www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Industrial Style in der Dusche

Echt-Rost von Jaeger Lacke bietet authentische Rost-Optik, lässt sich einfach verarbeiten und ist laut Hersteller auch im Nassbereich einsetzen. Das Set besteht aus Grundfarbe, in der
Eisenpartikel enthalten sind und der Aktivator, der für die Reaktion sorgt. Damit entstehen echte Rostoberflächen. Bereits nach zwei bis drei Stunden ist der Rost-Effekt ausgeprägt. Je nach
gewünschter Intensität kann man den Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen. Optional kann die Fläche gegen Abfärben bzw. zum Schutz im Außenbereich mit Echt-Rost-Siegel lackiert werden. Wird das
Produkt im Nassbereich eingesetzt, ist allerdings eine zusätzliche Versiegelung der Oberfläche erforderlich.

 

Mehr Informationen: jaegerlacke.de

Foto: Jäger

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Das Bedürfnis nach Einfachheit

Chinese Porcelain (PPG1160-6) heißt der Farbton des Jahres 2020 von PPG. Eine international besetzte Expertengruppe entwickelte diesen Farbton aus einer speziellen Mischung von Kobalt-
und Tintenblau.

Das Bedürfnis nach Einfachheit und die Skepsis gegenüber immer neuen, komplexen Technologien führen dazu, dass Verbraucher verstärkt zu Blautönen tendieren. Sie erinnern uns an das Meer und den
Himmel. Spezielle Blautöne bringen eine Anmutung von Gelassenheit in jeden Raum.

 

Workshop

Das wachsende Bedürfnis der Menschen nach einer Rückkehr in eine verloren geglaubte Welt spielte auf dem PPG Global Color Workshop eine zentrale Rolle. Dieser Workshop bringt alljährlich mehr als
20 PPG-Farbdesigner zusammen, die für die Automobilindustrie, die Unterhaltungselektronik, die Luft- und Raumfahrt oder die Baubranche aktuelle Trends erforschen. Sie diskutieren im Rahmen des
Workshops vor dem Hintergrund neuester Studien über Veränderungen im Lebensstil, der Demografie und der Ökologie, um zu erfassen, was das Verhalten und Erleben der Menschen weltweit wie
beeinflusst. Am Ende des Workshops steht die Wahl eines Farbtons, der eine Antwort gibt auf globale gesellschaftliche Entwicklungen.

 

Das Ende des „grauen Zeitalters“

Wir erwarten, dass sich 2020 der Trend zur Farbe weiter verstärken wird. Die Verbraucher haben es satt, ihr Leben in einer Umgebung voller Grautöne zu verbringen und sehnen sich nach Farben,
die die Sinne ansprechen. Blau ist der einfachste Umstieg aus der Welt der neutralen Töne in die Welt der Farbvielfalt. „Chinese Porcelain“ soll für Energie und Helligkeit stehen wie ein
klassisches Kobaltblau – ein Farbton, der die Automobil-, Unterhaltungselektronik- und Modeindustrie im Sturm erobern soll. Der von uns geschaffene Farbton 2020 hat darüber hinaus aber auch die
Anmutung eines tiefen, gedämpften Marine-Tons, wie er im Wohn- und Gastgewerbedesign sehr beliebt ist.

Fotos: PPG

Vielseitig, aber immer entspannt

„Chinese Porcelain“ ist ein aus früheren Jahrhunderten bekannter Farbton, der sich für die Kombination mit klaren Kontrastfarben ebenso eignet wie für das Miteinander mit sanften Naturtönen. In
einem ausdrucksstarken Kontrast z. B. mit Reinweiß soll der Maler mit der Farbe eine ebenso klare wie entspannende Umgebung inszenieren. Auch eine Kombination mit Farbtönen wie „Gingercake“
(PPG1069-7) legt die Basis für eine individuelle, warme Gestaltung. Eine Empfehlung ist „Chinese Porcelain“ als Grundfarbe mit Akzenten in warmen Safran- und Kurkuma-Tönen zu kombinieren.
Prägnant zeigt sich der Farbton in der Kombination mit Leder und Sandtönen.

 

Inspiration für Gestalter

„Chinese Porcelain“ ist als Farbe des Jahres 2020 eine wichtige Empfehlung an alle, die sich mit Farbtrends befassen. Die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses
Farbtons sorgt für Orientierung und Inspiration. Welche Atmosphäre durch die Kombination von „Chinese Porcelain“ mit anderen Farbtönen zu erreichen , illustrieren drei Stories, die unter der
Überschrift „Flow“ zusammengefasst werden. Zu jeder dieser Stories hat PPG eine spezielle Farbtonkollektion zusammengestellt.

  • On the Move (unterwegs): Diese optimistische und verspielte Kollektion richtet sich an Verbraucher, die kulturelle Einflüsse aus verschiedenen Epochen neu
    erleben und zusammenführen möchten, um eine frische Ästhetik zu schaffen, die gleichzeitig retro und modern ist.
  • At the Core (im Zentrum): Diese Farbkollektion, die sich an der Natur orientiert, ist erdig und nachhaltig. „Chinese Porcellain“ steht in Kombination mit
    diesen Farbtönen, vor allem den gedämpften Mitteltönen für Behaglichkeit und Nostalgie. Farbtöne wie „Rose Stain“ und „Saguaro“ geben still fließenden Bewusstseinszuständen den Rahmen, ideal
    kombiniert mit dunkleren Farben wie „Pale Ink“ oder „Black Lily“. Die helleren Töne dieser Palette verleihen der Gestaltung mehr Tiefe.
  • In the Know (im Wissen): Diese Farbtonpalette von PPG erkennt die Konvergenz zwischen Technologie und Natürlichkeit an, indem sie pure, natürliche Farbtöne
    wie „Gingercake“ und „Cedar Chest“ sowie organisch oxidierte Blaugrün-Töne wie „Cavalry“ und „Wave of Mystery“ miteinander kombiniert.
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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Kreativzone Kinderzimmer

Mit Schultafellack lassen sich Kinderzimmer in eine kreative Zone verwandeln und somit eine kindgerechte Umgebung schaffen.

Der Schultafellack erweitert den kreativen Entfaltungsraum für Kinder, denn mit dem Produkt können sowohl glatte Wände als auch Span-, MDF- und Mehrschichtplatten beschichtet werden. So entstehen
Kreativflächen, auf denen Kinder nach Herzenslust mit Kreide malen, zeichnen oder schreiben können. Und für professionelle Maler eröffnet sich ein vielseitiges Aufgabengebiet. Sie positionieren
sich als beratende Gestalter, die ihre eigenen kreativen Ideen ausleben können und die kindliche Entwicklung fördern.

Aufbruch in die neue „Kreidezeit“: Aqua Schultafellack für Kinderzimmer.

