www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Alles andere als oberflächlich

Putz ist ein unterschätztes Fassadenmaterial. Denn aufgrund verschiedener Bearbeitungstechniken bietet dieser ein großes Potenzial für die Gebäudegestaltung.

 

Lange Zeit galt Putz als altmodisch und wurde häufig nur als B-Variante der möglichen Gestaltungsoptionen gesehen. Innovative Gebäudeinterpretationen plante man vorwiegend in anderen Werkstoffen.
Warum? Vermutlich werden Putzfassaden allgemein als etwas Tradiertes und Solides wahrgenommen und stehen nicht unbedingt für Innovation. Die Tendenzen und Phänomene in der aktuellen
Architekturgestaltung wie Perforation, Transparenz, virtuelle oder parametrische Ästhetik lassen sich oftmals besser mit anderen Werkstoffen umsetzen. Hinzu kommt das Vorurteil, dem Material Putz
fehle die technische und gestalterische Entwicklung. Auch der Vorwurf der mangelnden Materialauthentizität und das Image als „billiges Gestaltungsmittel“ prägen die landläufigen Vorstellungen von
Putz.

Putz hat Zukunftspotenzial

Mittlerweile erlebt Putz eine Renaissance, die sicherlich auch den Wärmedämmverbundsystemen geschuldet ist. Insbesondere im Wohnungsbau finden sich im Zuge der energetischen Ertüchtigung
großflächige Anwendungen von verputzten Oberflächen in Standardverfahren. Der materielle und ästhetische Wert von Putz geht allerdings weit über diese gängige Anwendungspraxis hinaus. Vermehrt
studieren Planer und Fachhandwerker die traditionellen Techniken, um auf das drohende Glattputz-Einerlei an Fassaden mit Kreativität und gestalterischen Impulsen zu antworten. Denn Putz eröffnet,
insbesondere wenn er als Dickschichtsystem angewendet wird, enorme Gestaltungsmöglichkeiten und große sinnliche Qualitäten. Themen wie Natürlichkeit und Vertrautheit, aber auch der Wunsch nach
lokalen Werkstoffen und Traditionen, nach subtilen, plastischen Strukturen statt glatter Screens oder medialer Flächen, gewinnen an Bedeutung. Hinzu kommen ein wirtschaftliches
Preis-Leistungsverhältnis, einfache Verarbeitung, Einsatzmöglichkeiten an historischen wie denkmalgeschützten Gebäuden, breit gefächerte Farbgestaltung und reichlich vorhandene, natürliche
Rohstoffe.

Historische Putztechniken

Putz hat im Bauwesen eine durchgängige, lange Tradition von der Antike über Barock, Historismus und Gründerzeit und die klassische „Weiße Moderne“ der 1920er-Jahre – deren weiße Kuben ohne Putz
nicht denkbar sind –, bis zum heutigen Tag. Zu jeder Zeit wurden die historischen Techniken übernommen, variiert und ergänzt. Technisch entwickelten die Materialien sich von Lehm- über Gips- und
Kalkputz bis hin zu Kalkzement- und Zementputzen, seit vielen Jahren nun auch noch mit Vergütungen auf Basis von Kunststoffen.

Vor allem aber waren und sind es die gestalterischen Möglichkeiten, die dem plastischen Material Putz innewohnen, die die Fantasie der Baumeister, Architekten und Handwerker immer wieder angeregt
und herausgefordert haben: Besenstrich-, Kammzug- und Kellenwurfputz, Sgraffito- oder Kratzputz, Nagelbrett-, Rechenzug-, Rau- oder Spritzputz, um nur einige zu nennen. Gemeinsam ist diesen
Techniken, dass der Putz während und nach dem Auftrag auf unterschiedlichste Art und Weise bearbeitet wird.

Besenstrichputz

Hier werden die Putzflächen im noch feuchten Zustand mit einem Reisigbesen waagerecht oder senkrecht strukturiert, wodurch eine charakteristisch belebte Oberflächenstruktur entsteht.

Foto: Keimfarben GmbH

Rechenstrichputz

Wesentlich deutlichere Spuren als bei Besen- und Kammstrich entstehen beim Rechenstrich, der klare kräftige Rillen in der Putzmasse hinterlässt. Stark horizontal oder vertikal strukturierte
Flächen sind das Ergebnis.

