www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Nordisch inspiriert

Mehr Natur ist kaum möglich! Ohne Öl oder Wachs, ausschließlich mit einer speziellen Seife veredelt. Die geseiften Landhausdielen bestechen durch ihre geschmeidige
Oberfläche mit ganz natürlichem Holzcharakter in den Holzarten Eiche, Lärche und Esche.

Geseifte Böden, die in den Holzarten Eiche, Lärche und Esche erhältlich sind, liegen im Trend. Besonders im skandinavischen Raum haben geseifte Böden eine lange Tradition. Das neue Angebot von
Hain ist hauptsächlich für den privaten Einsatz gedacht, wo sie mit ihrer geschmeidigen Oberfläche den Rohholzcharakter betonen, aber laut Hersteller trotzdem mit Pflegeleichtigkeit überzeugen.
Lediglich von Zeit zu Zeit ist ein Nachseifen erforderlich, um die schützende Oberfläche zu erhalten.

 

Mehr Informationen: hain.de

Fotos: Hain

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Jeder Raum eine einzigartige Kreation

Hersteller NMC will neue Wege gehen: Weg vom reinen Profile-Hersteller – hin zum modernen Impulsgeber, lautet der Plan. Mit Noël & Marquet wurde für dieses Vorhaben eine neue
Premiummarke entwickelt. Mit Design Elements stehen Ihnen Lösungen zur kreativen Raumgestaltung zur Verfügung, die aus jedem Raum Ihren Raum machen – für jeden Geschmack und jeden Stil die
perfekte Lösung.

Waren in den ersten Jahren von NMC vor allem Deckenleisten der Produktlinien Arstyl und Nomastyl ein Verkaufsschlager, wurden später Produkte wie stoßfeste Sockel- und Wandleisten,
3D-Design-Wandelemente und Lichtlösungen erfolgreich in das Sortiment aufgenommen. Die Schaffung einer Premium-Marke soll nun den Kundenanforderungen nach mehr Emotionalität, Inspiration,
Designorientierung und Klarheit gerecht werden.

Premium für den Profi

Auf der FAF in Köln präsentierte das Unternehmen erstmals die Marke Noël & Marquet und unterstreicht damit sein Ziel einer sichtbaren Veränderung. Die Marke und das klar strukturierte
Portfolio sollen das widerspiegeln, was das Unternehmen nach seinem Empfinden ausmacht: Erfahrung und Leidenschaft für Innovation, Design, Inspiration, Entwicklung und Qualität. „Wir sind davon
überzeugt, dass unsere Kunden in der heutigen schnelllebigen Zeit innovative und werteorientierte Impuls- und Ratgeber brauchen“, sagt Roger Aussems, Business Unit Manager Design Elements. „Mit
der neuen Marke möchte NMC zu Wohn- und Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden beitragen und verbindet dies mit dem Versprechen, stets einen Schritt voraus zu sein und Mehrwerte für seine Kunden
in der ganzheitlichen Raumgestaltung zu schaffen.“

Fotos: Noël & Marquet

Inspiration Wohnen

Der neue Claim „Create Unique Living Spaces“ unterstreicht die künftige Ausrichtung. Mit den Designelementen lassen sich Wohn- und Lebensräume zum Wohlfühlen erschaffen. Dazu werden ab sofort
kreative, aber einfach umzusetzende Gestaltungsideen als Inspirationsquelle in den Markt gebracht, die von Architekten und Designern exklusiv für NMC kreiert werden. Die ersten fünf Ideen wurden
bereits am Messestand präsentiert, jährlich sollen weitere folgen.

 

Weitere Informationen: nmc-dekowelt.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Tradition der Moderne

Insgesamt 20 Projekte waren für den HÄUSER-AWARD 2019 nominiert. Das Motto: „Zeitlose Häuser – in der Tradition der Moderne“.