 

Komplette Wände in Tafelflächen verwandeln, die sich mit Farbkreiden beschriften lassen, können Sie mit Jansen Aqua Schultafellack. Die Beschichtung ist universell einsetzbar für den Neuanstrich
von Wänden oder zur Überarbeitung bereits lackierter Tafeln.

 

Mehr Informationen: Jansen.de

Foto: Jansen

Kreativität anregen

Die positiven Eigenschaften des Malens sind ausführlich belegt. Ab dem 2. Lebensjahr entdecken Kinder, dass ihre Bewegungen sichtbare Spuren hinterlassen. Sie beginnen auf Papier zu kritzeln und
mit Farben zu schmieren. Malend eignen sie sich die Umwelt an, ahmen ihre schreibenden Eltern nach und kommunizieren mit Erwachsenen und anderen Kindern. Durch die Malbewegung verbessern dabei
Mädchen und Jungs ihre Motorik und steigern ihre Konzentrationsfähigkeit. Das Gehirn wird trainiert und die Vorstellungskraft gefördert. Und das Wichtigste: Den Kindern macht es Spaß. Diese
Entwicklung reicht bis in die Pubertät.

 

Farbvielfalt für kindgerechte Umgebung

Gut zu wissen: Die Zeiten, in denen es den Schultafeln nur im klassischen Grün und Schwarz gab, sind vorbei. Dank Jansen Mix ist Jansen Aqua Schultafellack in praktisch jedem gewünschten Farbton
erhältlich. So lässt sich die düstere Wirkung dunkler Flächen vermeiden – wichtig für eine kindgerechte Umgebung. Die lackierte Fläche kann mit handelsüblicher Wand- und Farbkreide bemalt werden,
die sich leicht mit einem feuchten Tuch entfernen lässt.

 

Der streichfertige Schultafellack kann mit der Rolle oder dem Pinsel aufgetragen werden, sowohl auf neuen als auch bereits lackierten Flächen. Das Produkt ist somit für Renovierungen und
Neugestaltungen sehr gut geeignet.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Ressourcenschonende Farben

Rund 5.000 Liter Farbe wurden im Hotel FREIgeist aufgebracht – insgesamt etwa 15.000 Quadratmeter Fläche. Zum Einsatz kam dabei die Innenfarbe IndekoGeo: Die Innenfarbe gehört zum
Produktprogramm CapaGeo, das zum größten Teil aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen besteht. Statt im Plastikeimer kommen die Innendispersionen im Recyclinggebinde daher. 

Die Außenfassade des Hotels nimmt sich mit grauem Klinker und bodentiefen Fenstern elegant zurück, und auch die Innengestaltung besticht mit nordischem Design: Schlicht und schnörkellos ist das
Innere des Hotels gehalten – hochwertige Materialien, ausgewählte Kunstwerke und Designobjekte können ihre Wirkung hier voll entfalten. Im ganzen Haus, sogar in der Tiefgarage, finden sich
außerdem Graffiti-Malereien, die den Blick des Gastes einfangen und fesseln.

 

IndekoGeo: Sanfte Naturtöne

Im Erdgeschoss, in dem neben Eingangsbereich und Lobby unter anderem eine Eventküche sowie Meeting- und Konferenzräume unterschiedlicher Größenordnungen untergebracht sind, harmonieren
zurückhaltende Naturtöne wie Hell- und Dunkelgrau mit Wänden aus Sichtbeton. In den Fluren setzen in Ocker gehaltene Flächen warme Akzente. Die zarten Hellgrau- und Ockerfarben aus dem
Erdgeschoss finden sich auch in den Zimmern wieder und unterstreichen dort das angenehm ruhige Wohngefühl der luftigen Räume. In den Fluren der Obergeschosse werden die Naturtöne ergänzt durch
vereinzelte Flächen, die in einem markanten Blau gehalten sind – das bietet dem Auge eine kleine Abwechslung und unterstützt die Hotelgäste gleichzeitig bei der Orientierung im Haus.

Fotos: Sebastian Böttcher

Ressourcenschonend

Rund 5.000 Liter Farbe brachten Christian Bosold und sein Team vom Malerbetrieb Bosold aus Küllstedt im Hotel auf – insgesamt bearbeiteten sie etwa 15.000 Quadratmeter Fläche. Zum Einsatz kam
dabei die Innenfarbe IndekoGeo: Die Innenfarbe gehört zum Produktprogramm CapaGeo, das zum größten Teil aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen besteht. Statt im Plastikeimer kommen die
Innendispersionen im Recyclinggebinde daher. Das Bindemittel für diese Produkte wird zu 100 Prozent aus Biogas und Bio-Naphtha gewonnen und entspricht dem ISCC-Standard (International
Sustainability and Carbon Certification) für sichere, klimafreundliche Biomasse.

„Im Hotel FREIgeist ist sehr schön zu sehen, dass die ressourcenschonende Farbe auch auf großer Fläche wunderbar eingesetzt werden kann“, erklärt Günter Krämer, regionaler Großkundenbetreuer des
Herstellers. Klare Zielsetzung der umweltfreundlichen Produktreihe ist es, weg vom Öl und hin zu nachwachsenden Rohstoffen zu kommen – und zwar bei gleichbleibend hoher Produktqualität, mit der
sich perfekte Ergebnisse erzielen lassen: „Im Rahmen unserer Projekte achten wir stark darauf, dass die verwendeten Materialien, Baustoffe und natürlich auch Farben nach Möglichkeit
umweltschonend sind und freuen uns deshalb sehr, dass das Hotel auf IndekoGeo setzt“, so Robert Schwindt von EBR Projektentwicklung GmbH.

 

Ganzheitlicher Ansatz

Das Hotel gehört zum neuen Quartier am Groner Tor, das – zentral gelegen zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt – gerade in der Entstehung ist. In einem historischen Gebäude direkt nebenan, dem
ehemaligen Institut für Zoologie, befindet sich mit dem künftigen „Forum Wissen“ (Eröffnung 2020) das neue Wissensmuseum der Universität Göttingen im Bau: ein Leuchtturmprojekt für die Stadt, das
künftig Gäste aus aller Welt anziehen dürfte. Darüber hinaus entstand parallel auf dem Gelände ein Bürogebäude, in das die Sparkasse Göttingen einzog. „Unser Ziel war es, aus der Brachfläche am
Groner Tor ein urbanes Stadtquartier zu entwickeln, das in seiner Gesamtheit dem bedeutungsvollen Konzept des Forums Wissen gerecht wird“, erzählt Robert Schwindt von der EBR Projektentwicklung
GmbH, aus deren Feder das Konzept für das Quartier stammt. „Deshalb haben wir den ganzheitlichen Ansatz eines lebendigen Quartiers entwickelt, in dem sich die Menschen wohlfühlen und dort gerne
unterwegs sind.“

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Essen unter Wolken

Für die neue Gestaltung einer Schulmensa setzten die Planer und Architekten auf luftiges Design und eine klare Akustik. Wolkenartige Deckenelemente fügen sich harmonisch in das neue
Raumkonzept ein und sorgen für eine angenehme Atmosphäre in der Mensa.

