www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Historische Gebäude werden zum Schaufenster

Bei der Ausstellung Casa Decor gestalten Fachleute historische Gebäude im Zentrum Madrids um. Unternehmen können einen Raum mieten, um die neuesten Trends aus ihrem Bereich zu zeigen. Wie
sich Zier- und Beleuchtungsprofile als Gestaltungselement nutzen lassen, zeigt diese Doppelseite.

Auch in diesem Jahr wurden wieder die neuesten Entwicklungen für Innenausstattung, Architektur, Design und Kunst präsentiert. Dekorateure, Innenarchitekten, Architekten, Designer und Künstler
haben so die Möglichkeit, ihre Arbeiten exklusiv auszustellen. Als Designer waren bei der Ausstellung unter anderem Virgina Sánchez Holgado, Patricia Bustos, Jose Lara, Sigfrido Serra und Mateo
Climent, Pepe Leal, Miguel Munoz, Miriam Alía Mateo, Equipo Dica, Raúl Martins, Fran Cassinello, Inmaculada Recio und Silvia Trigueros sowie Marisa Gallo tätig. Diese integrierten die Produkte
von Orac harmonisch in viele Interieurs. Ziel war es, möglichst viele unterschiedliche Stimmungen zu kreieren.

Fotos: Orac Decor

Räumliche Tiefe erzeugen

Virginia Sánchez Holgado verarbeitete beispielsweise die 3D-Wall-Panels und Zierelemente in die Einrichtung. So soll der Effekt räumlicher Tiefe erzeugt werden. Durch außergewöhnliche Farb- und
Mustermixe unterscheidet sich die Raumgestaltung deutlich von anderen. Verwendet wurden hier vor allem das 3D-Wall-Panel „W107 Circle“ sowie das „W106 Envelop“. Beide Produkte sind
überstreichbar, sodass mit verschiedenen Formen und Farbakzenten gearbeitet werden kann. Der Kreativität der Handwerker steht somit nichts im Wege. Ebenfalls wurden von Sánchez Holgado die
Türleiste „DX174–2300“, die Friesleiste „CX106“, das LED Beleuchtungsprofil „CX188“, die Wandleisten „PX175“ und „P8020“, sowie die Sockelleiste „SX173 Contur“ in die Innenarchitektur integriert.

 

Marisa Gallo legte ihren Fokus besonders auf die Beleuchtungsprofile. Für ein stimmiges Erscheinungsbild sowie optimale Lichtverteilung wurde hier durch die Beleuchtungsprofile „C358 RAIL“ und
„CX190 U-Profile“ gesorgt.

Die Friesleiste „C355“, die Sockelleiste „SX181 High Line“ sowie die Wandleiste „SX162 Square“ fanden ebenfalls Verwendung in Gallos Konzept.

 

Die Veranstaltung fand erstmals 1992 statt, als eine Gruppe von 43 Innenarchitekten ein ehemaliges Madrider Kloster einrichtete. Heute werden die Ausstellungen von über zwei Millionen Personen,
durchschnittlich 40.000 Besuchern pro Gebäude, gesehen.

Die Casa Decor gilt als Kommunikationsplattform, die Firmen mit dem interessierten Publikum und Innenarchitekten zusammenbringt. Das Gebäude, in dem die diesjährige Casa Decor stattfand, wurde in
den 1930-er Jahren unter den ästhetischen Gesichtspunkten des Rationalismus erbaut. Es gilt als Beispiel für die eindrucksvollen Häuser, die einst im Osten Madrids gebaut wurden und vom
Architekten Carlos María de Castro ab 1860 entworfen wurden.

