräbt. Lassen wir uns also positiv überraschen, welcher Song als nächstes Released wird. Denn Final DJs und der Wahl-NewYorker Rod haben noch ein paar Songs in Petto.


What does it mean to really feel free? Final DJs’ brand new single surrounds that subject with fresh disco house beats and funky guitars. At the centre of the composition is Bright Light Bright Light’s voice, playfully describing the way he sees his potential new relationship blossom. 


Hören wir uns den Auftakt mal an. Hier kommt „Feel Free“ 



Natürlich kannst du dir den Song auch in allen amtlichen Streamingdiensten reinziehen und kaufen – so gehört es sich ja auch. Interessant ist, dass ich direkt beim Hören des Songs an George Michael denken muss – liegt das daran das der Waliser von der selben Insel stammt oder am Vibe? Auf Rods 2016er Album wurde er auch von Elton John, Alan Cumming, und den Scissor Sisters gefeatured. 

Wir hören also die Stimme eines echt genialen Künstlers und was die Produktion des Songs anbelangt, so ist Final DJs ein Garant für gute Musik. Immer. 
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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Christian Ulmen und DB Regio | Der witzige ‚Das Leben ist zu kurz für Vorurteile‘ Werbeclip

Christian Ulmen und DB Regio | Der witzige 'Das Leben ist zu kurz für Vorurteile' Werbeclip

Das Leben ist zu kurz für Vorurteile.

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Ich mag den Christian Ulmen. Ich bin echt ein Fan. Kein anderer vermag es wie er, auf selbstironische und charmante Weise einen gesellschaftlichen Spiegel vorzuhalten. Sind wir nicht alle irgendwie Tollpatsche? Wo ist denn das nächste Fettnäpfchen und was waren noch gleich Vorurteile? 

In der neuen Länder-Ticket-Kampagne der Deutschen Bahn, lässt Christian Ulmen regionale Vorurteile aussteigen. Schau es dir an.

Der Schauspieler wirbt für DB Regio mit verschiedene Länder-Tickets wie das Baden-Württemberg-Ticket, das Schleswig-Holstein-Ticket oder das SchönerTagTicket NRW, welches mir ja sehr vertraut ist. Christian reist also in verschiedene Spots der einzelnen Bundesländer und greift gängige Klischees auf. Natürlich in seiner gekonnten Manier. Ich für meinen Teil feiere diese Werbung total. Und ja, wie schon hier im Blog zu entdecken, macht die DB gerade in Sachen „gute Werbung“ so einiges richtig. Wenn man also den Hamburger ins Rheinland verfrachtet, dann komme ich aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Liegt wohl daran, dass ich mich wieder erkenne und Ulmens „gespielten“ Gedanken Folge leisten kann. 

Ich glaube ich brauche jetzt, gerade vor den Herbstferien in NRW, nicht weiter erwähnen was man machen könnte. Oder etwa doch? Nun, wie wäre es damit einfach mal loszufahren und die jeweiligen Bundesländer und seine Einwohner zu entdecken, mit Vorurteilen aufzuräumen und sich eine schöne Zeit zu machen. Eine gute Idee, oder?
Auf unkonventionelle Art und Weise wird so von der DB Regio mit einem Augenzwinkern die Länder-Tickets beworben. Das bedeutet also, mit nur einer Fahrkarte unbegrenzt einen Tag lang durch das gesamte Bundesland reisen. So, da ist der Herbstferientipp.

Good to know:

Ticketkonditionen SchönerTagTicket NRW – Das SchönerTagTicket NRW gilt einen Tag lang für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrszügen und allen Verbundverkehrsmitteln (S-, U-, Straßenbahn, Busse) innerhalb Nordrhein-Westfalens sowie auf ausgewählten Strecken angrenzender Bundesländer und der Niederlande.

Montags bis Freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages;  Samstags,Sonntags und an Feiertagen schon ab 0 Uhr).

Als Single-Ticket kostet das Ticket 30,50 Euro. 
Als Familien-/ Gruppen-Ticket (für bis zu 5 Personen) kostet es 45 Euro.

Diese Kampagne entstand zusammen mit der DB Regio und dieser Blogbeitrag ist in freundlicher Kooperation mit der DB entstanden.

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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Banksy und die geplante Obsolenz | Der Akt der Zerstörung als kreativer Bestandteil der Kunst

Banksy und die geplante Obsolenz | Der Akt der Zerstörung als kreativer Bestandteil der Kunst

Going, going, gone…

Wie ich Banksy dafür feiere. Und er sich selbst auch, in dem er Picasso zitiert:

The urge to destroy is also a creative urge.