HÄUSER, der Bund Deutscher Architekten (BDA), der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB), JUNG, METTEN Stein+Design und Parkett Dietrich suchten die besten Einfamilienhäuser in der
Tradition der Moderne. Die Gewinner erhalten insgesamt 15.000 Euro als Preisgeld.

Häuser, das Magazin für internationale Architektur, Design und anspruchsvolles Wohnen, präsentiert die Sieger des Häuser-Award 2019. Unter dem Wettbewerbsmotto „In der Tradition der Moderne“
werden private Wohnbauten ausgezeichnet, die den Zeitgeist des Bauhauses sowie die Einflüsse der Klassischen Moderne in die Gegenwart transportieren, wie auch auf unserem Titelbild zu sehen. „Wir
prämieren architektonische Lösungen, die die Zukunft im Blick haben. Den Gewinnern gelingt es, mithilfe innovativer Technologien, Materialien und Raumkonzepte attraktiven Wohnraum zu schaffen“,
sagt Chefredakteurin Anne Zuber. Den ersten Preis, erhielten Bornstein Lyckefors Arkitekter mit ihrem Haus „Späckhuggaren“ in ländlicher Idylle an Schwedens Westküste. Der schlichte, kubische
Holzbau im klassischen Schwedenrot überzeugte auf ganzer Linie, ist funktional und behaglich. Der intelligente Grundriss erfüllt die Forderungen der Bauhaus-Meister nach Raumökonomie ebenso wie
den Wunsch der Bauherren nach einer wohnlichen Atmosphäre. Ein sehr gelungenes Konzept, das ein großzügiges Familienleben auf kleinem Raum möglich macht, so das Urteil der Jury.

Fotos: Bert Leandersson

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Ökologisch, grau, dauerhaft

Eine Baugemeinschaft errichtet an der Ostsee ein Dorf aus vollökologischen Holzrahmenhäusern. Die ganzheitliche Ausführung ohne Schadstoffe setzt ein ebenso rohstoffliches wie
gesamtgesellschaftliches Zeichen.

Die aus vorgefertigten Wandelementen mit einem nur 16 Zentimeter tiefen KVH-Rahmen errichteten Holzrahmenhäuser erhielten eine vertikale Douglasienschalung von 24 Millimeter als
Fassadenbekleidung. Die mit einer silikathaltigen Lasur behandelten Bretter sitzen mit einer Hinterlüftungsebene von 7 Zentimeter auf Konter- und Traglattungen, die auf Holzweichfaserplatten
geschraubt wurden.

Um die fleckige Alterung des Holzes zu vermeiden wurde die Vorvergrauung mit Lignosil-Verano gewählt und mit dieser
eine nicht deckend Beschichtung umgesetzt um 
nah an der natürlichen Holzoptik zu bleiben.

Die kammergetrockneten und gehobelten Douglasienbretter wurden werkseitig zweifach über einen sogenannten Impregmaten im Vakuummatverfahren beschichtet. Dies bewirkt, dass die Vergrauung der
bewitterten Holzschalung gleichmäßiger vonstattengeht und sich eine weitere Behandlung, Schleifen, Streichen etc. erübrigt. Ein wichtiger Faktor, da mit dieser ersten auf dem Markt befindlichen
Silikatfarbe für Holzfassaden nicht nur ein dauerhafter Schutz vor Regen, Sonne und Frost gewährleistet wird, sondern zugleich auch die Optik für rund 20 Jahre ebenmäßig bleibt. Die Lasur führt
frische Holzschalungen in einen fleckenfreien Alterungsprozess. Im Laufe der Jahre nähert sie sich dann schrittweise der erwünschten, silbergrauen Patina alter Blockhäuser an. Dabei wird die
Grundstruktur des Holzes wie auch dessen Diffusionsfähigkeit nicht beeinträchtigt, denn die Silikat-Lasur ist weichmacherfrei und ohne Zusatz von Konservierungsstoffen und Lösemitteln.