Foto: Keimfarben GmbH

Kratzputz

Kratzputz wird mit Edelputzkratzern aus dem Oberputz „gekratzt“. Dadurch springt das Korn heraus und die unverwechselbare Struktur des Kratzputzes entsteht.

Foto: Keimfarben GmbH

Nagelbrettputz

Das Nagelbrett kann man sich wie ein Fakirbrett vorstellen, das in den noch weichen Putz gedrückt wird und auf diese Weise eine kleinteilige, weniger stark gerichtete Struktur hinterlässt, als
dies bei den gezogenen oder gestrichenen Techniken der Fall ist.

Foto: Keimfarben GmbH

Sgraffito

Eine oder mehrere übereinanderliegende Putzschichten werden nach Vorlage ausgekratzt, sodass freigelegte, erhabene Strukturen, Muster oder Ornamente entstehen.

Foto: Keimfarben GmbH

Kammzugtechnik

Der sogenannte Kammzug ist eine handwerklich anspruchsvolle Bearbeitung, die ursprünglich wohl aus Österreich stammt. Mit einem Stahlkamm oder Sägeblatt werden waagerechte, senkrechte oder
wellenförmige Linien in den Putz gezogen. Der Kammzug kann Band für Band freihändig oder auf einer vorher nivellierten Holzkonstruktion abgezogen werden. Es entsteht – anders als bei dem üblichen
dreiecksförmigen Profil – die Struktur einer gezahnten Briefmarke, mit feinen negativen Fugen und einer breiteren halbkreisförmigen Bänderung.

 

Foto: Keimfarben GmbH


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Neue Wege mit Echt-Rost und Kupfer-Patina

Die Kombination und der individuelle Auftrag zweier Effektmaterialien eröffnet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten für den Industrial Style.

Industrial Style nennt sich die Verbindung von rohem Industriecharakter mit Wohnlichkeit. Angesagt ist er nicht nur in der Gastronomie oder dem Ladenbau. Er hält auch in Wohnzimmern oder gar
Bädern Einzug. Rostige Oberflächen oder der Kupfer-Grünspan-Effekt für die charakteristische Wandgestaltung sind dafür unverzichtbar.

Einen besonders „echten“ Charakter zeigen Beschichtungsmaterialien, die Metallpartikel enthalten. Für den echten Rost wird die mit Eisenpartikeln ausgerüstete Grundfarbe mittels eines separat
gelieferten Aktivators zur Oxidation gebracht. Die Stärke des Effekts kann durch die Auftragsweise und -menge des Aktivators gesteuert werden.

Abschließend kann die Oberfläche mit einem Schutzüberzug vor dem Abfärben geschützt werden. Für Kupferflächen mit Patina und dem typischen Grünspan wird zuerst eine kupferrote Grundfarbe
aufgetragen und im Anschluss mit einem Aktivator zur Reaktion gebracht. Die beiden Materialien lassen sich aber auch individuell kombinieren

Fotos: Jaegerlacke

Verarbeitung in Kombination

Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Stark saugende Untergründe werden mit Tiefgrund verfestigt, alkalische Untergründe wie z. B. frischer Beton müssen grundiert werden.
Zuerst wird die Grundfarbe Echt-Rost partiell in zwei Schichten innerhalb eines Tages aufgetragen. Diese erste Beschichtung muss anschließend sehr gut trocknen. Da die Durchtrocknung von der
Temperatur abhängig ist, sollte man lieber etwas mehr Zeit zum Durchtrocknen einplanen.

Am nächsten Tag wird die Grundfarbe Kupfer-Patina partiell in zwei Schichten aufgetragen, die zweite Schicht nach ca. einer Stunde. Wieder muss das Material anschließend etwa zwei Stunden sehr
gut trocknen.

Nach der Trocknung wird zuerst der Aktivator für die Kupfer-Patina auf die gestrichenen Kupferflächen – ca. zwei Mal je nach gewünschtem Effekt – aufgetragen. Nach vollendeter Reaktion und
Erreichen des gewünschten Effekts kann nun der Aktivator für den Echt-Rost-Effekt aufgesprüht werden. Man muss darauf achten, dass hierbei nicht zu viel Aktivator aufgebracht wird, die Fläche
sollte nur leicht bedeckt werden. Der anschließenden chemischen Reaktion muss man genügend Zeit einräumen, da sie etwas langsamer abläuft. Je nach gewünschtem Effekt kann der Aktivator nach einer
Zwischentrocknung auch mehrmals aufgetragen werden.

