IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: 2,4 Prozent mehr Entgelt

Die Einkommen der rund 100.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Elektrohandwerk werden zum 1. August um 2,4 Prozent steigen. Zum 1. Oktober 2022 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent. Die Ausbildungsvergütung steigt zum 1. August und zum 1. August 2022 jeweils um 25 Euro. Zum Ausgleich der Härten der Corona-Pandemie wurde für das Jahr 2021 eine Corona-Beihilfe von 200 Euro für Beschäftigte und 100 Euro für Auszubildende vereinbart. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2023.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Pandemie setzt jungen Menschen zu

Im vergangenen Jahr wurde häufig gewarnt, es dürfe keine „Generation Corona“ geben, wenn es um die negativen Auswirkungen der Pandemie auf junge Menschen und deren berufliche und private Belange ging. Inzwischen wird immer deutlicher, dass Corona im Leben vieler Jugendlicher tiefe Spuren hinterlässt.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Die Kolleginnen und Kollegen haben „ein feines Gespür“

„Die Lichter sind bei Wittronic nicht nur im sprichwörtlichen Sinne aus: Der Vermieter hat dem insolventen Unternehmen den Strom abgedreht. Mit Taschenlampen mussten die Mitarbeiter ihr persönliches Hab und Gut ausräumen“, berichteten die Ruhr-Nachrichten (12.12.2007) Den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Witten zitierten sie mit den Worten: „Wie räudige Hunde werden sie verjagt“. Das Wittener Werk wurde durch die Aushöhlung durch die Muttergesellschaft „regelrecht kaltgestellt und bekam letztlich durch eine ‚taktische Entmietung‘ den Todesstoß“, erzählt Manfred Müller.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Notlage Hochwasser – Hilfe für IG Metall Mitglieder

Die Anzahl verheerender Stürme, extremer Regenfälle, Hochwasser und anderer Naturkatastrophen hat sich in den letzten Jahren erhöht. Immer mehr IG Metall-Mitglieder sind davon betroffen oder werden davon betroffen sein. So auch in unserer Region nach den verheerenden Regenfällen in der letzten Woche. Das teilweise existenzbedrohende Ausmaß dieser Katastrophe macht eine schnelle, solidarische finanzielle Unterstützung erforderlich.  …

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Corona-Prämie und 2,2 Prozent mehr Geld

500 Euro Corona-Prämie im August. 2,2 Prozent mehr Geld ab Februar 2022. Extraplus für Auszubildende. Dieses Verhandlungsergebnis wurde zwischen IG Metall NRW und METALL NRW Fachgruppe Dienstleistungen/KFZ-Dienstleistungen erzielt. Von diesem Abschluss profitieren unter anderem die Beschäftigten der BMW-, Daimler- und IVECO- Niederlassungen. Der Tarifvertrag läuft bis Ende März 2023.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: „Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht“

Esther Bejarano, die Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau, aktive Antifaschistin, Ehrenvorsitzende der VVN-BdA und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees Deutschland wurde 96 Jahre alt. Sie war eine Frau, die Kraft und Stärke ausstrahlte, ein Mensch, der nie ans Aufgeben dachte, sondern ans Überleben, ans Weitermachen. „Ich muss was bewirken und wenn ich es mit meiner Musik tun kann, das macht mich glücklich“, beschrieb Bejarano ihren Antrieb, auch im hohen Alter noch auf der Bühne zu stehen.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Mindestlohn steigt auf 9,60 Euro

um ersten Juli ist der gesetzliche Mindestlohn um zehn Cent auf 9,60 Euro je Stunde gestiegen. Die Anpassung ist Teil einer schrittweisen Steigerung: Zum 1. Januar 2022 erhöht sich der Mindestlohn erneut auf 9,82 Euro und ein halbes Jahr später auf 10,45 Euro.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Hände hoch für den Mietenstopp

Die Wohnungsmisere ist groß. Seit Jahren steigen die Mieten. Immobilien- und Baulandpreise gehen durch die Decke und immer mehr Menschen müssen einen großen Teil ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Doch viele politisch Verantwortliche haben den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen. Um ihnen auf die Sprünge zu helfen, fand Mitte Juni in über 65 Städten ein bundesweiter Aktionstag statt – Motto: „Es ist 5 vor 12. Hände hoch für den Mietenstopp!“