Der StreetArt Künstler aus Bristol hat den wahrscheinlich größten Coup der Kunstgeschichte hingelegt und Künstlern wie Gustav Metzger oder Jean Tinguely gleich tat. Er baute vor Jahren einen Schredder in einen Bilderrahmen ein und hat ein Original seines Pieces „Girl With Balloon“ darin gerahmt. Sollte es jemals zu einer kommerziellen Veräußerung seines Werkes kommen, zu einer Versteigerung, dann sollte das Bild in Streifen geschnitten werden. Nun stand das Werk im Künstlerrahmen zur Auktion bei Sotherby´s bereit und nach dem ein telefonischer Bieter den Zuschlag bei 1,04 Millionen britische Pfund erhielt, setzte sich das Bild unter einem Alarmton in Aktion. Es rutsche nach unten aus dem Rahmen, in Streifen geschnitten, geschreddert. Welch eine großartige Aktion. 

Schätzungsweise war ein Mittelsmann oder sogar der unbekannte StreetArt-Künstler Banksy höchstpersönlich vor Ort und hat den geheimen Mechanismus ausgelöst. Dafür muss man ihn mal wieder hart feiern. Einer der wohl letzten Stars der modernen Kunstgeschichte. 

Ganz wilde Theorie: Was wäre wenn ein Bekannter der Künstlers dieses geschredderte Spray-Paint-Original ersteigert hätte. Der Wert hätte sich nach dem Zuschlag durch das Schreddern sicher verdoppel, wenn man es nun wieder weiterverkaufen oder versteigern würde, hätte man ordentlich Reibach gemacht. Nur mal so ein Denkkonstrukt, welches auch die ganze Kunstindustrie hinterfragen würde. Aus diesem Gesichtspunkt wäre es ein Doppelprank. Warten wir es ab, was noch passiert. Vielleicht muss der Käufer das Bild auch nicht abnehmen. 

Aus meiner Sicht ist diese geplante Obsolenz ein genialer sozialkritischer Akt um Kunst nochmal neu zu überdenken.

banksy.co.uk

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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Blogger@AquaCleanSpace | Atomlabor on Tour mit Geberit in Potsdam

Blogger@AquaCleanSpace | Atomlabor on Tour mit Geberit in Potsdam

Die Zukunft des Wohnens.

Ohne Überfluss, aber mit vollem Komfort im eigenen Zuhause. 

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Minimalistischer, bewusster, aber mit vollem Komfort. Mit diesem Motiv im Hinterkopf wurde ich von Geberit ins FlyingSpace nach Werder (Havel) in Potsdam eingeladen. Das Projekt nennt sich „Blogger@AquaCleanSpace“ und das weist ja schon latent auf den Helden dieser Geschichte hin: ein Dusch-WC mit höchstem Komfort. Ein solches WC wurde in einem FlyingSpace von SchwörerHaus verbaut. Aber lass mich das mal der Reihe nach erzählen, denn da kommt mehr als eine coole Sache für dich, ach was schreibe ich… für uns alle, heraus.

Am 24.09. setzte ich mich also mittags in den Flieger nach Berlin, um am frühen Nachmittag in einer Musterhausausstellung in Werder aufzuschlagen. Ein 50 m² Haus erwartete mich. 

Die Besonderheit daran: es ist transportabel, steht nur auf punktuellen Stelzen und kann jederzeit, komplett mit Interieur, an einen anderen Ort transportiert werden. Immobilie ist da schon fast das falsche Wort, denn es ist ja mobil, deshalb passt der Name „FlyingSpace“ wirklich gut. 

Der Sinn dahinter ist es, so bewusst und minimalistisch zu leben und trotzdem den höchsten Komfort zu erleben. Gerade wo Wohnraum teuer ist, wo man sich nicht auf einen endgültigen Standort festlegen mag, wo man kreativen Freiraum benötigt, da sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Das kleine Haus bietet höchsten Wohnkomfort auf engstem Raum, ohne dass man sich eingeengt fühlt. Die Räume sind offen gehalten und perfekt positioniert, so grenzt das Badezimmer unmittelbar und offen an das gemütliche Schlafzimmer mit Himmelsblick an.  Natürlich darf dort das Geberit AquaClean  Dusch-WC nicht fehlen, diese perfekte Art der Hygiene durfte ich ja schon zweimal persönlich in verschiedenen Locations erleben. 