 

 

Weitere Informationen: oracdecor.com

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Dämmung aus PET-Flaschen

Mit einer neu entwickelten Technologie von Soprema ist es möglich, gebrauchte PET-Verpackungen wie undurchsichtige, mehrschichtige oder vollverschweißte PET-Flaschen und -Schalen so zu
verarbeiten, dass sie erneut dem Produktionskreislauf zugeführt werden können. Dafür werden die PET-Kunststoffe in einer Kombination von mechanischen und chemischen Prozessen zu Polyol recycelt.
Dieses kann daraufhin als Rohstoff in der Industrie genutzt werden. Die zu Polyol recycelten Kunststoffe werden im ersten Schritt als einen Hauptbestandteil in der Produktion von
Polyurethan-Dämmstoffplatten eingesetzt. Zunächst werden die Soprema-Polyurethan-Werke im französischen Saint-Julien-du-Sault und in Hof/Oberroßbach (Westerwald) beliefert, die beide in etwa
gleicher Entfernung zu Straßburg liegen. Der Invest für das Werk betrug 7 Mio. Euro. Im Einführungsjahr wird eine Produktions- bzw. Recyclingkapazität von 3.000 Tonnen komplexer PET-Verpackungen
angestrebt. Daraus werden in der Startphase voraussichtlich 5.500 Tonnen und bald darauf 10.000 Tonnen Polyole pro Jahr erzeugt.

Anlage für das chemische Recycling

Foto: Soprema

Weitere Informationen: soprema.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: 6 Farben zum 100-jährigen Bauhaus Jubiläum

Anlässlich des Bauhausjubiläums präsentiert Farrow & Ball gemeinsam mit dem Magazin AW Architektur & Wohnen eine besondere Farbpalette.

Keine Angst, die Farben sind nicht 100 Jahre alt. Vielmehr stammen die sechs Farbtöne aus dem aktuellen Sortiment. Hier hat sie die F & B Chefdesignerin Charlotte Cosby gemeinsam mit dem Team
der Zeitschrift Architektur & Wohnen ausgewählt, nachdem man sich mit den Farben, Strukturen und Oberflächen am Bauhaus Dessau auseinandergesetzt hat. Charlotte Cosby sagt: „Jede
Farbkombination atmet den Zeitgeist des Bauhauses Dessau, übersetzt ihn in die Moderne und trifft für sich eine eigene Aussage. Je nachdem, ob man für sein Zuhause eine frische Atmosphäre
schaffen möchte, ein deutliches Statement setzen will oder auch einen Raum voller Energie haben möchte.“ Und weiter: „Wir haben uns gefragt, wie wurden Farben vor 100 Jahren eingesetzt und welche
Tonalität war im Fokus? Welche der Ideen von damals sind heute noch relevant und wie können sie für das zukünftige Wohnen eingesetzt werden?“ AW Chefredakteur Joern Kengelbach bringt die
gemeinsame Projektarbeit auf den Punkt: „Nichts ist inspirierender, als die Gedanken von gestern in Kontext mit der Zukunft zu stellen!“

Mutiger Umgang mit Farbe

Es gab keine einheitliche Farbstrategie der Bauhaus-Meister – aber Überschneidungen darin, wie Farbe genutzt und aufgetragen wurde und welchen Zweck sie erfüllen sollte. Charlotte Cosby hat
einige Beispiele formuliert: Farben wurden verwendet, um Gebiete abzugrenzen und Räume zu definieren – immer mit entsprechender Deutlichkeit. Diese Methode hat Farbe als Mittel zur Errichtung und
Umstrukturierung genutzt. Farbe wurde eingesetzt, um architektonische Eigenschaften oder Objekte wie zum Beispiel Heizkörper zu betonen. Generell war die Meinung vertreten, dies sei Aufgabe der
Architektur. Doch die Entscheidung, sie mit Farbe hervorzuheben, hat sie direkt zu einem Merkmal der Bewegung erhoben.

Grafische Blöcke von gewagten und dunklen Farben haben klare Statements gesetzt. Die Nutzung von kräftigen, gewagten und starken Kontrastfarben brachte Energie und Motivation in einen ansonsten
minimalistischen Raum. Grün sowie Farben, die als weicher, harmonischer und beruhigender betrachtet wurden, fehlten komplett.

Das Modellhaus zeigt beispielhaft die Einsatzmöglichkeiten der Farben.