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: „Arbeiten bis zum Umfallen“

Die Corona- Pandemie ist noch nicht vorbei, und schon planen sogenannte Expert*innen die Kosten auf die Arbeitnehmer*innen abzuwälzen. So startete kurz vor der Bundestagswahl ein neuer Angriff auf die Renten: Neoliberalen Ökonom*innen reicht die „Rente mit 67“ nicht mehr aus. So legte der wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium von Peter Altmaier (CDU) ein Gutachten vor, das das Anheben des Renteneintrittsalter bis 2042 auf 68 Jahre und eine Begrenzung der Rentenerhöhungen vorschlägt. Ansonsten stehe der Kollaps des Rentensystems bevor, malen sie ein „Horrorszenario“ an die Wand. Denn mit der bevorstehenden Verrentung geburtenstarker Jahrgänge drohe ein „Finanzierungsschock“.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Vorankündigung

Friedensforum Witten – Veranstaltung zum 80. Jahrestag an dem die Wehrmacht die Sowjetunion überfiel Am 22. Juni 2021 jährt sich zum 80. Mal der Tag, an dem die Wehrmacht unter der Nazi-Diktatur 1941 die damalige Sowjetunion überfiel. Diesem Vernichtungskrieg fielen 26. Mio. Männer, Frauen und Kinder in der UdSSR zum Opfer. Besonders Weißrussland, die Ukraine, …

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Mit Tarif: Mehr Urlaubstage und Extra-Plus

Nach der langen Zeit des Lockdowns ermöglichen die beschlossenen Lockerungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vielen Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Sommermonaten endlich wieder eine Urlaubsreise. Beschäftigte in tarifgebundenen Betrieben haben hier eindeutig einen Vorteil. Mit Tarif gibt es nicht nur mehr Urlaubstage, sondern auch ein Extra-Plus für die Reisekasse.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Alle mitnehmen!

„Online-Treffen sind für uns ganz normal geworden“ berichtet Vertrauensmann Damian Bigus bei ZF Witten. „Ohne das regelmäßige Zusammenschalten könnten wir ein Projekt mit so vielen Beteiligten gar nicht stemmen“. Viele Beteiligte, Projektarbeit und das in Coronazeiten – passt nicht zusammen? Ein Team aus Betriebsräten, aktiven Vertrauensleuten und Hauptamtlichen der IG Metall zeigen bei ZF in Witten, dass das geht.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Traditionsreiches Werk schließt die Pforten

Schaeffler Wuppertal: Betriebsrat und IG Metall handeln „vorzeigbaren“ Sozialplan aus Wuppertal. Monatelang hatten sie gehofft, gebangt, um ihren Standort gekämpft – die Schaeffler-Beschäftigten in Wuppertal. Mit ihrem Betriebsrat und mit Unterstützung der IG Metall sowie des INFO-Instituts erarbeiteten sie „wirtschaftlich tragfähige Zukunftsalternativen“ zum Erhalt ihrer Arbeitsplätze und des Standortes. Doch der Konzernvorstand im fränkischen Herzogenaurach …

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Wirksamer Betriebsratsbeschluss

Auch im Jahr der Corona-Pandemie haben Arbeitsrichter*innen wichtige Urteile gefällt. Dazu gehört die Entscheidung des Arbeitsgerichts Emden über die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung genauso wie das Urteil des Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg, das die virtuelle Betriebsratssitzung in ihre Grenzen weist.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Solidarisch ist man nicht alleine – Auch virtuell

Ennepe-Ruhr-Kreis/Wuppertal. Zum dritten Mal trafen sich die gewählten Delegierten der IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper digital zu einer Delegiertenzusammenkunft. Noch lassen die Inzidenzzahlen corona-bedingt keine Delegiertenversammlung in Person zu, aber es zeigte sich wieder: Solidarisch ist man nicht alleine – auch virtuell.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Offensive Reformorientierung

Ein Jahr Sozialpolitik in der Corona-Krise Die Corona-Krise hält Gesellschaft und Politik fest im Griff. Insgesamt gleicht die Politik, einem Bonmot Joseph A. Schumpeters folgend, einem Reiter, der durch den Versuch, sich im Sattel zu halten, so in Anspruch genommen wird, dass er keinen Plan für seinen Ritt aufstellen kann. Verwirrende Zeiten also, meint das …

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Lernen aus der Krise!