Durch die vielfältigen Auftrags- und Kombinationsmöglichkeiten bieten diese beiden Materialien großen Gestaltungsspielraum. Eine Versiegelung schützt vor Abfärben der Oberfläche und feuert den
Untergrund je nach Verdünnungsgrad leicht bis stark an. So kann eine entsprechend versiegelte Oberfläche auch in Bädern zum Einsatz kommen.

Materialien

Die hier beschriebenen Materialien „Echt-Rost“ und „Kupfer-Patina“ wurden von der Firma Jaeger entwickelt.

Technische Merkblätter und weitere Informationen zu den Materialien und ihrer Verarbeitung:

 

www.jaegerlacke.de


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Tag des Handwerks: 15. September 2018

Last-Minute-Lehrstellenbörse, Karriere-Markt und Fortuna-Stars. Besuchen Sie unsere Infostände in der Düsseldorfer Innenstadt!

Der Feier-Tag für das Handwerk

Millionen Handwerker sorgen täglich mit Know-how und Leidenschaft dafür, dass wir auf nichts verzichten müssen. Grund genug, dass ein Tag des Jahres ganz im Zeichen des Handwerks steht. An diesem
Tag finden in ganz Deutschland viele Veranstaltungen unter dem Motto „Für diesen Tag geben wir alles“ statt.

 

Mit Infoständen, Mitmach-Aktionen oder einem Tag der Offenen Tür präsentieren Betriebe und Handwerksorganisationen den Besuchern die ganze Bandbreite des Handwerks. Junge Menschen können sich
über Ausbildungsplätze und Karrierechancen informieren.

Informationen und Bildmaterial: © HWK Düsseldorf

 

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Die natürliche „Klimaanlage“ an den Wänden

Lehm ist einer der natürlichsten Baustoffe überhaupt und besitzt sehr gute bauphysikalische und baubiologische Eigenschaften. In Deutschland wurde Lehm jahrhundertelang beim Bau von
Fachwerkhäusern verwendet. Doch dann geriet er in Vergessenheit, wurde als „altbacken“ oder „out“ stilisiert. Doch Zeiten ändern sich und mittlerweile erlebt Lehm ein regelrechtes Revival. Dem
Bio-Trend bei den Lebensmitteln folgend, werden auch natürlich Baustoffe von den Kunden vermehrt nachgefragt. 

Wertvolle Eigenschaften

Aufgrund seiner feuchtigkeitsregulierenden Wirkung wird Lehm gerne als Innenwandputz eingesetzt. Der Dachverband Lehm e.V. führt dazu aus: „Als Baustoff verbessert Lehm entscheidend das
Raumklima. Durch die Aufnahme und Abgabe reguliert er die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise. Zudem bietet er durch seine Masse eine gute Schalldämmung und wärmespeichernde Eigenschaften.“
Doch Lehm werden noch mehr gute und gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. So soll Lehm zudem in der Lage sein, in der Raumluft vorhandene Schadstoffe zu absorbieren und auf diese
Weise die Umgebungsluft zu „reinigen“.

 

Vielseitige Möglichkeiten

Dank seiner guten Eigenschaften kann Lehminnenputz auf fast allen Untergründen, egal ob auf Gipskarton, Beton oder auf Kalkwänden aufgebraucht werden. Für den entsprechend gewünschten Look können
die Wände dann gefilzt und, oder geglättet werden.

Wiederentdeckung des Stampflehms

Mit Stampflehm werden tragende oder nichttragende Wände sowie Stampflehmböden hergestellt. Im Stampflehmbau wird erdfeuchter Stampflehm in stabile Schalungen gefüllt oder auf Bodenflächen
aufgebracht und mit Stampfern verdichtet. 

Der Rohstoff wird unmittelbar zum monolithischen Bauteil. Die beeindruckenden Bauten des Orients, die flächige historische Anwendung in Europa und zahlreiche moderne Beispiele belegen die
Dauerhaftigkeit und Leistungsfähigkeit dieser Technik.