Darf es zur Einleitung ein Video sein? Los geht es.


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Nach dem Kennenlernen des Hauses, welches latent mit smarter Technik ausgestattet wurde, gab es auch schon das Abendessen mit meinen Blogger-Kollegen.
Es wurde in netter Runde geplaudert und einige neue Bekanntschaften geschlossen, die meisten „Mitstreiter“ waren aber schon bekannte Gesichter. 😉

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Der nächste Tag, ein Event zum Event.

Unser nächstes Tagesziel im FlyingSpace, dem auserkorenen Think Tank von Geberit, sollte ein Workshop sein, der es in sich hatte. Denn es ging um Achtsamkeit, Hygge, Lagom, Minimalismus, Ruhe, Glückseligkeit, die Kraft fürs Wesentliche zu finden. Starke Worte, starke Ziele, sicher nicht einfach zu erreichen und vor allem nicht in unserer ach so stark materialistisch geprägten Welt. Doch es scheint zu funktionieren und weniger ist mehr. Diesen Trend kann man ja schon seit ein paar Jahren beobachten. Zuviel Auswahl läßt uns stagnieren, bringt uns nicht zum Ziel. Weniger ist mehr. 

Blogger@AquaCleanSpace | Atomlabor on Tour mit Geberit in Potsdam
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Wer minimalistischer lebt, löst sich von Ballast, von Besitz, behält das Nötigste und setzt den Fokus beim Materiellen. Dazu kommt mein Leitsatz, den ich sicher nicht immer beherzige, aber immer versuche daran zu denken: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Getreu meinem Leitsatz fühlte ich mich auch direkt wieder erwischt, denn meine Toiletten sind einfach WCs, keine Dusch-WCs. Warum ich das so schreibe? Nun, weil wir scheinbar in Deutschland einen Denkfehler in unserem Hygieneverhalten haben. Wir duschen uns, um den Körper zu reinigen, benutzen aber Papier, um unsern Intimbereich zu säubern!? Merkst du es auch, hier ist doch irgendwas quer. Wasser ist mitunter das hygienischste Reinigungsmittel.

Genau da setzt das AquaClean Dusch-WC von Geberit an und wer sich nähergehend damit beschäftigen mag, der sollte auch gerne den hauseigenen Blog besuchen:

blog.geberit-aquaclean.de

Und wenn du genau hinschaust, kannst du auch dort eine Story von mir entdecken.

Zurück zur Zukunft des Wohnens. 

Die Konzentration auf das Wesentliche beginnt beim Bücherregal, geht über den Kleiderschrank – und ich weiss selber wieviele Altkleider man so horten kann – und endet bei der Wohnfläche. Mehr ist dabei nicht immer gut und so ist das FlyingSpace ein Paradebeispiel, wie man bewusster sein Umfeld gestalten kann. Eine Reduktion bedeutet jedoch nicht Qualitätsverlust – im Gegenteil – hier geht es um neue Konzepte, um frische Ideen und um Multifunktionalität. Im Falle des FlyingSpace kann die Wohnfläche um den Aussenbereich erweitert werden, die Terrasse grenzt direkt an die Fensterfront an und die Schiebetüren sorgen für den erweiterten freien Raum. So sind die besten Beispiele für Qualität vor Quantität und Multifunktionalität, mit Geberit AquaClean im Bad und dem Raumkonzept des SchwörerHaus im FlyingSpace zu finden. 


Blogger@AquaCleanSpace | Atomlabor on Tour mit Geberit in Potsdam


Als nächstes ging es für uns Blogger an den kreativen Teil: 

Jedes Team soll ein Event im und um den AquaCleanSpace planen.

Stefan Herborn, der Regionalverkaufsleiter für Ausstellungen und Design bei Geberit Deutschland, sprach in gekonnt lässiger Manier die Begrüßungsworte im FlyingSpace und schon konnte das Brainstorming starten.


Um uns auf das Wesentliche einzustimmen, wurden wir an diesem Tag unter anderem von Andreas Steinle, einem Trend- und Zukunftsforscher, gecoacht. Das war schon ein guter Schritt in unsere Ideenfindung für ein zukünftiges Projekt. 


Auch Franca Wacker, welche maßgeblich am Bau des FlyingSpace beteiligt war, konnte uns durch die Informationen rund um die mobile Immobilie auf neue kreative Ideen einschwören. Man betrachtet den Raum, den Wohnraum, als neue Spielwiese, schwelgt im Innenausbau und fragt sich was man wirklich benötigt, um glücklich zu sein. 