Der Speisesaal der Mensa sollte Platz für insgesamt siebzig Schüler bieten und darüber hinaus als möglicher Veranstaltungsraum genutzt werden können. Bereits in der Planungsphase hatte sich das
Architektenbüro HKR aus Gelnhausen an das Beratungsteam OWA Consult gewandt. Schnell entschied man sich für das Deckensystem „Cloud“.

Das ausgewählte System erfüllte das Anforderungsprofil der Ausschreibung auf optimale Weise, da es für die Gestaltung der Mensadecke mehrere Vorteile auf sich vereint. So hatte HKR die
Inneneinrichtung nach Motiven rund um das Schwerpunktthema „Meer“ konzipiert. Die aufgefächerten Wolkenformationen „Cloud“ integrieren sich hervorragend in dieses Konzept. Sie bilden in
Abstimmung mit den ausgewählten Wandmotiven nicht nur eine inhaltlich geschlossene Konzeption, sondern sollen auch das subjektive Wohlfühlklima im Raum steigern. Ein weiteres Highlight bietet die
verbundene Lichtgestaltung. Die in der Höhe versetzbaren und sich gegenseitig durchdringenden Lamellen können in Verbindung mit den erhältlichen Leuchten eine Vielzahl
unterschiedlicher Lichteffekte erzielen, die ein sehr lebendiges Deckenbild erzeugen.

Fotos: OWA

Anforderungen an Akustik-Deckenelemente

Wesentliche Anforderung bei der Auswahl der Deckenelemente, war deren akustisches Verhalten. Eine Räumlichkeit, die zu Stoßzeiten mit siebzig Schülern besetzt ist, muss mit besonderem Fokus auf
die Akustik geplant werden. Entsprechend früh bezog das Architektenbüro HKR diesen Aspekt in die Raumplanung mit ein. Ziel der Akustikplanung war es, den Nachhall hochfrequenter
Geräusche bestmöglich zu verkürzen, den der Gespräche aber auf den Punkt hin zu optimieren.

Die unterschiedlichen technischen Anforderungen und die ästhetischen Ansprüche an die Raumgestaltung fanden in den Deckenelementen von OWA ihr Pendant. Schlicht, formschön und äußerst funktional,
sollen sie in ihrer Lamellenstruktur eine inhaltliche Einheit mit den gestalterischen Vorgaben der Architekten bilden.

 

Deckenelemente schlucken den Schall

In ihrer akustischen Wirksamkeit führen die insgesamt 47 an der Decke installierten Deckenelemente fort, was die Architekten mit der Holzbauweise und weiteren akustischen Deckensystemen zur
Optimierung der Raumakustik als Basispaket vorgesehen hatten. Sie sollen als wohldosierte Schallschlucker, fungieren. Ihre akustisch relevante Fläche von 1,30 x 1,30 m wird durch die vertikale
Lamellenstruktur noch erweitert, sagt der Hersteller.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Sikkens Trendfarbe des Jahres 2020

„Tranquil Dawn“ ist die Trendfarbe von Sikkens des Jahres 2020. Der stimmungsvolle mattgrüne Pastellton greift die Sehnsucht nach Klarheit und Ruhe als Gegenpol zu unserer hektischen,
digitalen Welt auf.

Entwickelt haben ihn die Experten des AkzoNobel Global Aesthetic Centers gemeinsam mit internationalen Trend- und Designspezialisten kreiert.

Er spiegelt den Leitgedanken des Human Touch zu Beginn des neuen Jahrzehnts perfekt wider. Tranquil Dawn erinnert an den Morgenhimmel und kreiert im Zusammenspiel mit anderen Farben und
Materalien vielfältige Stimmungen. Dafür haben die Spezialisten von Sikkens vier neue inspirierende Farbpaletten entwickelt. Diese stehen für Geborgenheit, spielerischer Leichtigkeit, einem
tieferen Sinn und kreativen Input.

Vier Farbpaletten passend zur Trendfarbe 2020

Ein Ort der Geborgenheit

Die weichen, beruhigenden Pastelltöne der Farbpalette „Care“ schaffen einen Wohlfühlort, der Geborgenheit ausstrahlt und zu Achtsamkeit anregt. Kombiniert mit dem sanften Pastellton Tranquil Dawn
entsteht eine fließende Umgebung, die hilft, innezuhalten. Gemütliche Kissen und Decken, geradlinige Accessoires, warmes Holz sowie üppige Zimmerpflanzen vervollständigen diesen hellen und
unbeschwerten Look.

Foto: Sikkens

Ein Ort der Leichtigkeit

Die lebendigen Farbtöne der „Play“-Palette laden Innenräume mit Energie auf und regen die Fantasie an. Das so erzeugte junge und vitale Umfeld strahlt eine spielerische Leichtigkeit aus und regt
dazu an, wieder mit allen Sinnen zu erfahren und in Kindheitserinnerungen zu schwelgen. Farbige und verspielte Accessoires verstärken die sonnige Stimmung.

Foto: Sikkens

Ein Ort fürs Wesentliche

Einen minimalistischen Look erzeugen die gleichermaßen dezenten wie eleganten Farbtöne der Palette „Meaning“. Die Farbtöne sind einander sehr ähnlich und schärfen so den Blick fürs Wesentliche,
ohne abzulenken. In ähnlichen Tönen gehaltene Möbel, naturbelassene Materialien und schlichte Accessoires reihen sich unauffällig in diese friedliche Umgebung ein.

Foto: Sikkens

Ein Ort fürKreativität

Die Farbpalette „Creativity“ interpretiert historische Farbtöne neu. Die farbenfrohen, intensiven Töne, darunter ein erdiges Ocker und ein Waldgrün, verleihen Innenräumen eine elektrisierende
Atmosphäre und wecken Neugier und Kreativität. Das mattgrüne Tranquil Dawn bringt als blasser Kontrastton Ausgeglichenheit hinzu. Um das Spannungsfeld aus Historischem und Modernen weiter
aufzuladen, können altehrwürdige Materialien aus Holz, Leder und Keramik wie Korbwaren mit modernen Materialien wie bedruckten Kissen kombiniert werden.

Foto: Sikkens

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Die Caparol Farbtrends 2019

Auch im Jahr 2019 haben die Caparol-Farbscouts wieder neue Farbtrends ermittelt. Die Farbstimmungen im Innenraum werden wärmer, zugleich harmonischer und überraschen mit ihrem
Ton-in-Ton-Charakter. Rot, Orange und Apricot spielen dieses Jahr eine wichtige Rolle. Die drei entwickelten Farbwelten finden sich im Projektbuch Caparol UNIKAT #3.