In der Vergangenheit war der Stampflehmbau dort verbreitet, wo das für diese Bauweise notwendige Lehm- und Korngemisch vorlag. Heute wird Stampflehm beispielsweise für Südwände oder in der
passiven Solarenergienutzung im Zusammenhang mit großflächigen Verglasungen verwendet. Ganze Gebäude werden wegen der Feuchte- und Wärmespeichereigenschaften aus Stampflehm erstellt. 

Der wichtigste Grund für die Wiederentdeckung der alten Bautechnik liegt aber gewiss in der ästhetischen und architektonischen Ausdruckskraft der schweren und monolithischen Stampflehmwände. Ihre
Kraft ist die Präsenz der Masse. Es entstehen skulpturale Wände, die für sich wirken oder architektonische Spannung als Kontrasterlebnis zu leichten und transparenten Konstruktionen aufbauen.

Moderne Lehmgestaltung

Lehm ist ein Gemisch aus Sand, Schluff und Ton. Heute ist Lehm nicht mehr mit dem modrigen Geruch von bröckelig-braunem Erdmatsch zu verbinden, sondern es gibt ihn heutzutage in
durchaus verschiedenen und sehr ansprechenden Varianten und zudem in sehr vielen unterschiedlichen Farbtönen. Viele Kunden wundern sich wie modern Lehm aussehen kann oder sind verwundert, wenn
sie erfahren, dass die Gestaltung, die ihnen gefällt, aus Lehm ist. Es Lehm mit Stroh, Glitzer oder Glimmer, mit Silber- und Goldpigmenten, sogar Muscheln können verarbeitet werden.
Unterschiedliche Strukturen und Techniken lassen das natürliche Material mal sehr modern oder auch eher zurückgenommen erscheinen. Damit der Wandinnenputz keinesfalls langweilig oder altbacken
daherkommt, können wir Ihnen unterschiedlichste und sehr individuelle Techniken, von edel und modern bis hin zu grob und rustikal, anbieten.

Ökologischer Schimmelschutz

Lehm kann große Mengen an Luftfeuchtigkeit schnell aufnehmen wenn viel davon da ist, speichern, und später wieder langsam abgeben wenn die Luft zu trocken wird (z.B. nach dem Lüften). So
wird die im Raum anfallende Feuchtigkeit zum Beispiel beim Kochen, Duschen oder auch aus der Atemluft zwischengespeichert. In Räumen in denen ausreichend Lehm verwendet wurde, liegt die
relative Luftfeuchtigkeit in der Regel ganzjährig im Bereich von 40 – 60%. So wird ein sehr angenehmes Raumklima geschaffen, das zugleich optimal für die menschliche
Gesundheit ist. Denn bei ca. 50% Luftfeuchtigkeit wird das Austrocknen der Schleimhäute verhindert, wodurch Erkältungen und Grippalen Infekten vorgebeugt wird. Zudem fühlt man sich in
diesem Feuchtebereich einfach wohl.  Lehm reguliert also die Raumluftfeuchtigkeit. Gleichzeitig ist er sehr diffusionsfähig.

Fotos: CLAYTEC


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Das besondere Etwas – Sommer Farbtrends

Urban Jungle, Individualität und die Liebe zu charmanten Unikaten – Diese Trends erwarten uns diesen Sommer in unseren heimischen vier Wänden und erfreuen uns mit pudrigen Pastelltönen,
Naturmaterialien und sattem Blattgrün.

Lesen Sie hier mehr über die Sommer Farbtrends 2018 und die aufregende Vielfalt zwischen zartem Rosé und natürlichen Grünnuancen.

Hinter jedem Trend steckt immer ein bestimmtes Statement, das zur Gesellschaft in dieser Zeit passt. Zuletzt wird etwa der Ruf nach einer gesunden, naturnahen Lebensweise lauter, wobei auch das
Streben nach individueller Selbstverwirklichung zunimmt. Dieser Zeitgeist beeinflusst unter anderem auch die Inneneinrichtung: Naturmaterialien, geradlinige, softe Formen sowie beruhigende
Pastelltöne verströmen Behaglichkeit und lassen die Welt etwas weniger chaotisch wirken. Üppige Pflanzen und satte Grüntöne beruhigen und vermitteln Naturverbundenheit. Doch gerade bei Wandfarben
geht es nicht um schnelllebige Trends, sondern um ein individuelles Interieur, passend zum eigenen Zuhause. Farbexperte Alpina zeigt, welche Wohlfühlfarben in 2018 angesagt sind und auch nicht so
schnell aus der Mode kommen.