Last but not least gab es noch einen Impuls aus der Welt des IKIGAI. 

IKIGAI? Habe ich vorher noch nie gehört. Es ist eine japanische Philosophie, ein Lebenskonzept. Es ist die Frage an sich selbst. Der Grund , für den es sich lohnt, jeden Tag aufzustehen. Wenn man sich diese Philosophie jeden Tag aufs Neue ins Gedächtnis ruft, dann kann es nur hilfreich sein. Hilfreich in dem man seinen Fokus auf das Wesentliche in seinem Leben ausrichtet und Wellness für seine Seele generiert. Was will ich, wofür will ich es. 


Die Referenten von The IKIGAI Mind, Yvonne Stoffel und Wen Long Qu, haben es verstanden und uns diese Philosophie näher gebracht. Für mich ist wieder einmal klar geworden, dass ich mich näher mit diesem Thema beschäftigen muss und in Zukunft weiter mein bestehendes Lebenskonzept überdenken und optimieren werde. 

Was jetzt das Win-Win anbelangt, so kannst du es sicher schon aus meinem Beitrag exzerpieren, aber ich möchte es noch mal aus meiner Sicht stichwortartig festhalten:


– Raumkonzepte überdenken
– Lebenskonzepte überdenken
– Minimalismus einrichten
– Multifunktionalität herstellen
– Zufriedenheit generieren
– Hygieneverhalten überdenken
– Technik und Innovation bewusst einsetzen
– Mit veralteten Konventionen brechen

Mit diesem Werkzeug ging es dann an die Planung für ein Event im FlyingSpace, das wir mit einem Grundbudget von und mit Geberit im November umsetzen werden. Ich darf zusammen mit Johannes von Schoenhaesslich ein Team bilden und freue mich sehr darüber. Johannes und ich haben recht schnell eine Idee gefunden und arbeiten zur Zeit an der Konkretisierung und Umsetzung des Events, und da wirst auch du mit ins Boot geholt – so ist auf jeden Fall unser Plan. Sei also gespannt auf weitere Infos im Bezug auf „Blogger@AquaCleanSpace“ von mir. Denn zu viel möchte ich vorab noch nicht verraten.

Hier in meiner Insta-Story kannst du auf jeden Fall schon mal meine Reise nachverfolgen.


Hier unten folgen noch ein paar Fotos, welche ich auf meiner Reise aufgenommen habe. Mit dabei waren übrigens Heidi von Bru`s World, Ira von Design Dots, Denise von Fräulein Ordung, Monika von Vorstadtleben und natürlich mein Buddy Johannes von Schoenhaesslich.


Mehr über Geberit kannst du hier auf der Homepage entdecken. 

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Geberit

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Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Joseph J. Jones – BUILT ON BROKEN BONES VOL.1 | Musiktipp mit Full Album Stream

 Joseph J. Jones - BUILT ON BROKEN BONES VOL.1 | Musiktipp mit Full Album Stream

Built on Broken Bones Vol. 1 

Ja, ich stehe auf Soul. Ich mag es wenn eine gute Stimme über einen feinen Beat rollt. So auch bei Joseph J. Jones.

Er hat für seine Kunst viel eingesteckt, im Boxring wie auf der Straße. Er hat in den Fußballpubs des East Ends um sein Leben gesungen, ist im Schmutz aus Hedonismus und Reue nach Inspirationen getaucht und brauchte schließlich eine Botschaft aus dem Jenseits, um den Weg zurück zu finden. Es war kein leichter Kampf, aber Joseph J Jones war immer dazu bestimmt, ihn zu gewinnen.


So sind die einleitenden PR-Worte zum Auftakt des Debüt-Albums des britischen Künstlers. 

Joseph J. Jones ist gerade mal 25 Jahre jung und kann mit einem grandiosen und sauberen Album aufwarten. Der Stimme merkt man kaum seine jungen Jahre an, was wohl daran liegt, dass sie schon seit er 14 Jahre alt war ordentlich die Stimmbänder trainierte. Ja, das Künstlertum scheint dem 25-jährigen Soulsänger schließlich im Blut zu liegen. Schon sein Großvater väterlicherseits spielte sich als Jazzgitarrist für die BBC durchs Zeitalter des Swing, während seine Großmutter das Haus in Hornchurch (Essex) mit Musik füllte. Trotzdem dauerte es, bis der junge Joseph die Musik auch aktiv für sich entdeckte. Sein Leben als größte und großartigste neue Soulstimme des 21. Jahrhunderts begann halt erst mit 14 Jahren. 