 

Fotos: Matthias Arndt

GFM-Platte vereinfacht

Der Wandaufbau besticht durch seine Einfachheit, bedingt durch die multivariablen Bauqualitäten ein- und desselben Bauteils. Ermöglicht wird diese Konstruktion durch die 3 Zentimeter dicke,
leimfreie GFM-Platte (GFM = gluefree massive) aus VOC-unkritischer, Schwarzwälder Weißtanne. Sie steift als schadstofffreier OSB-Ersatz die Holzrahmenwerke aus und fungiert in einem Arbeitsgang
auch als luftdichte Ebene, bildet darüber hinaus die natürliche Dampfbremse in beide Richtungen, und formiert obendrein die abschließende Innenraumoberfläche. Zudem kann der KVH-Rahmen aufgrund
der Dämmwirkung der luftdichten Massivholzebene schmäler ausfallen, was die Baukosten senkt. Dieses einfache Konstruktionsprinzip, das den statischen, den raumklimatischen wie auch den
bauphysikalischen und optischen Ansprüchen genügt, spart Zeit, Geld und Material. Der diffusionsoffene Wandaufbau benötigt keine Folien, kein Abkleben, kein Verspachteln, keine Holzwerkstoff- und
keine Gipsplatten. Die GFM-Platte wird auf den KVH-Rahmen geklammert – fertig.

 

 

Weitere Informationen: www.keim.com

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Schutz für die Schindel

Das Haus des Herrn in Jenbach in Tirol, die über 500 Jahre alte St. Wolfgang Kirche, hat mit den Anfechtungen des Weltlichen zu kämpfen: Nicht mehr ganz so fest war zuletzt ihr Turm.
Bevor die Sicherheit der Gläubigen beeinträchtigt worden wäre, wurde das Schindeldach umfassend saniert.

Pfarrer Wolfgang Meixner fürchtete spätestens bei der ersten, sich lösenden Schindel um das Wohl seiner Schäfchen und wusste, dass die Erneuerung des Kirchendachs keinen Aufschub duldete. Ebenso
stand fest, dass Eternitplatten, wie sie dort noch zu finden waren, nicht mehr infrage kämen. Infrage kam, auch aus Gründen des Denkmalschutzes, nur eins: traditionelle Lärchenschindeln. Nach
denen brauchte Meixner nicht lange zu suchen, denn im Nachbarort Wiesing sind die Brüder Mathias und Achim Astner als eine der Letzten auf das Tiroler Traditionshandwerk spezialisiert. Warum also
in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Das dachte sich auch Mathias Astner selbst, als es um die Farbe für die Schindeln ging: Sie kommt aus dem ebenfalls benachbarten Schwaz, vom
auf Holzveredelung spezialisierten Tiroler Unternehmen Adler.

Fotos: Adler

Rundum geschützt

Alle Schindeln wurden noch im Betrieb in Imprägniergrund getaucht. Eine Spezialität der Astners, die als Einzige in Tirol diese Technik anwenden. „Der Vorteil ist, dass der Holzschutz für die
ganze Schindel gegeben ist”, erklärt Mathias Astner. „Wenn man, wie sonst üblich, nur die schon verlegten Schindeln imprägniert, bleibt viel Holz ungeschützt.” Tausende Schindeln wurden
anschließend in luftigen Höhen verlegt und mit Nägeln befestigt. Jede Schindel ist unterschiedlich breit, sodass man eine Art Mosaikkünstler sein muss, um sie optimal am Dach anzubringen. Kein
Problem für das Team von Astner, das den Kirchturm zusätzlich sogar mit Mustern im Schindeldach verzierte. Anschließend wurden die rundumimprägnierten Schindeln gestrichen, und zwar mit Holzlasur
im für die Innsbrucker Diözese, zu der Jenbach gehört, typischen Farbton Oxidrot. Mehr als 300 Stunden verbrachten die Arbeiter der Firma Astner am Seil, bis das Werk vollendet war. Das letzte
i-Tüpfelchen waren die neu vergoldeten Kugeln, die an den Giebeln angebracht wurden. Jetzt ist der Turm des Herrn in Jenbach wieder fest – und nicht nur das: Er ist auch schöner als je zuvor.