Das besondere Etwas – imperfekte Materialien und „Kokon-Farben“

Manchmal ist es der kleine Makel, der den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Gegenstand und einem geliebten Unikat ausmacht. Einzelstücke mit charmanten Fehlern, wie eine interessante
Holzmaserung mit Astloch oder die verlaufene Keramiklasur, erobern dieses Jahr die Herzen der Inneneinrichter. Auch die Haptik wird zuhause immer wichtiger. Samt zusammen mit kühlem Marmor und
rauem Holz schaffen spannende Kontraste. Dazu passen zeitlose, anschmiegsame Farbtöne mit Kokon-Wirkung wie Pfirsichrosa, Apricot und Zen-Grün. Variable Möbel und unikale Fundstücke geben dem
Ganzen einen individuellen Charakter und verdrängen massenproduzierte Möbel und Accessoires in die Vergangenheit.

Foto: Alpina Farben

Natürliche Grüntöne – Revitalisierung im „Urban Jungle“

Vor allem im Großstadtdschungel halten sie Einzug: Grüntöne in naturnahen Schattierungen. Besonders begehrt sind dieses Jahr erdiges Oliv, Khaki, dumpfes Malachitgrün, Tannengrün und Salbei. Auch
Zen-Töne wie „Sanfter Morgentau“ und „Hüterin der Freiheit“ sind hier goldrichtig, da sie ebenso zurückhaltend wie revitalisierend wirken. Wer es etwas kräftiger mag, greift zu sattem Blattgrün
wie „Natur Pur“ von Alpina. Auch dieser Ton passt wunderbar zum „Re-Wildering Trend“, da er gleichzeitig belebend und beruhigend wirkt. Die im letzten Jahr so beliebten Blatt-Motive verlassen das
Interieur in 2018 zwar wieder, doch die Grüntöne selbst bleiben erhalten. Ob als Zimmerpflanzen, Wohnaccessoires oder Wandfarbe – sie machen das Zuhause zu einer urbanen Oase.

Foto: Alpina Farben

Zartes Rosé – „Hygge“ ohne zu überzuckern

Wer auch in diesem Jahr weiterhin auf zartes Pastellrosa setzt, bleibt absolut im Trend. Sanfte, grau angehauchte Rosétöne wie „Zarte Romantik“ oder „Wolken in Rosé“ von Alpina sind so
zurückhaltend und vielseitig, dass sie zu beinahe jedem Einrichtungsstil passen. Durch den Grauanteil sind sie alles andere als zuckrig und verbreiten in der Kombination mit Federn, weichen
Stoffen, Strick und Filz eine kuschelige Atmosphäre. Mit Grau und geradlinigen Formen wirken sie hingegen urban und erwachsen.

Foto: Alpina Farben


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Umweltfreundliches Naturweiß

Die Wandfarbe Aviva Terra-Naturweiß von Adler ist vom Inhalt bis zur Verpackung ein umweltfreundliches Produkt.

Ressourcenschonende Herstellung, da die benötigten fossilen Rohstoffe durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden.

Von den Rohstoffen über die Herstellung bis hin zur Verpackung ist die neue Wandfarbe ökologisch. So wandern keinerlei Konservierungsstoffe, Biozide oder fossile Rohstoffe in den Eimer, die Farbe
wird auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt. Damit wird pro Neun-Liter-Gebinde ca. drei Liter Erdöl eingespart. Der gesamte Produktionsprozess läuft laut Hersteller klimaneutral ab. Das
Gebinde besteht komplett aus Recycling-Material , beschriftet auf einem hochwertigen Deckpapier, das zur Hälfte aus Gras besteht. Die Wandfarbe erreicht Deckkraftklasse 1 und Nassabriebsklasse 2,
entspricht damit in Verarbeitung und Ergebnis der gewohnten Qualität des Herstellers für den Fachhandel und sorgt zudem für ein angenehmes Raumklima. Die Farbe ist emissionsfrei und deshalb
besonders für Wohnräume, Schlafräume, Kinderzimmer, Büros, Krankenhäuser, Kurheime, Schulen usw. geeignet, die schnell wieder bezogen werden müssen.