Wir haben im Musikunterricht herumgeklimpert und Sinatra lief gerade, also habe ich ihn nachgemacht, nur so aus Quatsch. Mein Kumpel meinte: ,Oh, du hast ja eine richtig gute Stimme!ʻ Und ich so: ,Nee.ʻ Daraufhin hat er dann hinter meinem Rücken den Rest der Klasse reingeholt, damit sie mich hören. In der 9. Klasse mussten wir dann als Projektarbeit eine Aufnahme abgeben, und ich habe einfach etwas eingesungen. Die Musiklehrerin hat es gehört und entschieden, dass ich vor Publikum singen sollte. So ist alles daraus entstanden, dass mein Kumpel mich ein bisschen angeschubst hat.

Josephs musikalische Ausbildung verlief bemerkenswert chronologisch, so widmete er sich nach und nach jedem Jahrzehnt. Auf die 50er und 60er folgte mit den 70ern auch eine neuentdeckte Liebe für Joy Division, die Joseph mit 16 dazu brachte, sich eine Gitarre anzuschaffen, seine eigenen Songs zu schreiben und mit seiner klassischen Soulstimme und zweistündigen Coversets die Pubs des East Ends für sich zu gewinnen. 


Ich wollte direkt und rau spielen, aber mit souligem Gesang. Ich wollte mein Handwerk lernen, und diese Auftritte haben mir dabei geholfen. Wenn man merkt, dass das Publikum nur aus einem Menschen besteht, der über seinem Bier eingeschlafen ist, kann es danach nur noch besser werden.

Eine Zeitlang versuchte Joseph, seine zarte Soulseele im Boxring abzuhärten, nach dem Vorbild seines Vaters, bis er merkte, dass er nur einsteckte, um bessere Boxer an sich vorbeiziehen zu lassen. Dinge die man halt nicht machen sollte. Oder besser schnell für sich die Notbremse ziehen muss, um zu erkennen wo das eigentliche Talent verborgen ist.


Ich erinnere mich an einen dieser Kämpfe, der Typ war dieser toughe Ire, der mich komplett vermöbelt hat. Das ist mir nicht peinlich, wir waren einfach auf verschiedenen Levels und in verschiedenen Altersgruppen, weil ich ziemlich groß war. Aber danach habe ich mir im Spiegel meine Schrammen und blauen Flecken angesehen und dachte, vielleicht bleibe ich ab jetzt doch lieber beim Singen.


Pech für Joseph, Glück für uns. Und um genau zu sein, Glück im Unglück für ihn. 

Sein Gesang half ihm auch, brenzlige Situationen in den Pubs ganz ohne Schrammen zu überstehen. 


Ich hatte einen Auftritt in einem Pub in Bermondsey, an dem Abend, nachdem West Ham im FA-Cup-Finale gegen Liverpool verloren hatte, und ich war deshalb richtig schlecht drauf. Bevor ich anfangen sollte, kam dann dieser Typ auf mich zu und hat gefragt, was mit mir los ist und für welche Mannschaft ich bin. Ich habe gesagt, dass ich West-Ham-Fan bin, er ist zu seinen Leuten zurückgegangen und ich habe nur noch Tuscheln gehört. Ich war in einem Millwall-Pub gelandet. Ich musste also zwei Stunden lang vor Millwall-Fans singen, die mir ihre Tattoos und ihr Löwenlogo ins Gesicht hielten, weil sie wussten, dass ich West-Ham-Fan bin. Es lief aber erstaunlich gut. Am Ende hat mich einer gefragt, ob ich für 50 Pfund auf der Taufe seiner Tochter auftrete.

Nach fünf Jahren Pub-Auftritten war Joseph J Jones ein Profi darin, feindlich gestimmtes Publikum für sich zu gewinnen und kurz davor, alles hinzuschmeißen. Bis sein Großvater sich aus dem Jenseits einmischte. 


