wupperpostille: …und der Sommer geht dahin

Feine Zeilen, der Zeit gut nachgespürt. Vor einigen Jahren machte es mich noch traurig, wenn der Sommer vorüber ging. Dann schaute ich morgens von meinem Balkon in Berlin, konnte die Kühle in der Luft und die Blätter am Boden riechen, fühlte dabei den Verlust des Sommers wie den schmerzlichen Abschied einer geliebten Person. Auch jetzt … …und der Sommer geht dahin weiterlesen

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wupperpostille: Montag, 200824

Manches lief gut, heute, anderes weniger. Ein ganz normaler Tag, ein Montag. Die letzte Nacht war unruhig, so wie die meisten Nächte von Sonntag auf Montag. Was hoffen lässt, dass diese Nacht ruhiger werden wird.

Zum Tages-Abschluss – Der rec…

wupperpostille: Sonntag, 200823

Der 23ste – die 23 ist eine ganz besondere Zahl. Och nö, jetzt nicht wieder Nummerologie, sagt der naturwissenschaftlich geschulte, rationale Teil in mir. Aber ja, entgegnet es aus der mystischen Ecke, hast ja keine Ahnung von solchen Dingen. Während sich die beiden noch leise weiter zanken, denke ich an mein großes Kind, der an … Sonntag, 200823 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200822

Er zog aber seine Straße fröhlich… Mein Taufspruch, Anno 2007. Ein Satz aus der Episode mit dem Kämmerer, dem Philippus auf der Straße nach Süden Grundsätzliches erklärt, woraufhin es der Kämmerer für eine gute Idee hält, sich beim nächstbesten Wasser taufen zu lassen. Um anschließend seine Straße eben fröhlich zu gehen. Der alte Pfarrer damals … Samstag, 200822 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200816

Die erste Kanne Tee ist drin und auf dem besten Weg, wieder zu verdunsten, obwohl es im Vergleich zu gestern 2 Grad „kühler“ ist, hier im Zimmer. Also 27 statt 29 – zum vor-mich-hin-perlen reicht es allemal noch. Zwar besuche ich (derzeit) aus gegebenen Anlass keine Selbsthilfegruppen, gebe aber dem suchenden Teil in mir regelmäßig … Sonntag, 200816 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200815

Die Nacht war sehr kurz, ob es an der Hitze hier in der Wohnung lag oder an meiner derzeitigen Lektüre – wohl eine Mischung aus beiden. Lesestoff: Derzeit alles von Carlos Ruiz Zafón, der uns leider viel zu früh voraus gegangen ist. Gerade habe ich den dritten Band der Serie „Friedhof der vergessenen Bücher“ in Arbeit. … Samstag, 200815 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag_200809

Das Wohnzimmer hat knapp 28 Grad, ich kühle mich mit grünem Tee herunter, gegen meine Gewohnheit ohne Ingwer. Wenn ich so vor mich hin klebe, denke ich, was wir Menschen doch für wenig robuste Geschöpfe sind, bei der kleinen Spanne Wohlfühltemperatur, die es für uns gibt. Selbst komme ich trotz fehlendem Fellbewuchs eher mit kühleren … Sonntag_200809 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200808

Besondere Erkenntnisse der Woche: Funktionäre aller Art schaffen es trotz meiner inneren und gefühlt fortschreitenden Läuterung immer noch, mir auf die Nerven zu gehen. Damit meine ich diejenigen Mitmenschen, die, weil man ihnen einmal den Kloschlüssel zu treuen Händen übergeben hat, permanent über sich hinaus wachsen und sich ob den ihnen übertragenen großen Aufgaben in … Samstag, 200808 weiterlesen

wupperpostille: Denkanstoß — Kaleidoskop eines Alltags

Für alle, denen so wie mir angesichts der Bilder vom Wochenende nichts mehr einfällt …   Willkommen im Krankenhaus zur Freiheit! Wir trauen Ihnen zu, selbst zu entscheiden, ob Sie eine Gesichtsmaske tragen möchten. Im Geist der individuellen Freiheit darf sich aber auch unser Personal aussuchen, welche Sicherheitsmaßnahmen es bei Ihrer Behandlung bevorzugt. Wir ermutigen … Denkanstoß — Kaleidoskop eines Alltags weiterlesen

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wupperpostille: Sonntag, 200802