Foto: Robin Kitchen

Funktionale Bereiche abrgenzen

Funktionale Elemente wie z. B. Türen, Fenster und Schränke wurden durch spezielle Farben betont. Farben wurden außerdem zur Orientierung eingesetzt, beispielsweise für unterschiedliche
Stockwerke oder auch, um private und öffentliche Bereiche voneinander abzugrenzen. Kontrastierende Oberflächen von matt bis glänzend wurden verwendet, um den Effekt von Licht und Schatten
unterschiedlich zu betonen. Decken und Böden wurden mit Farbe versehen – sie werden nicht unbedingt auf den ersten Blick wahrgenommen und können eine kräftige Farbe aufnehmen ohne zu überfordern.

Das Konzept umfasst sechs Farben, inspiriert von dem Originalschauplatz in Dessau. Die Jubiläums-Farbpalette ist ab sofort erhältlich.

Fotos: Farrow & Ball

School House White No. 291: Mit seinen grauen und gelben Untertönen nähert sich der sanfte Weißton sehr dem Originalweißton des Bauhauses Dessau an. Neutral und vielseitig.

Railings No. 31: Sehr viel sanfter als das Tiefschwarz des Bauhauses Dessau und mit starken Blauanteilen versehen, steht es zugleich für die Abwesenheit sämtlicher Blautöne in
der Bauhaus-Palette ein und erscheint als zarter Gegenpol zur Komplexität des modernen Lebens.

Blazer No. 212: Dieser Rotton beinhaltet etwas mehr Gelb als der Originalton, bewahrt aber dieselbe Wärme – nur deutlich energiereicher.

Dayroom Yellow No. 233: Dieser Gelbton ist weniger eindringlich als der Originalton des Bauhauses Dessau, leicht gemildert durch die Zugabe von ein wenig Schwarz.

Pavilion Gray No. 242: Aufgrund der Zugabe von etwas mehr Gelb, wirkt dieser Ton deutlich wärmer als das helle Original-Grau.

Mole’s Breath No. 276: Heller und wärmer als der Originalton des Bauhauses Dessau, bringt Mole’s Breath den Ausgleich zu dunkleren und gewagteren Farben der Palette.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: WorldSkills 2019 – Jessica Jörges belegt den 5. Platz

Wir gratulieren Jessica Jörges zum 5. Platz bei den WorldSkills in Kazan. In 41 Disziplinen haben sich bei dieser Weltmeisterschaft der Berufe junge Teilnehmer aus über 60 Ländern, die sich zuvor
in nationalen Ausscheidungswettbewerben qualifizieren konnten, gemessen. Bei den Malern gewann der Österreicher Stefan Planitzer vor Daniela Ziller aus der Schweiz und Mathilde Mortier
(Frankreich).

 

Jeder Teilnehmer hatte eine Kabine, die wie ein „L“ aufgebaut war. Die kurzen Seiten mussten tapeziert werden, zusätzlich war in diese Wandhälfte eine Tür integriert, die zu lackieren war. Auch
die Türfüllung musste von den Teilnehmern gearbeitet werden. Weiterer Prüfungsteil:  das Malen eines Logos. Von einer Vorlage musste das Logo maßstabsgetreu an die Wand gebracht werden.

 

Weitere Disziplinen waren das Farbenmischen und ein Speedwettbewerb.

Jessica Jörges und Gregor Botzet nach dem Wettkampf.

Foto: WorldSkills/Flickr

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Böden für hohe Ansprüche

Die Küche des 400 Jahre alten Hotels „Hanswirt“ im Rabland nahe Meran erhielt auf rund 350 Quadratmetern Fußboden ein Reaktionsharzsystem von Silikal.

Sowohl für den Kochbereich als auch für Lebensmittel- und Getränkelager und Kühlräume entschieden sich die Eigentümer des Hotelbetriebs nach guten Erfahrungen ein weiteres Mal für eine
Kunstharzbeschichtung von Silikal. Unempfindlich gegen Laugen, Fette, Öle, Salze sowie gegen viele Säuren und andere aggressive Stoffe bilden die Reaktionsharzflächen verlässliche Grundlagen für
den Arbeitsalltag des renommierten Hauses. Die geschlossenen, fugenlosen Böden lassen sich einfach und intensiv – auch mit Hochdruck – reinigen. Außerdem sind sie verschleiß- und abriebfest.