Ich hatte diese Phase in meinem Leben, in der ich nicht wusste, was ich machen soll“, sagt er. „Ich habe in diesen Pubs gesungen und es irgendwann gehasst. Es will einen ja niemand wirklich hören, und ständig bekommt man nur idiotische Songwünsche nach Britney Spears oder so. Ich habe mich gefragt, was ich da eigentlich mache. Eines Abends bin ich dann vor einem Pub zusammengeschlagen worden, das hat mir den Rest gegeben. Ich hatte keinen Bock mehr. Und dann kam plötzlich diese Frau auf der Straße zu mir und meinte, sie sei ein Medium und hätte meinen Großvater Fred bei sich. Ich so: ,Wie soll das gehen? Er ist seit zwölf Jahren tot.ʻ Er hatte mich nie Musik machen sehen. Sie hat mir so viel erzählt, von dem ich nie geglaubt hätte, dass es wahr wird, wann ich meinen Plattenvertrag bekommen würde, wann ich alle möglichen anderen Sachen machen würde, was in meinem letzten Leben passiert ist. Ich war so kurz davor, alles aufzugeben. Und sie hat gesagt: ,Dein Großvater sagt, du sollst bitte nicht mit dem Musikmachen aufhören.


Ob das nun eine frei erfundene Geschichte von Joseph ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber sollte es so gewesen sein, dann hatte das selbsternannte Medium wohl recht behalten.



Im November 2015 unterschrieb Joseph im Alter von 23 Jahren bei Communion Records, nachdem er bei einem Pub-Auftritt in Dalston entdeckt worden war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon einen ganzen Schwung Songs geschrieben, in denen er das Leben als Millenial in so zeitlosen wie eigenen Soul übersetzte und sich damit direkt in eine Reihe neben Sam Smith und Rag’n’Bone Man stellte. 

Ich liebe Johnny Cash, und ich frage mich immer, wie man eine Zeile wie „I shot a man in Reno just to watch him die“ in einen Song für die heutige Zeit übersetzen kann? Ich glaube, dass die Menschen sich heutzutage wieder nach großen Songs sehnen, und die können sie in meiner Musik finden. Ich liebe es, Geschichten zu erzählen. Ich liebe es, sie in Form meiner Songs zu erzählen und dabei diesen verdrehten, urbanen, vorstädtischen Touch zu haben. Ich will nicht versuchen, jemand anderes zu sein. Ich will, dass sich die Menschen in meinen Songs wiederfinden können. Ich bin stolz darauf, wie das Album geworden ist.

Was sich jetzt erstmal großkotzig anhört, stimmt allerdings – denn wenn man sich sein frisches Album reinzieht, dann erkennt man die Qualität der Songs, den Unterhaltungswert und die Tatsache das man wieder einen richtig guten britischen Künstler hört. 


Während der neun Monate, die Jones an seinem Debütalbum feilte, schlichen sich nach und nach die ersten Hörproben heraus. Im Mai 2016 erschien seine Debütsingle The Video, eine düstere Schönheit, die in klaviergetriebenem Neosoul über den Unterschied zwischen alkoholgetränkter Euphorie und der nackten Wahrheit am nächsten Morgen nachdenkt. 

„Hast du dir je am Morgen danach ein Foto davon angesehen, wie du und deine Freunde komplett zerstört aussehen, und gedacht: ,Meine Fresse, was ist bloß los mit mirʻ? Nachts ist das alles großartig, man ist in solchen Momenten ja in einem ganz anderen Zustand, aber im Rückblick sieht es nicht mehr so aus.“

Während The Video sich Jones‘ ruhiger und nachdenklicher Seite widmete, zeigte Whisper To A Hurricane, das im September auf der Hurricane EP erschien, dass in ihm auch ein Fan von Kanye und den Gorillaz steckt, der Spaß daran hat, klassischen Soul mithilfe von Clubland-Beats ins Jetzt zu locken. 

Die Zusammenarbeit von Bobby Womack und den Gorillaz war unfassbar. Ich bin schon immer riesiger Fan von diesem elektronisch-erdigen Soulzeug.


Nun schreiben wir das Jahr 2018 und die schöne traurige Soul-Songs mit derben cockney kommt halt gut an. Wer also auf George Ezra oder Rag’n’Bone Man steht, der wird Joseph lieben. Der letzte Soulsänger aus UK der es mir mächtig angetan hat war übrigens Jacob Banks. Vielleicht sollten diese beiden jungen Briten mal gemeinsam etwas umsetzen. In der Zwischenzeit höre ich mir das Minialbum „Built on Broken Bones Vol. 1“ , welches heute veröffentlicht wurde an und warte auf das zweite Minialbum „Built on Broken Bones Vol. 2„, welches im Frühjahr 2019 kommen soll. 

Ich kann ja hier viel schreiben, also hör einfach mal rein.

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