Foto: Adler-Lacke

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Fußbodensanierung: Untergründe richtig beurteilen

Das mängelfreie Ergebnis einer Fußbodensanierung beginnt mit der Untergrundbeurteilung. Wir fassen für Sie zusammen, welche zehn Punkte vor einer Bodenverlegung wichtig sind.

 

Um schaden- und mängelfreie Bodenbelagsarbeiten bei einer Fußbodensanierung durchführen zu können, ist die Prüfung des Untergrundes im Vorfeld wichtig. Sie wird visuell auf der Oberfläche und
innerhalb des Untergrundes selbst durchgeführt.

Feuchtigkeitsmessung

Vor der Belagsverlegung ist zu prüfen, ob der Untergrund für die Verlegung ausreichend trocken ist. Eine Feuchtemessung zur Bestimmung der Restfeuchte ist besonders wichtig, wenn der Estrich in
einem Neubau oder bei einer Renovierung neu eingebracht wurde. Dabei ist die Feuchtemessung an der Stelle des Estrichs durchzuführen, von der angenommen werden kann, dass sie die höchsten
Feuchtewerte aufweist. Die Probe wird gleichmäßig über die untere Hälfte der Estrichdicke entnommen. Die Feuchtemessung kann über eine CM-Messung erfolgen. Bei flächenbeheizten
Fußbodenkonstruktionen wird der Feuchtegehalt an vorher vom Estrichleger markierten Stellen gemessen.

Foto: Uzin Utz

Sauberkeit

Vor der Verlegung muss die Estrichoberfläche auf Sauberkeit überprüft werden. Staub-, Farb-, Gips- und Mörtelreste sowie Klebstoff- und Spachtelmassenreste sind weitestgehend zu entfernen. Dies
verhindert, dass die Festigkeit des Aufbaus beeinträchtigt wird und Wechselwirkungen, wie etwa Gerüche, ausgeschlossen sind. Hinweise auf solche Verschmutzungen können Flecken, Verfärbungen oder
dunkle Schattierungen sein.

Ebenheit

Ob der Untergrund über die ausreichende Ebenheit zur Aufnahme eines Bodenbelags dient, lässt sich mithilfe eines Richtscheits und eines kleinen Prüfkeils feststellen. Dazu wird der Richtscheit
auf den Boden gelegt und leicht gekippt. Scheint unter einigen Stellen Licht durch, befindet sich hier eine Unebenheit. Mit dem Keil kann festgestellt werden, wieviel Millimeter Unterschied hier
vorliegen – sprich: wie die tief Welle im Boden an dieser Stelle ist. Die Anforderungen an die Ebenheit des Untergrundes sowie Prüfvorschriften beschreibt die DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau;
Bauwerke“.

Foto: Uzin Utz

Saugfähigkeit

Für die Verlegung von Bodenbelägen mit Dispersionsklebstoffen muss der Untergrund ausreichen und gleichmäßig saugfähig sein. Hierzu ist die Saugfähigkeit des Untergrundes mit dem
Wassertropfentest zu prüfen. Bei textilen und elastischen Bodenbelägen wird eine gleichmäßige Saugfähigkeit durch Grundieren und Spachteln des Untergrunds erreicht.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeiten verringern die Abbindegeschwindigkeit von Verlegewerkstoffen. Die Raumtemperatur sollte mindestens 18 Grad Celsius betragen, die relative
Raumluftfeuchte zwischen 40 und 65 Prozent liegen, jedoch 75 Prozent nicht überschreiten. Der Auftraggeber muss dafür sorgen, dass diese Bedingungen mindestens drei Tage vor, während und sieben
Tage nach der Verlegung eingehalten werden. Am Untergrund sollte die Temperatur über 15 Grad Celsius liegen. Bei beheizten Fußbodenkonstruktionen sollte sie drei Tage vor der Verlegung und noch
sieben Tage danach zwischen 18 und 22 Grad Celsius liegen.

Foto: Uzin Utz

Rissfreiheit

Die Untergrundoberfläche ist optisch auf Risse zu prüfen. Eventuell vorhandene Risse müssen kraftschlüssig verschlossen werden.