Exklusiven „Genuss-Urlaub“bietet das 400 Jahre alte „Hotel Hanswirt“ in Rabland bei Meran. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an den neuen Reaktionsharzboden von Silikal in den verschiedenen
Küchenbereichen.

 

Mehr Informationen: silikal.de

Foto: Silikal

Die Übergänge vom Boden zu den vertikalen Flächen der Wände und Sockel erhielten eine Abrundung durch Hohlkehlen. Damit sind in Zukunft hartnäckige Schmutzansammlungen in den Eckbereichen
ausgeschlossen, die Reinigung wird einfacher und gründlicher.

Elegant präsentiert sich die neue Reaktionsharzbasis außerdem in der Farbgebung: Eingestreute Color-Chips in Weiß, Grau und Schwarz harmonieren ausgezeichnet mit der Kücheneinrichtung aus
Edelstahl. Für die Lagerräume wählten die Planer eine Mischung von weißen, grauen und roten Chips.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Das sind die drei neuen Caparol Farbwelten

Im Rahmen der Farbtrends 2019 haben die Caparol-Farbscouts drei neue Farbwelten ermittelt. Wir stellen sie genauer vor.

Farbwelt 1

 

Sorbet-Rot, Rosé und Schwimmbad-Blau

Die Farbwelt 1 umfasst sowohl ein tiefes, edles Bordeauxrot,  als auch kühlere Rot-Töne und leichte,  pudrig wirkende Rosé-Nuancen. Hier ordnet sich auch der Farbton des Jahres
„Sorbet-Rot“ ein, ebenso helle Blau-Töne mit Schwimmbad-Assoziationen. Die Welt der Rot-Nuancen bietet die Chance, sehr lebendige, aber dennoch harmonische Farbklänge zusammenzustellen.
Ton-in-Ton-Kombinationen gewinnen durch die Auswahl an Kontrasttönen aus dem Blau-Bereich an Frische und sommerlichem Charakter. Insgesamt bildet sich ein leicht anmutender Farbklang heraus, in
dem jeder Einzelton seine eigenständige Rolle behält.

Die Farben von links nach rechts: 3D Amber 115, 3D Venezia, 3D Bordeaux 80, 3D Grenadin 130, 3D Barolo 100, 3D Baccara 5, 3D Coelin 115, 3D Onyx 115, 3D Cameo
110

Farbwelt 2

 

Flieder, Mint und zartes Aprikot

Deutlich zurückgenommener in der Farbbrillanz präsentiert sich die Farbwelt 2. Sie wird getragen von weichen Pastelltönen mit Verankerungen im Grün-, Violett-, Gelb- und Apricot-Bereich. Hier
wird zwar ganz bewusst auf starke Kontraste verzichtet, doch die Verbindung mit tiefem Waldgrün oder vergrautem Violett sorgt dafür, dass trotz der warmtonig-weichen Farbstimmung, Spannung und
Prägnanz nicht fehlen. Zarter Flieder bremst dabei visuelle Schwere, alle Töne zusammen stehen für einen puristischen Ansatz aus Nuancen, die das Auge zwar fesseln, sich dem Betrachter aber
keineswegs aufdrängen.

Die Farben von links nach rechts: 3D Velvet 15, 3D Patina 20, 3D Patina 50, 3D Velvet 55, 3D Apricot 50, 3D Amber 50, 3D Onyx 85, 3D Curcuma 110, 3D Oase 80

Farbwelt 3

 

Erdiges Orange, Rosé und Himmelblau

In Farbwelt 3 treffen erdiges Orange samt Rosé, leichtem Gelb und Lachsrot auf dunkles Blau des Ozeans, auf kühles Blau sowie helles Himmelblau. Die tiefen, komplementären Blautöne verleihen dem
Farbklang Stabilität und Klarheit. Himmelblau erweitert das weich gestimmte Zusammenspiel der Rot- und Orangenuancen. Mehr noch: die dunklen Blaus lassen die übrigen Farben leuchtend aufblühen
und bringen Eleganz sowie Gediegenheit herein. Dennoch bleibt der Farbklang jugendlich, unbeschwert und beschwingt.