Die Farbtrends der vergangenen Jahre aus dem kühlen Grün/Blau-Bereich treten 2019 in den Hintergrund. Künftig werden warme und vielfältige Nuancen aus dem Rot-Universum das Bild bestimmen. Dabei
geht es keineswegs um aggressives, aufdringliches und dominantes Rot, sondern um zwar kraftvolle, aber leicht anmutende Töne, die sich mit anderen Farben harmonisch verbinden.

 

Trendfarbe des Jahres

Als Trendfarbe des Jahres wurde vom Caparol FarbDesignStudio nach ausgiebigen Recherchen und Analysen ein ganz besonderer Farbton ermittelt: das „Sorbet-Rot“. Es ist ein Rot, das einen
sommerlichen Charakter zeigt, optimistisch wirkt und zugleich Spontanität ausstrahlt. Zudem steht es auch für einen Ansatz, der statt rationaler Abwägung bei der Farbgestaltung lieber auf
Emotionalität und auf Intuition setzt. „Sorbet-Rot löst viele positive Assoziationen aus und vermittelt etwas, was wir Bauchgefühl nennen“, so Sybille Abel vom Team der Farbscouts. Andrea
Girgzdies vom Caparol FarbDesignStudio ergänzt: „Wir wollen Mut machen, mehr Farbe zu wagen“. Im 3D-System von Caparol ist dieser Ton unter seinen anderen Namen „Grenadin 130“ zu finden.

 

Farbe trifft Fahrrad

War im vergangenen Jahr mit UNIKAT #2 der Dackel so etwas wie die Entsprechung der Farbwelten, so übernimmt diese Rolle im Jahre 2019 das Fahrrad. Das altbewährte Verkehrsmittel ist dynamisch,
hat eine große Zukunft und steckt voller Individualität. Nie gab es eine so große Vielfalt an Fahrrädern wie heute – muskelbetrieben, elektrisch unterstützt, faltbar, geländegängig, lastentragend
und familientauglich. Das Fahrrad bietet erlebnisreiche Fortbewegung, Spaß und emotionalen Mehrwert. All diese Aspekte finden sich auch in den lebendigen Farbwelten 2019 wieder.

Das Fahrrad taucht in allen Medien, die Caparol speziell für die Farbtrends 2019 zusammengestellt hat, auf. Zum einen gibt es das traditionelle Trendbuch, das zugleich Notiz-, Beratungs- und
Inspirationstool ist – grafisch hochwertig und ansprechend gestaltet. Dazu kommt der exklusive Farbfächer mit ganzseitigen Farbtonblättern für die konkrete Gestaltung und Beratung.

 

Auf der Caparol-Website finden sich unter dem Navigationspunkt „Inspiration“ weitere Informationen, Hintergründe und Anregungen rund um das Thema Trend. Ebenfalls erweitert um die
aktuellen Trendfarben wurde die kostenlose „Spectrum_Mobile App“, mit der sich Gestaltungsideen wirkungsvoll visualisieren lassen und dem Kunden sichere Entscheidungsgrundlagen bieten.

Blick in die Zukunft

2020 ist noch weit entfernt – auf den ersten Blick. Denn auch bei der Trendermittlung gilt das Motto „Nach dem Trend ist vor dem Trend“. Das Team um Sybille Abel arbeitet bereits an der nächsten
Trendstudie – zusammen mit dem Institute International Trendscouting, das an der Hochschule in Hildesheim angesiedelt ist und wieder wertvollen Input liefert. 2020 kommt – welche Farben es
begleiten, das ist noch nicht klar.

Foto: Caparol

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Historische Gebäude werden zum Schaufenster

Bei der Ausstellung Casa Decor gestalten Fachleute historische Gebäude im Zentrum Madrids um. Unternehmen können einen Raum mieten, um die neuesten Trends aus ihrem Bereich zu zeigen. Wie
sich Zier- und Beleuchtungsprofile als Gestaltungselement nutzen lassen, zeigt diese Doppelseite.

Auch in diesem Jahr wurden wieder die neuesten Entwicklungen für Innenausstattung, Architektur, Design und Kunst präsentiert. Dekorateure, Innenarchitekten, Architekten, Designer und Künstler
haben so die Möglichkeit, ihre Arbeiten exklusiv auszustellen. Als Designer waren bei der Ausstellung unter anderem Virgina Sánchez Holgado, Patricia Bustos, Jose Lara, Sigfrido Serra und Mateo
Climent, Pepe Leal, Miguel Munoz, Miriam Alía Mateo, Equipo Dica, Raúl Martins, Fran Cassinello, Inmaculada Recio und Silvia Trigueros sowie Marisa Gallo tätig. Diese integrierten die Produkte
von Orac harmonisch in viele Interieurs. Ziel war es, möglichst viele unterschiedliche Stimmungen zu kreieren.

Fotos: Orac Decor

Räumliche Tiefe erzeugen

Virginia Sánchez Holgado verarbeitete beispielsweise die 3D-Wall-Panels und Zierelemente in die Einrichtung. So soll der Effekt räumlicher Tiefe erzeugt werden. Durch außergewöhnliche Farb- und
Mustermixe unterscheidet sich die Raumgestaltung deutlich von anderen. Verwendet wurden hier vor allem das 3D-Wall-Panel „W107 Circle“ sowie das „W106 Envelop“. Beide Produkte sind
überstreichbar, sodass mit verschiedenen Formen und Farbakzenten gearbeitet werden kann. Der Kreativität der Handwerker steht somit nichts im Wege. Ebenfalls wurden von Sánchez Holgado die
Türleiste „DX174–2300“, die Friesleiste „CX106“, das LED Beleuchtungsprofil „CX188“, die Wandleisten „PX175“ und „P8020“, sowie die Sockelleiste „SX173 Contur“ in die Innenarchitektur integriert.

 

Marisa Gallo legte ihren Fokus besonders auf die Beleuchtungsprofile. Für ein stimmiges Erscheinungsbild sowie optimale Lichtverteilung wurde hier durch die Beleuchtungsprofile „C358 RAIL“ und
„CX190 U-Profile“ gesorgt.

Die Friesleiste „C355“, die Sockelleiste „SX181 High Line“ sowie die Wandleiste „SX162 Square“ fanden ebenfalls Verwendung in Gallos Konzept.

 

Die Veranstaltung fand erstmals 1992 statt, als eine Gruppe von 43 Innenarchitekten ein ehemaliges Madrider Kloster einrichtete. Heute werden die Ausstellungen von über zwei Millionen Personen,
durchschnittlich 40.000 Besuchern pro Gebäude, gesehen.

Die Casa Decor gilt als Kommunikationsplattform, die Firmen mit dem interessierten Publikum und Innenarchitekten zusammenbringt. Das Gebäude, in dem die diesjährige Casa Decor stattfand, wurde in
den 1930-er Jahren unter den ästhetischen Gesichtspunkten des Rationalismus erbaut. Es gilt als Beispiel für die eindrucksvollen Häuser, die einst im Osten Madrids gebaut wurden und vom
Architekten Carlos María de Castro ab 1860 entworfen wurden.