Oberflächenfestigkeit

Die Festigkeit der Oberfläche von mineralischen Estrichen wird durch die Gitterritzprüfung geprüft. Hierzu wird ein Ritzdorn verwendet. Es darf dabei zu keinen tiefen Ritzspuren oder
großflächigen Abplatzungen kommen, insbesondere nicht an den Kreuzungspunkten der Ritzlinien. Ein Estrich muss ein homogenes Gefüge mit gleicher Festigkeit auf der gesamten Oberfläche aufweisen.
Durch das Abklopfen mit dem Hammer kann weitere, oberflächennahe Inhomogenität festgestellt werden.

Foto: Uzin Utz

Bewegungsfugen bei der Fußbodensanierung

Bewegungsfugen sind durch die gesamte Estrichdecke durchgehende Fugen. Ihre Aufgabe ist es, zwischen angrenzenden Bauteilen Bewegungen zuzulassen. Es muss geprüft werden, ob der Fugenverlauf
gerade und gleichmäßig breit ist. Bewegungsfugen dürfen nicht vom Bodenbelag geschlossen und in gleicher Breite im Bodenbelag übernommen werden.

Randdämmstreifen

Randdämmstreifen sichern eine Fuge zu allen angrenzenden Bauteilen. Vor der Verlegung ist zu prüfen, ob ein Dämmstreifen lückenlos vorhanden ist. Bei neu verbauten Estrichen steht dieser in der
Regel über den Estrichrand hinaus.

Es ist darauf zur achten, dass die Randdämmstreifen auf staubfreie Untergründe aufgebracht wurden und die Haftung nicht beeinträchtigt ist.

Bei Brandschutzanforderungen sind Randdämmstreifen aus Mineralwolle zu verwenden.

Foto: Uzin Utz

Höhenlage angrenzender Bauteile

Der Verleger muss vor der Verlegung prüfen, ob Höhenunterschiede zu anderen Bauteilen entstehen. Der Höhenversatz zwischen der zu belegenden Fläche und zum Beispiel Türanschlagsschienen darf nach
der Verlegung maximal 1,5 Millimeter betragen. Größere Unterschiede in der Höhe müssen dann beispielsweise durch Spachteln ausgeglichen werden.


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: AquaVision – Sicher und schön

Viele Architekten und Bauherren entscheiden sich heute verstärkt für den natürlichen Baustoff Holz. Holz überzeugt durch Lebendigkeit, fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und ist
vielseitig verwendbar.

Im Außenbereich, z. B. an Fassaden, Dachuntersichten, Verschalungen und Pergolen, sind Hölzer aber extremen Belastungen ausgesetzt: Intensive UV-Strahlung, verbunden mit Feuchtigkeit in
Form von Regen oder Tau, setzt Hölzern und Beschichtungssystemen stark zu.

SÜDWEST bietet hierfür ein komplettes Holzschutz-System an. 

 

Die Holzgrundierung AquaVision Isolier-Grund wirkt gegen Verschmutzungen von Nikotin, Teer, Rauch, Ruß, Fett oder Wasserflecken sowie Verfärbungen durch Holzinhaltsstoffe.
Dabei setzt der Hersteller auf eine umweltfreundliche Technologie auf Wasserbasis – und erzielt durch die kationische Bindemitteltechnologie eine gute Absperrwirkung. Durch ihre hohe Deckkraft
ist die Grundierung gerade im Innenraumäußerst effizient

und funktioniert auch als Eintopfsystem. Im Außenbereich zeichnet sie sich durch gute Haftung und sichere Absperrung aus.

 

Die AquaVision Holzfarbe für professionellen Wetterschutz bietet neben guten Verarbeitungseigenschaften einen integrierten UV-Schutz der für lange Haltbarkeit
sorgt. Vor Algen- und Pilzbefall durch Feuchtigkeit schützen wirkungsvoll moderne verkapselte Filmkonservierer. Auch gestalterisch setzt die seidenglänzende Farbe Akzente: Holzbauteilen wie
Fassaden, Pergolen, Carports oder Fensterläden verleiht die AquaVision Holzfarbe schnell ein neues Gesicht. Auch alte, nicht mehr lasierfähige Hölzer können problemlos beschichtet werden. Die
charakteristische Holzmaserung bleibt erhalten, die hochwertigen Farbpigmente gewährleisten eine sehr lange Haltbarkeit und hohe Farbtonstabilität.

Mit dem All-Color AquaMix-System lässt sie sich in nahezu unbegrenzter Farbtonauswahl tönen.

Fotos: Südwest

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