Die Farben von links nach rechts: 3D Lago 85, 3D Lago 105, 3D Amber 70, 3D Barolo 115, 3D Lachs 75, 3D Amber 105, 3D Pacific 100, 3D Lago 5, 3D Citrus 90, 3D
Melisse 60

Mehr Informationen: caparol.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Gut zu Fuß

In der Hamburger City bietet der Laufladen Lunge nun auf 750 Quadratmetern hochwertige Produkte und intensive Beratung für Läufer, die Wert auf gesundes Training legen. Das Bodendesign
mit Vinylböden macht die Markenphilosophie erlebbar und vermittelt beim Probelaufen ein gutes Gefühl.

Eine sympathische Adresse für Lauffreunde aus dem Großraum Hamburg: So präsentiert sich der Laufladen Lunge nahe der Alster. Die mit dem Umbau und der Erweiterung verknüpften Ziele beschreibt die
verantwortliche Architektin Julia Gustafsson so: „Der neue Shop soll die Markenphilosophie ‚Handcrafted meets Running Technology‘ atmosphärisch eindrucksvoll erlebbar machen. Lunge verfügt über
eine eigene Schuhmanufaktur in der Metropolregion Hamburg.“ Das Segment aus internationalen Laufschuhmarken, Trainingskleidung und Fitnesszubehör wird in Szene gesetzt, ohne den Eindruck einer
„Hochleistungsschmiede“ aufkommen zu lassen. Im Vordergrund steht beim Laufladen Lunge dabei die individuelle Beratung. Der Shop setzt auch optisch auf viel Raum für diese intensive Betreuung, zu
der das Ausprobieren der Schuhe gehört. „Der auf den Designbelägen markierte Running-Bereich ist dafür ein zentrales Gestaltungselement. Er führt Interessierte zudem aus dem Eingangsbereich in
den hinteren Teil des Ladens und ist ein Teil des Wegeleitsystems.“

Fotos: Carsten Brügmann

Angenehmes Schrittgefühl

Das Gestaltungskonzept wird vor allem in der Wahl der Materialien sichtbar: Beim Bodendesign steht Holz für „Handcrafted“, die Idee des Urban Running wird durch Beton erlebbar. Die Kombination
der verschiedenen Dekore kennzeichnet zudem die verschiedenen Zonen des Shops. Die Architektin Julia Gustafsson hat schon bei vielen Projekten Bodenbeläge von Objectflor gewählt und immer gute
Erfahrung damit gemacht: sowohl was die Verarbeitung anbelangt als auch bei Faktoren wie schnelle Lieferzeiten, guter Service und vor allem auch durch die große Auswahl hochwertiger Dekore. Bei
der Ausstattung des Laufladens Lunge hat sie sich ganz bewusst entschieden: „Der lose liegende Simplay-Belag hat durch seinen Aufbau eine gute Haptik. Er federt beim Laufen sehr angenehm. Das
gute Trittschallmaß war ein zusätzliches Argument.“

 

Weitere Informationen: objectflor.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Individuell geschliffene Dekorböden mit Terrazzocharakter

Terrazzo ist ein fugenloser Bodenbelag auf der Basis von Gesteinsbruch und einem Bindemittel. Die Herstellung eines traditionellen Terrazzobodens ist sehr aufwendig und damit teuer.
Mithilfe moderner Werkstoffe lassen sich individuell geschliffene Dekorböden mit Terrazzocharakter schneller und damit günstiger herstellen.

Bereits in der griechischen und römischen Antike galten Terrazzoböden als besonders elegant und haltbar. Diese Böden fanden nicht nur in noblen Villen, Landgütern und Stadthäusern Anwendung,
sondern aufgrund ihrer hohen Strapazierfähigkeit auch in Militärgebäuden. In unseren Breiten wurde diese Handwerkskunst erst zu Beginn des vorigen Jahrhunderts populär. Terrazzi wurden in Villen
und gehobene Bürgerhäuser eingebaut, doch auch in Treppenhäusern, Küchen oder Bädern war der fugenlose, strapazierfähige und leicht zu reinigende Belag beliebt. In der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts verdrängten zunehmend billigere, industriell hergestellte Produkte wie Keramikfliesen, Teppichböden und PVC-Beläge die Terrazzoböden aus dem Massenmarkt.