 

 

Weitere Informationen: adler-lacke.com

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Hot Spot für Trendsetter

Die imm cologne ist Business-Plattform und Hot Spot für Trendsetter. Auf der internationalen Einrichtungsmesse in Köln zeigen sich gleich zu Anfang eines jeden Jahres die Zukunftstrends
des Wohnens.

Neben Möbeln, Leuchten, Wohntextilien und Farben der nächsten Saison haben auch avantgardistische Entwürfe junger Designer, Smart Home-Lösungen und visionäre Wohnkonzepte von
Star-Designern eine Plattform.

„Das Haus – Interiors on Stage“ ist die Simulation eines Wohnhauses: Die Messe errichtet dafür ein rund 180 qm großes, nach Plänen eines jedes Jahr neu nominierten Designers gestaltetes Haus. Die
ausgewählten Möbel, Farben, Materialien, Beleuchtungen und Accessoires summieren sich zu einem individuell konfigurierten, ganzheitlich angelegten Interior Design. Das Projekt thematisiert dabei
nicht nur die gegenwärtigen Einrichtungstrends, sondern auch die Publikumssehnsüchte und den gesellschaftlichen Wandel.

 

„Living by moods“ ist das diesjährige Motto: In der von dem Design-Studio Truly Truly gestalteten Wohnvision wird die Raumnutzung nicht durch Wände oder konventionelle Raumfunktionen vorgegeben –
vielmehr bieten die atmosphärisch gestalteten Zonen für jede Stimmung bzw. „mood“ den geeigneten Platz. Um zu entspannen, sich zurückzuziehen, sich mit anderen zusammenzusetzen oder aktiv zu
sein. Trotz der schlichten, minimalistischen Formen und einer eher sparsamen Dekoration badeten die Besucher in warmen Farben und wohltuender Klarheit. Nicht nach Funktionen, sondern nach
Stimmungen war das Haus gegliedert und gestaltet. Denn das ist nach Überzeugung der diesjährigen Ausrichter eine Wohnform, die heutigen und vor allem künftigen Anforderungen weit mehr entspricht
als das klassische 3-Zimmer-Küche/Diele/Bad-Muster.

 

Trend Atmospheres ist eine vom Creative Director Dick Spierenburg entwickelte Trend-Ausstellung, bei der sieben Bühnen aktuelle Einrichtungstrends visualisieren. Die Faktoren Farbe, Material und
Produkttrends wurden berücksichtigt und in Szene gesetzt. Dabei werden zahlreiche Produkte der Aussteller verwendet. Es entstehen Trend-Collagen, die einen Überblick über die aktuellen
Einrichtungstrends im Wohnbereich bieten.

Fotos: Bärbel Bosch

Trendfarben und Stil

Neben einer von Natur- oder auch Pastelltönen begleiteten hellen Graupalette gibt es zwei wichtige Richtungen: bunt und dunkel-elegant. Die Avantgarde kombiniert Varianten der Primärfarben,
während die Lifestyle-Fraktion es eher poppig-frech mag und Orangetöne nicht nur mit dunklem Grün, sondern auch mal mit Gelb, Türkis, Petrol oder sogar Mint zusammenstellt. Warme, ins Dunkle
tendierende Farben harmonieren mit rötlichem Holz und dunkle Blau- und Grüntönen lassen durch die Kombination mit Gold und Messing ein Art Déco-Feeling aufkommen.

Die Designerin und Farbexpertin Dr. Hildegard Kalthegener hielt auf der imm den Vortrag „Aktuelle Farbtrends und Dutch Design als Inspiration“ und fasst für uns ihre Beobachtungen zusammen:
„Pantone stellt mit Living Coral die bedrohte Unterwasserwelt für 2019 in den Fokus, ein renommiertes Trendinstitut in London ruft NeoMint als Trendfarbe für 2020 aus, während der niederländische
Konzern Akzo Spiced Honey, also gewissermaßen „Scharfen Honig“, mit tollen Raumfotos gekonnt in Szene setzt. Wichtig ist es, zu differenzieren, ob die Farbe des Jahres für die Mode, für das
Interieur oder die Fassade gedacht ist. Ebenso relevant wie die Jagd nach dem neuesten Trend ist jedoch, auf individuelle Präferenzen des Kunden einzugehen.