 

 

Weitere Informationen: oracdecor.com

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Dämmung aus PET-Flaschen

Mit einer neu entwickelten Technologie von Soprema ist es möglich, gebrauchte PET-Verpackungen wie undurchsichtige, mehrschichtige oder vollverschweißte PET-Flaschen und -Schalen so zu
verarbeiten, dass sie erneut dem Produktionskreislauf zugeführt werden können. Dafür werden die PET-Kunststoffe in einer Kombination von mechanischen und chemischen Prozessen zu Polyol recycelt.
Dieses kann daraufhin als Rohstoff in der Industrie genutzt werden. Die zu Polyol recycelten Kunststoffe werden im ersten Schritt als einen Hauptbestandteil in der Produktion von
Polyurethan-Dämmstoffplatten eingesetzt. Zunächst werden die Soprema-Polyurethan-Werke im französischen Saint-Julien-du-Sault und in Hof/Oberroßbach (Westerwald) beliefert, die beide in etwa
gleicher Entfernung zu Straßburg liegen. Der Invest für das Werk betrug 7 Mio. Euro. Im Einführungsjahr wird eine Produktions- bzw. Recyclingkapazität von 3.000 Tonnen komplexer PET-Verpackungen
angestrebt. Daraus werden in der Startphase voraussichtlich 5.500 Tonnen und bald darauf 10.000 Tonnen Polyole pro Jahr erzeugt.

Anlage für das chemische Recycling

Foto: Soprema

Weitere Informationen: soprema.de

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: 6 Farben zum 100-jährigen Bauhaus Jubiläum

Anlässlich des Bauhausjubiläums präsentiert Farrow & Ball gemeinsam mit dem Magazin AW Architektur & Wohnen eine besondere Farbpalette.

Keine Angst, die Farben sind nicht 100 Jahre alt. Vielmehr stammen die sechs Farbtöne aus dem aktuellen Sortiment. Hier hat sie die F & B Chefdesignerin Charlotte Cosby gemeinsam mit dem Team
der Zeitschrift Architektur & Wohnen ausgewählt, nachdem man sich mit den Farben, Strukturen und Oberflächen am Bauhaus Dessau auseinandergesetzt hat. Charlotte Cosby sagt: „Jede
Farbkombination atmet den Zeitgeist des Bauhauses Dessau, übersetzt ihn in die Moderne und trifft für sich eine eigene Aussage. Je nachdem, ob man für sein Zuhause eine frische Atmosphäre
schaffen möchte, ein deutliches Statement setzen will oder auch einen Raum voller Energie haben möchte.“ Und weiter: „Wir haben uns gefragt, wie wurden Farben vor 100 Jahren eingesetzt und welche
Tonalität war im Fokus? Welche der Ideen von damals sind heute noch relevant und wie können sie für das zukünftige Wohnen eingesetzt werden?“ AW Chefredakteur Joern Kengelbach bringt die
gemeinsame Projektarbeit auf den Punkt: „Nichts ist inspirierender, als die Gedanken von gestern in Kontext mit der Zukunft zu stellen!“

Mutiger Umgang mit Farbe

Es gab keine einheitliche Farbstrategie der Bauhaus-Meister – aber Überschneidungen darin, wie Farbe genutzt und aufgetragen wurde und welchen Zweck sie erfüllen sollte. Charlotte Cosby hat
einige Beispiele formuliert: Farben wurden verwendet, um Gebiete abzugrenzen und Räume zu definieren – immer mit entsprechender Deutlichkeit. Diese Methode hat Farbe als Mittel zur Errichtung und
Umstrukturierung genutzt. Farbe wurde eingesetzt, um architektonische Eigenschaften oder Objekte wie zum Beispiel Heizkörper zu betonen. Generell war die Meinung vertreten, dies sei Aufgabe der
Architektur. Doch die Entscheidung, sie mit Farbe hervorzuheben, hat sie direkt zu einem Merkmal der Bewegung erhoben.

Grafische Blöcke von gewagten und dunklen Farben haben klare Statements gesetzt. Die Nutzung von kräftigen, gewagten und starken Kontrastfarben brachte Energie und Motivation in einen ansonsten
minimalistischen Raum. Grün sowie Farben, die als weicher, harmonischer und beruhigender betrachtet wurden, fehlten komplett.

Das Modellhaus zeigt beispielhaft die Einsatzmöglichkeiten der Farben.

Foto: Robin Kitchen

Funktionale Bereiche abrgenzen

Funktionale Elemente wie z. B. Türen, Fenster und Schränke wurden durch spezielle Farben betont. Farben wurden außerdem zur Orientierung eingesetzt, beispielsweise für unterschiedliche
Stockwerke oder auch, um private und öffentliche Bereiche voneinander abzugrenzen. Kontrastierende Oberflächen von matt bis glänzend wurden verwendet, um den Effekt von Licht und Schatten
unterschiedlich zu betonen. Decken und Böden wurden mit Farbe versehen – sie werden nicht unbedingt auf den ersten Blick wahrgenommen und können eine kräftige Farbe aufnehmen ohne zu überfordern.

Das Konzept umfasst sechs Farben, inspiriert von dem Originalschauplatz in Dessau. Die Jubiläums-Farbpalette ist ab sofort erhältlich.

Fotos: Farrow & Ball

School House White No. 291: Mit seinen grauen und gelben Untertönen nähert sich der sanfte Weißton sehr dem Originalweißton des Bauhauses Dessau an. Neutral und vielseitig.

Railings No. 31: Sehr viel sanfter als das Tiefschwarz des Bauhauses Dessau und mit starken Blauanteilen versehen, steht es zugleich für die Abwesenheit sämtlicher Blautöne in
der Bauhaus-Palette ein und erscheint als zarter Gegenpol zur Komplexität des modernen Lebens.

Blazer No. 212: Dieser Rotton beinhaltet etwas mehr Gelb als der Originalton, bewahrt aber dieselbe Wärme – nur deutlich energiereicher.

Dayroom Yellow No. 233: Dieser Gelbton ist weniger eindringlich als der Originalton des Bauhauses Dessau, leicht gemildert durch die Zugabe von ein wenig Schwarz.

Pavilion Gray No. 242: Aufgrund der Zugabe von etwas mehr Gelb, wirkt dieser Ton deutlich wärmer als das helle Original-Grau.

Mole’s Breath No. 276: Heller und wärmer als der Originalton des Bauhauses Dessau, bringt Mole’s Breath den Ausgleich zu dunkleren und gewagteren Farben der Palette.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: WorldSkills 2019 – Jessica Jörges belegt den 5. Platz

Wir gratulieren Jessica Jörges zum 5. Platz bei den WorldSkills in Kazan. In 41 Disziplinen haben sich bei dieser Weltmeisterschaft der Berufe junge Teilnehmer aus über 60 Ländern, die sich zuvor
in nationalen Ausscheidungswettbewerben qualifizieren konnten, gemessen. Bei den Malern gewann der Österreicher Stefan Planitzer vor Daniela Ziller aus der Schweiz und Mathilde Mortier
(Frankreich).