Der letzte arbeitsfreie Tag – genutzt für einen Spaziergang in der Urdenbacher Kämpe. Mit Nordic-Walking-Stäben … dazu fällt mir ein hübscher Vergleich ein: Gemeinsame Umschreibung von einem Nordic-Walker und einem Döner – Altes Fleisch am Stock … passt. Sonst so? Schockiert über die Massen gesten in Berlin. Offensichtlich gibt es noch Aufklärungsbedarf, aber den übernimmt … Sonntag, 200802 weiterlesen

wupperpostille: Zeitsprung

Die freien Tage neigen sich allmählich dem Ende zu. Heute früh nutze ich die Gunst der Stunde und bin mit meinem Vater, dem es heute so einigermaßen geht, los, Rollator in`s Auto und in Richtung Wuppertaler Osten. Ziel sind die flachen Wege rund um den Beyenburger Stausee. Auf dem Weg dorthin machen wir einen kleinen … Zeitsprung weiterlesen

wupperpostille: Dienstag, 200728

Jetzt ist es soweit. Bin nun einer, über den ich früher meine Scherze gemacht habe. Eine Stockente, richtiger Weise gegendert ein Stockerpel. Weil zu steif in den Schultern, habe ich mir so ein paar Stöcke zugelegt. Theoretisch wusste ich schon bestens Bescheid, zahllose Youtube-Tutorials lassen grüßen. Ist auch nicht wirklich schwierig, unterstützen die Dinger doch … Dienstag, 200728 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200725

Die Stille draußen tut gut, es ist Urlaubszeit und viele Nachbarn aus dem Kiez sind scheinbar unterwegs oder müssen schlicht nicht raus. Wobei das mit dem unterwegs-sein ja so eine Sache ist, derzeit. Gut, nicht zuviel davon wahrzunehmen und schon gar nicht in die weite Welt. Sagt der Höhlenbewohner in mir. Gibt auch den Vagabunden, … Samstag, 200725 weiterlesen

wupperpostille: Neulich, im Maisfeld

Inspiriert von Sweetkoffie`s Besuch an selben Ort haben die Liebste und ich heute den letzten gemeinsamen freien Tag dazu genutzt, uns dort ebenfalls mal umzuschauen. Das Labyrinth ist Teil des Hielscher Hofes, mit einer Menge Tieren, Hofladen sowie ein Restaurant. Flauschige Gesellen, sehr sympathisch. Was soll ich sagen, mein Orientierungssinn ist unterirdisch ausgeprägt, darum waren … Neulich, im Maisfeld weiterlesen

wupperpostille: Selbsthilfe & Corona – Update

Neue Regeln für “offizielle” Präsenz-Meetings (NRW): Teilnahme nur nach Anmeldung (?). Bekanntgebe des vollständigen Namens und der Adresse. Vermutlich, um dem Gesundheitsämtern die verwaltungstechnisch umständliche “Entschlüsselung” der Metadaten jedes Teilnehmers über die Mobilnummer zu ersparen. Wer unter diesen Bedingungen ein Präsenz-Meeting aufsucht, muss wissen was er tut. Nachzulesen HIER.  Mich bestärkt das in meiner Entscheidung, den offiziellen … Selbsthilfe & Corona – Update weiterlesen

wupperpostille: Donnerstag, 200723

Wieder daheim, nach einer Woche Berlin, in Sachen Familie. Besondere Erkenntnisse: Alternde Kater nehmen längere Abwesenheit persönlich und können trotz Grundversorgung tief beleidigt sein. Jung-Katzen dagegen verwildern im Laufe eine Woche innerlich und äußerlich, ohne Kontakt mit einer Bürste und den Lieblingsmenschen. Wohnungen verwildern in 7 Tagen ebenso erheblich, was erwartbar und alles in allem … Donnerstag, 200723 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200719

Stille. Die werkfreien Tage laden um innehalten ein. Keine große Reise, nur wenige äußere Reize, Familie, Besinnung auf das wesentliche oder besser das, was ich dafür in dieser Zeit halte. Gedanken über Gruppen-Zugehörigkeit, Sehnsucht nach Gemeinschaft. Derzeit fühle ich mich von den gewohnten Strukturen  – ja, wie genau – entfremdet, das passt am ehesten. Was … Sonntag, 200719 weiterlesen

wupperpostille: Win-Win

Die einen dürfen naschen, der andere ungewohnte Einblicke mit der Kamera festhalten. Vertrauen und vor allem Ruhe sind die Voraussetzung dafür – ich habe dem Mann eine ganze Weile fasziniert zugeschaut.

wupperpostille: Sonntag, 200712

Ein Spaziergang am Nachmittag – Stadtrand von Wuppertal. Tore, die ins Nichts führen. Portale, die ihren Sinn verloren haben und dennoch erhalten sind. Zugewachsen, kein Durchgang mehr möglich. Gärten – eingehegte, kleine Welten für sich. Geschützte Räume… Obgleich Gärtnerei nicht zu meinen Leidenschaften zählt, mag ich sie gerne schauen. Was in Gärten so wachsen kann… … Sonntag, 200712 weiterlesen

wupperpostille: Mittwoch, 200708

Endspurt vor dem Urlaub, alle wollen irgendetwas. Dürfen sie. Wünschen und wollen darf man vieles. Das bekommen steht auf einem anderen Blatt. Stichworte wie z.B. Personalabbau, Arbeitszeitverkürzung und Investitionsstau wirken beim wünschen und wollen ungefähr so wie ungewaschene Füße in trauter Zweisamkeit. Sei`s drum. Tun, was ich kann. Mache ich … Sonst so: Ich bin … Mittwoch, 200708 weiterlesen