Der Purismus wird im 100. Jubiläumsjahr des Bauhauses bei uns zu Recht gefeiert, aber die weder farb- noch musterscheuen BeNeLux-Länder liefern wichtige Inspiration für alle, denen die
stilistische Reduktion zu langweilig erscheint. Besonders fiel mir der Tapetenverlag Arte mit gepolsterten Akustiktapeten und extrem phantasievollen Motivtapeten von Marcel Wanders auf.“

Weitere Informationen:

www.imm-cologne.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Optik mit Tiefenwirkung

Der Gebäudekomplex Rü-Karree in Essen-Rüttenscheid vermittelt von außen und innen einen repräsentativen Eindruck und ist hochwertig ausgestattet. Vier Treppenhäuser wurden kürzlich
renoviert. Der Wunsch des Auftraggebers: eine glänzende Oberfläche, die das repräsentative Ambiente unterstützt.

Capadecor StuccoDecor Di Luce, eine dispersionsbasierte Spachtelmasse erzeugt effektvoll spiegelnde Oberflächen mit Tiefenwirkung.

1200 Quadratmeter Wandfläche galt es zum Glänzen zu bringen. Dabei lebt die Spachtelmasse vom Wechselspiel mit Lichtreflexionen aus tiefer liegenden Spachtelschichten und Spiegelungen an der
Oberfläche – je nach Lichteinfall und Beleuchtungssituation. Dieser spiegelnde Glanz kombiniert mit einer angenehmen Oberflächenhaptik verleiht den Treppenhäusern des Gebäudekomplexes
repräsentative Innenwände mit einer besonderen Anmutung.

Abwechslungsreiche Reflexionen

„Um den besonderen Spiegelglanz zu erhalten, ist keine separate Beschichtung nötig“, berichtet Objektberater Michael Trockel. „Der Glanz kommt aus dem Material heraus.“ Trägt der Maler die
Spachtelmasse zweifach auf, lassen sich venezianische, marmorierte und fleckartige Optiken erzeugen. Ein dritter Spachtelgang steigert den Glanzeffekt noch einmal erheblich.

Hinzu kommt, dass das Material im Vergleich zu anderen Spachteltechniken pflegeleicht und strapazierfähig ist. Die Oberfläche erweist sich nicht nur unempfindlich gegenüber Schmutz und Staub,
sondern trotzt auch Spritzern von Flüssigkeiten und scheuernder Kleidung, ohne Kratzer davonzutragen.

Der Farbton der Wandbeschichtung wurde vor Ort bis zum Erreichen des gewünschten hellen Grautons ausgemischt. Dank der speziellen Glättetechnik erhält der Kunde eindrucksvolle Flächen in
schlichter Eleganz. Drei bis vier Monate lang arbeiteten vier Mitarbeiter am Objekt.

Glätte- und Spachteltechniken leben dabei sozusagen von der Handschrift des Malers. 

Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Andreas Wiese

Herausfordernde Höhe

Eine Herausforderung stellte die Höhe der Wände in den Treppenhäusern dar: Da über fünf bis sechs Etagen gearbeitet werden musste, war der Einsatz von Fahrgerüsten unabdingbar. Das Ergebnis
spricht für sich – und begeisterte den Auftraggeber so sehr, dass in einem Folgeauftrag auch die Essener „Villa Bredeney“ mit StuccoDecor Di Luce im gleichen Farbton spiegelglänzende Oberflächen
erhielt. Markus Wedel, Technischer Produktbetreuer bei Caparol, erklärt die Besonderheit bei der Verarbeitung von StuccoDecor Di Luce: „Voraussetzung für eine optimale Oberflächenerscheinung bei
dieser Spachteltechnik ist die Vorarbeit mit Akkordspachtel Fein.“ Bevor mit den Spachtelgängen begonnen werden konnte, wurde die gesamte Fläche vollflächig gespachtelt. Danach wurde die Fläche
Naß-in-Naß mit StuccoDecor Di Luce beschichtet. Für den zweifachen Auftrag und zum Aufpolieren wird ein spezieller rostfreier
Doppelblattspachtel
 benutzt, um das Risiko des Durchpolierens zu verringern. Auf diese Weise kommt der Spiegelglanz wie von allein und die Oberflächen
erhalten ihre charakteristische Tiefenwirkung trotz geringer Schichtdichte. So beeindruckt das Rü-Karree nicht nur äußerlich mit seiner historischen Sandsteinfassade, die mit Stahl- und
Glaselementen kombiniert wurde, sondern zieht auch im Inneren mit exklusiven, spiegelglänzenden Wandoberflächen in den Treppenhäusern die Blicke der Betrachter auf sich.

 

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Neue Gestaltungsmöglichkeiten – Farbige Lichtschalter

Mit dem Schalterklassiker LS 990 von Jung ergeben sich besondere Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Wer sagt eigentlich, dass die Farb- und Raumgestaltung bei Wandfarben, Tapeten und Lacken endet? Anspruchsvolle Kunden erwarten zunehmend abgestimmte Konzepte für Ihren Wohnraum: Ob passende
Beleuchtung, Bodenbeläge oder Elektroinstallationen – wenn es mit Farben, Materialien und Oberflächen zu tun hat, liegt der Zuständigkeitsbereich auch beim Maler. Warum also nicht zum
Beispiel Elektroschalter mit in das Farbkonzept einbeziehen? Die Schalter LS 990 bieten eine besondere Möglichkeit. Weltweit exklusiv bietet Jung die Serie in den 63 originalen Le
Corbusier-Farben (LC) an.

Ins rechte Licht gerückt

Ein Lichtschalter ist Gegenstand des täglichen Gebrauchs und Detail in der Gestaltung. Werden Räume farblich gestaltet, rücken die Lichtschalter stärker in das Bewusstsein des Gestalters.

Laut Deniz Turgut, Marketingleiter bei Jung, liegt die Beratung auch mit im Bereich des Malerhandwerks. „Es gibt einen Kreis von Malern, die sich intensiv mit der Farblehre von Le Corbusier
befassen und anwenden. Mit unserem Le Corbusier-Kooperationspartner Keim Farben haben wir hier sehr gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Turgut. Der Farbhersteller bietet die LC als Wandfarben in
mineralischer Qualität an.

 

Harmonisches Farbsystem

Begeistert von den ausgeglichenen Farben der Natur, baute Le Corbusier seine „Polychromie architecturale“ auf: Ein Farbsystem, bei welchem jede der 63 Farben untereinander beliebig miteinander
kombinierbar ist und gleichzeitig ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Deshalb, und wegen der besonderen Farbtiefe, begeistert die Farbpalette bis heute.

Fotos: Jung

Exklusives Design

Im Jahre 2012 kam die Les Couleurs Suisse AG (LCS) auf Jung zu, um in Erfahrung zu bringen, ob sich das Unternehmen eine Verbindung der Farben von Le Corbusier mit ihrem Designschalter vorstellen
könne. Durch eine Vereinbarung mit der LCS und dem Einverständnis der Fondation Le Corbusier besitzt Jung die weltweiten Lizenzrechte für die Vermarktung der Farben von Le Corbusier für Elemente
der Gebäudesteuerung. Dies betrifft neben Lichtschaltern auch Steckdosen und Taster.