 

Jeder Teilnehmer hatte eine Kabine, die wie ein „L“ aufgebaut war. Die kurzen Seiten mussten tapeziert werden, zusätzlich war in diese Wandhälfte eine Tür integriert, die zu lackieren war. Auch
die Türfüllung musste von den Teilnehmern gearbeitet werden. Weiterer Prüfungsteil:  das Malen eines Logos. Von einer Vorlage musste das Logo maßstabsgetreu an die Wand gebracht werden.

 

Weitere Disziplinen waren das Farbenmischen und ein Speedwettbewerb.

Jessica Jörges und Gregor Botzet nach dem Wettkampf.

Foto: WorldSkills/Flickr

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Böden für hohe Ansprüche

Die Küche des 400 Jahre alten Hotels „Hanswirt“ im Rabland nahe Meran erhielt auf rund 350 Quadratmetern Fußboden ein Reaktionsharzsystem von Silikal.

Sowohl für den Kochbereich als auch für Lebensmittel- und Getränkelager und Kühlräume entschieden sich die Eigentümer des Hotelbetriebs nach guten Erfahrungen ein weiteres Mal für eine
Kunstharzbeschichtung von Silikal. Unempfindlich gegen Laugen, Fette, Öle, Salze sowie gegen viele Säuren und andere aggressive Stoffe bilden die Reaktionsharzflächen verlässliche Grundlagen für
den Arbeitsalltag des renommierten Hauses. Die geschlossenen, fugenlosen Böden lassen sich einfach und intensiv – auch mit Hochdruck – reinigen. Außerdem sind sie verschleiß- und abriebfest.

Exklusiven „Genuss-Urlaub“bietet das 400 Jahre alte „Hotel Hanswirt“ in Rabland bei Meran. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an den neuen Reaktionsharzboden von Silikal in den verschiedenen
Küchenbereichen.

 

Mehr Informationen: silikal.de

Foto: Silikal

Die Übergänge vom Boden zu den vertikalen Flächen der Wände und Sockel erhielten eine Abrundung durch Hohlkehlen. Damit sind in Zukunft hartnäckige Schmutzansammlungen in den Eckbereichen
ausgeschlossen, die Reinigung wird einfacher und gründlicher.

Elegant präsentiert sich die neue Reaktionsharzbasis außerdem in der Farbgebung: Eingestreute Color-Chips in Weiß, Grau und Schwarz harmonieren ausgezeichnet mit der Kücheneinrichtung aus
Edelstahl. Für die Lagerräume wählten die Planer eine Mischung von weißen, grauen und roten Chips.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Das sind die drei neuen Caparol Farbwelten

Im Rahmen der Farbtrends 2019 haben die Caparol-Farbscouts drei neue Farbwelten ermittelt. Wir stellen sie genauer vor.

Farbwelt 1

 

Sorbet-Rot, Rosé und Schwimmbad-Blau

Die Farbwelt 1 umfasst sowohl ein tiefes, edles Bordeauxrot,  als auch kühlere Rot-Töne und leichte,  pudrig wirkende Rosé-Nuancen. Hier ordnet sich auch der Farbton des Jahres
„Sorbet-Rot“ ein, ebenso helle Blau-Töne mit Schwimmbad-Assoziationen. Die Welt der Rot-Nuancen bietet die Chance, sehr lebendige, aber dennoch harmonische Farbklänge zusammenzustellen.
Ton-in-Ton-Kombinationen gewinnen durch die Auswahl an Kontrasttönen aus dem Blau-Bereich an Frische und sommerlichem Charakter. Insgesamt bildet sich ein leicht anmutender Farbklang heraus, in
dem jeder Einzelton seine eigenständige Rolle behält.

Die Farben von links nach rechts: 3D Amber 115, 3D Venezia, 3D Bordeaux 80, 3D Grenadin 130, 3D Barolo 100, 3D Baccara 5, 3D Coelin 115, 3D Onyx 115, 3D Cameo
110

Farbwelt 2

 

Flieder, Mint und zartes Aprikot

Deutlich zurückgenommener in der Farbbrillanz präsentiert sich die Farbwelt 2. Sie wird getragen von weichen Pastelltönen mit Verankerungen im Grün-, Violett-, Gelb- und Apricot-Bereich. Hier
wird zwar ganz bewusst auf starke Kontraste verzichtet, doch die Verbindung mit tiefem Waldgrün oder vergrautem Violett sorgt dafür, dass trotz der warmtonig-weichen Farbstimmung, Spannung und
Prägnanz nicht fehlen. Zarter Flieder bremst dabei visuelle Schwere, alle Töne zusammen stehen für einen puristischen Ansatz aus Nuancen, die das Auge zwar fesseln, sich dem Betrachter aber
keineswegs aufdrängen.

Die Farben von links nach rechts: 3D Velvet 15, 3D Patina 20, 3D Patina 50, 3D Velvet 55, 3D Apricot 50, 3D Amber 50, 3D Onyx 85, 3D Curcuma 110, 3D Oase 80

Farbwelt 3

 

Erdiges Orange, Rosé und Himmelblau

In Farbwelt 3 treffen erdiges Orange samt Rosé, leichtem Gelb und Lachsrot auf dunkles Blau des Ozeans, auf kühles Blau sowie helles Himmelblau. Die tiefen, komplementären Blautöne verleihen dem
Farbklang Stabilität und Klarheit. Himmelblau erweitert das weich gestimmte Zusammenspiel der Rot- und Orangenuancen. Mehr noch: die dunklen Blaus lassen die übrigen Farben leuchtend aufblühen
und bringen Eleganz sowie Gediegenheit herein. Dennoch bleibt der Farbklang jugendlich, unbeschwert und beschwingt.

Die Farben von links nach rechts: 3D Lago 85, 3D Lago 105, 3D Amber 70, 3D Barolo 115, 3D Lachs 75, 3D Amber 105, 3D Pacific 100, 3D Lago 5, 3D Citrus 90, 3D
Melisse 60

Mehr Informationen: caparol.de

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Gut zu Fuß

In der Hamburger City bietet der Laufladen Lunge nun auf 750 Quadratmetern hochwertige Produkte und intensive Beratung für Läufer, die Wert auf gesundes Training legen. Das Bodendesign
mit Vinylböden macht die Markenphilosophie erlebbar und vermittelt beim Probelaufen ein gutes Gefühl.