Seit einiger Zeit erleben Terrazzoböden zusammen mit anderen direkt nutzbaren Estrichen jedoch eine Renaissance. Fugenlose Böden erobern insbesondere die moderne, großzügige Architektur, die auf
Reduktion und Materialismus setzt.

Aufwendige klassische Verarbeitung

Die Verarbeitung eines klassischen Terrazzos ist sehr aufwendig. Traditionell handelt es sich bei einem Terrazzo um ein Nassestrichsystem, dem aus optischen Gründen Natursteinstücke beigemischt
werden. Dabei kann es sich um Marmor, Kalkstein oder Dolomit in unterschiedlichen Korngrößen handeln. Durch Abschleifen der Estrichoberfläche bleiben diese Gesteinszuschläge sichtbar und sorgen
für die typische Optik des Terrazzos. Außer mit ihrer attraktiven Optik punkten Terrazzoböden aber mit praktischen Vorteilen. So sind die Böden sehr strapazier- und tragfähig, nehmen kaum Wasser
auf und sind enorm langlebig.

Ein großer Nachteil eines klassischen Terrazzos ist dagegen seine aufwendige Verarbeitung. Dieser wird vor Ort flüssig eingebracht und anschließend mittels Walzen mehrfach verdichtet. Nach einer
längeren Trocknungsdauer sind meist mehrere Abschleif-Durchgänge erforderlich, bevor der Boden schließlich poliert werden kann. Diese aufwendige Verarbeitung bringt auf immer schneller
fertigzustellenden Baustellen nicht nur Zeitprobleme mit sich, sondern verursacht bei den heutigen Lohnkosten auch einen Quadratmeterpreis, den nicht jeder Bauherr aufzuwenden bereit ist.

Fotos: Ardex

Wirtschaftliches Bodensystem

Mit modernen Systemen, die seit einiger Zeit angeboten werden, lassen sich terrazzoähnliche Dekorböden deutlich schneller und damit wirtschaftlicher einbringen. Im Vergleich zu herkömmlichen
Terrazzoböden/-estrichen ermöglichen die modernen Systeme eine vergleichsweise schnelle und einfache Verarbeitung, da sie u.a. maschinell förderbar und pumpfähig sind und schneller abbinden. Nach
dem Einbringen werden sie – ähnlich wie ein klassischer Terrazzo – mehrfach geschliffen, poliert und abschließend imprägniert. Vom Estrich bis zur fertigen Oberfläche in Terrazzooptik werden
somit lediglich fünf Tage benötigt. Im Ergebnis bedeutet dies eine Zeitersparnis von bis zu sechs Wochen im Vergleich zu herkömmlichen Aufbauten. Diese Zeitersparnis macht die modernen
Terrazzosysteme zu besonders wirtschaftlichen Lösungen. Flächenleistungen von ca. 120 Quadratmetern täglich sind möglich. Nach einer für Terrazzo revolutionär kurzen Trocknungszeit kann der Boden
bereits 24 Stunden nach Einbau feingeschliffen werden. Ein speziell entwickelter Unterestrich ermöglicht, dass bereits einen Tag nach dem Einbau mit den eigentlichen Terrazzoarbeiten begonnen
werden kann.

 

Ein Beispiel für ein modernes Terrazzosystem ist der geschliffene Design-Estrich „Pandomo TerrazzoPlus“, der vom Bauchemiehersteller Ardex angeboten wird. Das Produktsystem vereint die Vorteile
des klassischen Terrazzobodens – wie Eleganz, extreme Beständigkeit und Langlebigkeit – mit einer hohen Wirtschaftlichkeit auf großen Flächen. Daneben bietet Ardex mit „Pandomo TerrazzoBasic“ ein
Bodensystem an, das noch schneller – nämlich bereits nach vier Tagen – nutzbar ist. Das Material ist zudem äußerst spannungs-arm und geeignet für Warmwasser-Fußbodenheizungen. Im Verhältnis zum
klassischen Terrazzoboden besticht dieses Bodensystem durch eine lebhaftere Struktur. Wo feinere Strukturen gewünscht sind, könnte „Pandomo TerrazzoMicro“ die richtige Wahl sein. Die Korngröße
der Schmuckkörnung ist hier deutlich feiner; die Wirkung entsprechend homogener, ruhiger und vielleicht sogar einen Hauch edler. Die Akzentuierungen fallen dezenter aus, trotzdem bleibt der
terrazzotypische Charakter erhalten.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Auf zum Weltrekord!