Die Corona-Krise überlagert und verschärft Trends in der sozialen und ökonomischen Entwicklung, die zu Mehrfachkrisen in Deutschland geführt haben. Kennzeichen sind prekäre Arbeit, Niedriglöhne, Armut und vor allem eine unzureichende Bekämpfung der Klimakrise. Die Bilanz der Politik der 16-jährigen Merkel-Regierung ist verheerend: Die Massenarbeitslosigkeit wurde nicht beseitigt. Im Zuge der Corona-Krise haben im vergangenen Jahr mehr als eine Million Menschen ihre Arbeit verloren, davon waren über die Hälfte Minijobber*innen. Die Verteilung von Einkommen und Vermögen zugunsten der Besserverdienenden und Reichen in Deutschland hat weiter zugenommen.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Zukunftsängste der jüngsten Beschäftigten

Freitagmittags in Wuppertal, die Jugend- und Auszubildendenvertretung des Standortes lädt zur Jugendversammlung ein. Die ehemalige Großlagerfertigung dient unter den aktuellen Hygienevorschriften als Versammlungsort. Auszubildende, Ausbilder, Geschäftsführung und Interessensvertreter*innen finden sich ein. Eine gedrückte Stimmung geht durch die Stuhlreihen.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Nullrunde „weggestreikt“

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 70.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie erzielten IG Metall und Arbeitgeber eine Einigung. Die Beschäftigten erhalten eine Corona-Prämie von 500 Euro und eine tarifliche Erhöhung, die ab 2023 jährlich 600 Euro betragen wird.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Uns reicht das nicht

Die Botschaft der Stahlarbeiter*innen aus Witten in die Live-Schaltung der Online-Kundgebung „Warnstreik 24.de“ des IG Metall-Bezirks NRW war eindeutig: „Wir brauchen eine Entgelterhöhung, die in die Tarifstruktur eingeht“, so der DEW- Betriebsratsvorsitzende Ralf Peine. Rund 50 Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder und Jugend- und Auszubildendenvertreter hatten sich Corona bedingt stellvertretend für die 1700 bei DEW Beschäftigten vorm Wittener IG Metall- Gewerkschaftshaus – mit Abstand und Maske – versammelt.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Wir kämpfen weiter!

Die Schaeffler-Beschäftigten haben in den zurückliegenden Wochen schon mehrfach öffentlich und in Betriebsversammlungen gegen die Schließungspläne der Konzernleitung protestiert. Nun trugen die Kolleginnen und Kollegen ihren Unmut und ihre Wut über die geplante Werksschließung auf die Straße – von Varresbeck bis nach Barmen.

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Das ist Zukunftsverweigerung

Wuppertal. (OK) 2021 bleibt ein äußerst zähes Tarifjahr: Auch die fünfte Verhandlungsrunde um einen neuen Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie ging ergebnislos zu Ende. „Die Arbeitgeber verschleppen mit ihrer Blockadehaltung seit Dezember ein tragfähiges Tarifergebnis“, sagte die Erste IG Metall-Bevollmächtigte Clarissa Bader. „Sie mauern. Das ist Zukunftsverweigerung!“

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IG Metall Ennepe-Ruhr-Wupper: Wir haben mehr verdient!

evelsberg. (OK) Die Fronten in der Metallindustrie sind verhärtet: Auf die Blockade der Metallarbeitgeber*innen in der Tarifverhandlung reagiert die IG Metall mit massivem Druck. In den Metallbetrieben in Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen und Sprockhövel haben rund 3.500 Metaller*innen die Arbeit niedergelegt. Sie folgten dem Aufruf der IG Metall zum Warnstreik, beendeten die Frühschicht um 12 Uhr und machten „Feierabend“.

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