Eine sympathische Adresse für Lauffreunde aus dem Großraum Hamburg: So präsentiert sich der Laufladen Lunge nahe der Alster. Die mit dem Umbau und der Erweiterung verknüpften Ziele beschreibt die
verantwortliche Architektin Julia Gustafsson so: „Der neue Shop soll die Markenphilosophie ‚Handcrafted meets Running Technology‘ atmosphärisch eindrucksvoll erlebbar machen. Lunge verfügt über
eine eigene Schuhmanufaktur in der Metropolregion Hamburg.“ Das Segment aus internationalen Laufschuhmarken, Trainingskleidung und Fitnesszubehör wird in Szene gesetzt, ohne den Eindruck einer
„Hochleistungsschmiede“ aufkommen zu lassen. Im Vordergrund steht beim Laufladen Lunge dabei die individuelle Beratung. Der Shop setzt auch optisch auf viel Raum für diese intensive Betreuung, zu
der das Ausprobieren der Schuhe gehört. „Der auf den Designbelägen markierte Running-Bereich ist dafür ein zentrales Gestaltungselement. Er führt Interessierte zudem aus dem Eingangsbereich in
den hinteren Teil des Ladens und ist ein Teil des Wegeleitsystems.“

Fotos: Carsten Brügmann

Angenehmes Schrittgefühl

Das Gestaltungskonzept wird vor allem in der Wahl der Materialien sichtbar: Beim Bodendesign steht Holz für „Handcrafted“, die Idee des Urban Running wird durch Beton erlebbar. Die Kombination
der verschiedenen Dekore kennzeichnet zudem die verschiedenen Zonen des Shops. Die Architektin Julia Gustafsson hat schon bei vielen Projekten Bodenbeläge von Objectflor gewählt und immer gute
Erfahrung damit gemacht: sowohl was die Verarbeitung anbelangt als auch bei Faktoren wie schnelle Lieferzeiten, guter Service und vor allem auch durch die große Auswahl hochwertiger Dekore. Bei
der Ausstattung des Laufladens Lunge hat sie sich ganz bewusst entschieden: „Der lose liegende Simplay-Belag hat durch seinen Aufbau eine gute Haptik. Er federt beim Laufen sehr angenehm. Das
gute Trittschallmaß war ein zusätzliches Argument.“

 

Weitere Informationen: objectflor.de

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Individuell geschliffene Dekorböden mit Terrazzocharakter

Terrazzo ist ein fugenloser Bodenbelag auf der Basis von Gesteinsbruch und einem Bindemittel. Die Herstellung eines traditionellen Terrazzobodens ist sehr aufwendig und damit teuer.
Mithilfe moderner Werkstoffe lassen sich individuell geschliffene Dekorböden mit Terrazzocharakter schneller und damit günstiger herstellen.

Bereits in der griechischen und römischen Antike galten Terrazzoböden als besonders elegant und haltbar. Diese Böden fanden nicht nur in noblen Villen, Landgütern und Stadthäusern Anwendung,
sondern aufgrund ihrer hohen Strapazierfähigkeit auch in Militärgebäuden. In unseren Breiten wurde diese Handwerkskunst erst zu Beginn des vorigen Jahrhunderts populär. Terrazzi wurden in Villen
und gehobene Bürgerhäuser eingebaut, doch auch in Treppenhäusern, Küchen oder Bädern war der fugenlose, strapazierfähige und leicht zu reinigende Belag beliebt. In der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts verdrängten zunehmend billigere, industriell hergestellte Produkte wie Keramikfliesen, Teppichböden und PVC-Beläge die Terrazzoböden aus dem Massenmarkt.

Seit einiger Zeit erleben Terrazzoböden zusammen mit anderen direkt nutzbaren Estrichen jedoch eine Renaissance. Fugenlose Böden erobern insbesondere die moderne, großzügige Architektur, die auf
Reduktion und Materialismus setzt.

Aufwendige klassische Verarbeitung

Die Verarbeitung eines klassischen Terrazzos ist sehr aufwendig. Traditionell handelt es sich bei einem Terrazzo um ein Nassestrichsystem, dem aus optischen Gründen Natursteinstücke beigemischt
werden. Dabei kann es sich um Marmor, Kalkstein oder Dolomit in unterschiedlichen Korngrößen handeln. Durch Abschleifen der Estrichoberfläche bleiben diese Gesteinszuschläge sichtbar und sorgen
für die typische Optik des Terrazzos. Außer mit ihrer attraktiven Optik punkten Terrazzoböden aber mit praktischen Vorteilen. So sind die Böden sehr strapazier- und tragfähig, nehmen kaum Wasser
auf und sind enorm langlebig.

Ein großer Nachteil eines klassischen Terrazzos ist dagegen seine aufwendige Verarbeitung. Dieser wird vor Ort flüssig eingebracht und anschließend mittels Walzen mehrfach verdichtet. Nach einer
längeren Trocknungsdauer sind meist mehrere Abschleif-Durchgänge erforderlich, bevor der Boden schließlich poliert werden kann. Diese aufwendige Verarbeitung bringt auf immer schneller
fertigzustellenden Baustellen nicht nur Zeitprobleme mit sich, sondern verursacht bei den heutigen Lohnkosten auch einen Quadratmeterpreis, den nicht jeder Bauherr aufzuwenden bereit ist.

Fotos: Ardex

Wirtschaftliches Bodensystem

Mit modernen Systemen, die seit einiger Zeit angeboten werden, lassen sich terrazzoähnliche Dekorböden deutlich schneller und damit wirtschaftlicher einbringen. Im Vergleich zu herkömmlichen
Terrazzoböden/-estrichen ermöglichen die modernen Systeme eine vergleichsweise schnelle und einfache Verarbeitung, da sie u.a. maschinell förderbar und pumpfähig sind und schneller abbinden. Nach
dem Einbringen werden sie – ähnlich wie ein klassischer Terrazzo – mehrfach geschliffen, poliert und abschließend imprägniert. Vom Estrich bis zur fertigen Oberfläche in Terrazzooptik werden
somit lediglich fünf Tage benötigt. Im Ergebnis bedeutet dies eine Zeitersparnis von bis zu sechs Wochen im Vergleich zu herkömmlichen Aufbauten. Diese Zeitersparnis macht die modernen
Terrazzosysteme zu besonders wirtschaftlichen Lösungen. Flächenleistungen von ca. 120 Quadratmetern täglich sind möglich. Nach einer für Terrazzo revolutionär kurzen Trocknungszeit kann der Boden
bereits 24 Stunden nach Einbau feingeschliffen werden. Ein speziell entwickelter Unterestrich ermöglicht, dass bereits einen Tag nach dem Einbau mit den eigentlichen Terrazzoarbeiten begonnen
werden kann.