Um die Farbtiefe widerzugeben, werden die Schalter in einem aufwendigen Verfahren mit hochwertigem Nasslack per Hand beschichtet. „Die Farben wurden vorher in einem sehr umfangreichen
Qualifizierungsverfahren mit einem Abgleich anhand der Originalfarben entwickelt“, erklärt Turgut. Hierbei wurde auch explizit auf den Glanzgrad und die Mattheit geachtet. So stellt das
Unternehmen sicher, dass die Schalter exakt den Ton der entsprechenden LC-Wandfarben widerspiegeln.

 

Weltweit gefragt

„Wir informieren seit vier Jahren über die Farben von Le Corbuiser“, so Deniz Turgut. „Das Farbsystem ist architektonisch, also für die gebaute Umwelt gedacht, und gibt durch seine
Kombinationsfreiheit enorme Sicherheit in der Gestaltung von Räumen. Dieses Wissen dringt immer stärker auch bis zum Endkunden durch.“

Die Lichtschalter in den Le Corbusier-Farben seien sehr erfolgreich. „Besonders bei Hotelprojekten und bei hochwertigen Wohnbauten kommen sie häufig zum Einsatz“, erklärt der Marketingleiter.
„Wir bieten die Serie LS990 in den Farben von Le Corbuiser in insgesamt 67 Ländern an.“ In Deutschland sind diese über den Fachhandel oder über das Fachhandwerk erhältlich.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Wie ein Vorhang

Scheinfassaden sind nicht neu, aber die niederländischen Architekten MVRDV legen sie wie einen Vorhang über die Bauvolumen. Dort, wo es hineingeht, wird der Vorhang leicht angehoben – und
die Fassade verformt.

Geht es um die harmonische Verknüpfung alter und neuer Gebäude, dann greifen die Planer gerne auf die benachbarten Proportionen, Materialien, Gliederungen oder Farben zurück. Das global agierende
niederländische Architekturbüro MVRDV nimmt in Südkorea hingegen das bewährte Prinzip der Scheinfassade auf – allerdings mit neuartiger, dreidimensionaler Verfremdung.

Fotos: Ossip van Duivenbode

Verbindung zur Umgebung

Paradise City ist ein Komplex aus sechs, vornehmlich der Verlustierung gewidmeten Gebäuden. Eine Art Freizeitpark also, wobei sich die Atraktionen stets im Inneren befinden und kein Tageslicht
benötigen. So kommen auch die beiden MVRDV-Gebäude, „The Imprint“ genannt, ganz ohne Fenster aus, könnten also banale Kuben sein. Die Idee war aber eine andere: So sollten die Neubauten sichtbar
Verbindung zur Umgebung aufnehmen, wo durchaus Fenster geläufig sind. Diese Strukturen griffen die Planer auf, in Form von Reliefmodulen aus glasfaserverstärktem Beton, 3869 an der Zahl und jedes
individuell geformt. Eigentlich ist das keine sonderlich neue Sache, allerdings ist es die Art, wie diese Fassade über die Bauvolumen gelegt wurde: Wie ein echter Vorhang. Das wird besonders
deutlich dort, wo sich die Eingänge zum Nachtclub im einen und zum Indoor-Park im anderen Gebäude befinden. Hier wird die Fassade wie ein Tuch angehoben, alles, was sich über den Zugängen
befindet, wird entsprechend verformt, wirft Falten, verändert seine Struktur. Und aus dem Inneren tritt lockend farbiges Licht, das einen lebhaften Kontrast zu den weiß beschichteten Fassaden
bildet. Aber nicht alle Fassaden tragen einen weißen, die Schattenwirkung unterstützenden Anstrich. Der Bau des Nachclubs wurde in schimmerndes Gold getaucht – nicht komplett, sondern nur der
Bereich, der platzartig den Zugang zur Paradise City bildet. Dafür geht das Gold eindrucksvoll von der Fassade auf die Stufen und den ganzen Platz davor über. Von oben betrachtet, bildet die
goldene Fläche einen großen Kreis, einen werbenden Spot. Das mag der fußgehende Besucher nicht erkennen, wohl aber jene, die sich im Anflug auf den nahen, riesigen Incheon Airport befinden.