Das deutsche Nationalteam der Stuckateure möchte mit dem längsten Stuckstab der Welt einen neuen Weltrekord aufstellen und damit ins Guinnes-Buch der Rekorde.

Nach der Weltmeisterschaft ist vor dem Weltrekordversuch: Nur einige Wochen nach den WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe vom 22. bis zum 27. August, steht für die Jungs aus dem
deutschen Nationalteam der Stuckateure die nächste große Herausforderung bevor. Gemeinsam mit Auszubildenden des Lehrbauhofs Berlin möchten die besten deutschen Nachwuchsstuckateure am Freitag,
13. September, innerhalb von 30 Minuten einen Stuckstab mit einer Länge von 105 Meter ziehen und damit ins Guinness-Buch der Rekorde. Schirmherr der Veranstaltung ist Peter Altmaier,
Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

 

Beim Weltrekordversuch der deutschen Stuckateure in Berlin geht es nun um eine einmalige Teamleistung. „Wir setzen uns für den Weltrekordversuch ganz bewusst ein Zeitlimit von 30 Minuten, um die
Messlatte besonders hoch zu setzen. Denn wir deutschen Stuckateure sind bekannt dafür, dass unsere Stuckarbeiten nicht nur eine besonders hohe Qualität haben, sondern dass wir unser Handwerk auch
unter Zeitdruck perfekt beherrschen. In Berlin können wir einmal mehr zeigen, was wir drauf haben. Wir wollen eine Leistung abliefern, die keiner so leicht übertreffen kann“, betont Frank
Schweizer, Gründer und Leiter des Nationalteams der Stuckateure. Ziel seines Teams ist es, nicht nur einen neuen Rekord aufzustellen, sondern diesen dann auch so lange wie möglich zu behalten.

 

Die deutschen Nachwuchsstuckateure sind nicht die ersten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den längsten Stuckstab der Welt zu ziehen: Momentan gehört zumindest der inoffizielle Titel dafür
noch einem Team aus der Schweiz. Im Rahmen der Schaffhauser Berufsmesse 2010 hatte der Gipserunternehmerverband einen 84 Meter langen Stuckstab gezogen. Damit schufen die Eidgenossen zwar den
längsten Stuckstab der Welt, erhielten dafür jedoch keinen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

 

Um den über 100 Meter langen Rekordstab in dem 30-minütigem Zeitfenster ziehen zu können, müssen insgesamt 18 Handwerker perfekt Hand in Hand zusammenarbeiten. Sie teilen sich in neun
Zweier-Teams auf, die jeweils aus einem Mitglied des Nationalteams und einem Auszubildenden des Lehrbauhofs bestehen. Präzision und Schnelligkeit sind dabei die entscheidenden Faktoren: Denn die
Teams haben nur knapp 15 Minuten Zeit, um jeweils etwa 13 Meter lange Stuckelemente aufzubauen. Danach werden drei Top-Teams die Oberfläche des Stabs mit einer Schablone fertigstellen. Hierfür
sind die Stuckateure mit den höchsten Sprintqualitäten und der besten Kondition gefragt, denn die Teams müssen sich die Schablone in einer Art Staffellauf immer wieder weitergeben.

 

Nach Abschluss des Projekts soll der Stuckstab dann in je 40 Zentimeter große Stücke zerteilt werden, die den Zuschauern und Teilnehmern als Andenken dienen. Dokumentiert wird der
Weltrekordversuch von einem offiziellen Rekordrichter der „Guinness World Records“.

Das Nationalteam der Stuckateure

 

hinten von links: Timo Söntgerath, Ralph Lanz, Timo Cleve, Alexander Bürsgens

vorne von links: Dominik Schmid, Julian Pinkau, Melih Simsek, Tobias Schmider und Niklas Kuhnert

Foto: Brigitte Waltl-Jensen/Jensen media