 

Ein Beispiel für ein modernes Terrazzosystem ist der geschliffene Design-Estrich „Pandomo TerrazzoPlus“, der vom Bauchemiehersteller Ardex angeboten wird. Das Produktsystem vereint die Vorteile
des klassischen Terrazzobodens – wie Eleganz, extreme Beständigkeit und Langlebigkeit – mit einer hohen Wirtschaftlichkeit auf großen Flächen. Daneben bietet Ardex mit „Pandomo TerrazzoBasic“ ein
Bodensystem an, das noch schneller – nämlich bereits nach vier Tagen – nutzbar ist. Das Material ist zudem äußerst spannungs-arm und geeignet für Warmwasser-Fußbodenheizungen. Im Verhältnis zum
klassischen Terrazzoboden besticht dieses Bodensystem durch eine lebhaftere Struktur. Wo feinere Strukturen gewünscht sind, könnte „Pandomo TerrazzoMicro“ die richtige Wahl sein. Die Korngröße
der Schmuckkörnung ist hier deutlich feiner; die Wirkung entsprechend homogener, ruhiger und vielleicht sogar einen Hauch edler. Die Akzentuierungen fallen dezenter aus, trotzdem bleibt der
terrazzotypische Charakter erhalten.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Auf zum Weltrekord!

Das deutsche Nationalteam der Stuckateure möchte mit dem längsten Stuckstab der Welt einen neuen Weltrekord aufstellen und damit ins Guinnes-Buch der Rekorde.

Nach der Weltmeisterschaft ist vor dem Weltrekordversuch: Nur einige Wochen nach den WorldSkills, den Weltmeisterschaften der Berufe vom 22. bis zum 27. August, steht für die Jungs aus dem
deutschen Nationalteam der Stuckateure die nächste große Herausforderung bevor. Gemeinsam mit Auszubildenden des Lehrbauhofs Berlin möchten die besten deutschen Nachwuchsstuckateure am Freitag,
13. September, innerhalb von 30 Minuten einen Stuckstab mit einer Länge von 105 Meter ziehen und damit ins Guinness-Buch der Rekorde. Schirmherr der Veranstaltung ist Peter Altmaier,
Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

 

Beim Weltrekordversuch der deutschen Stuckateure in Berlin geht es nun um eine einmalige Teamleistung. „Wir setzen uns für den Weltrekordversuch ganz bewusst ein Zeitlimit von 30 Minuten, um die
Messlatte besonders hoch zu setzen. Denn wir deutschen Stuckateure sind bekannt dafür, dass unsere Stuckarbeiten nicht nur eine besonders hohe Qualität haben, sondern dass wir unser Handwerk auch
unter Zeitdruck perfekt beherrschen. In Berlin können wir einmal mehr zeigen, was wir drauf haben. Wir wollen eine Leistung abliefern, die keiner so leicht übertreffen kann“, betont Frank
Schweizer, Gründer und Leiter des Nationalteams der Stuckateure. Ziel seines Teams ist es, nicht nur einen neuen Rekord aufzustellen, sondern diesen dann auch so lange wie möglich zu behalten.

 

Die deutschen Nachwuchsstuckateure sind nicht die ersten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den längsten Stuckstab der Welt zu ziehen: Momentan gehört zumindest der inoffizielle Titel dafür
noch einem Team aus der Schweiz. Im Rahmen der Schaffhauser Berufsmesse 2010 hatte der Gipserunternehmerverband einen 84 Meter langen Stuckstab gezogen. Damit schufen die Eidgenossen zwar den
längsten Stuckstab der Welt, erhielten dafür jedoch keinen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

 

Um den über 100 Meter langen Rekordstab in dem 30-minütigem Zeitfenster ziehen zu können, müssen insgesamt 18 Handwerker perfekt Hand in Hand zusammenarbeiten. Sie teilen sich in neun
Zweier-Teams auf, die jeweils aus einem Mitglied des Nationalteams und einem Auszubildenden des Lehrbauhofs bestehen. Präzision und Schnelligkeit sind dabei die entscheidenden Faktoren: Denn die
Teams haben nur knapp 15 Minuten Zeit, um jeweils etwa 13 Meter lange Stuckelemente aufzubauen. Danach werden drei Top-Teams die Oberfläche des Stabs mit einer Schablone fertigstellen. Hierfür
sind die Stuckateure mit den höchsten Sprintqualitäten und der besten Kondition gefragt, denn die Teams müssen sich die Schablone in einer Art Staffellauf immer wieder weitergeben.

 

Nach Abschluss des Projekts soll der Stuckstab dann in je 40 Zentimeter große Stücke zerteilt werden, die den Zuschauern und Teilnehmern als Andenken dienen. Dokumentiert wird der
Weltrekordversuch von einem offiziellen Rekordrichter der „Guinness World Records“.

Das Nationalteam der Stuckateure

 

hinten von links: Timo Söntgerath, Ralph Lanz, Timo Cleve, Alexander Bürsgens

vorne von links: Dominik Schmid, Julian Pinkau, Melih Simsek, Tobias Schmider und Niklas Kuhnert

Foto: Brigitte Waltl-Jensen/Jensen media

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Überstreichen statt entsorgen

Reinigen, Abschleifen, Grundieren, Beschichten und Endbehandeln – so lautet das Prozedere, wenn man alte Holzbeläge renovieren möchte. Speziell Laminatböden werden meist direkt
rausgerissen, denn sinnvolle Beschichtungslösungen gibt es nur wenige. Eine neue Produktgeneration soll dieses Problem jetzt lösen und gibt den Anwendern mehr Optionen zur Auswahl.

Mit der „No Limit-Serie“, verspricht der französische Hersteller Mauler, muss die Oberfläche weder abgeschliffen noch grundiert werden. Empfohlen wird lediglich eine Reinigung mit dem eigens
entwickelten „Power Reiniger“. Dieser ist eine Mischung aus Putz- und Vorbehandlungsmittel, die auch verkrustete Verunreinigungen und Farbreste entfernt.

 

Nach ausreichender Trocknung kann die deckende Parkettfarbe mit Pinsel oder Rolle aufgetragen werden. Das Produkt ist wasserbasiert und geruchsfrei, und die Werkzeuge können nach gebrauch einfach
mit Wasser ausgewaschen werden. Das Produkt ist nach der französischen Emissionsklassifizierungspflicht für Raumluftqualität mit A+ ausgezeichnet. Bereits zwei Anstriche sollen für eine tritt-
und schlagfeste, schmutzabweisende und leicht zu reinigende Oberfläche sorgen. Neben Holztreppen und Laminat soll sich die Farbe auch für abgegriffene Geländer und Parkett jeder Holzart eignen.
Mit den drei pigmentierbaren Basen lassen über 3.600 Farbtöne auf allen gängigen Abtönsystemen herstellen.

 

Die einkomponentige Oberflächenbeschichtung ist vergleichsweise schnell und günstig: Für etwa 60 Quadratmeter Laminatboden muss man im hochwertigen Bereich unter Berücksichtigung der Arbeitszeit
und Entsorgung üblicherweise mit Kosten von rund 2.500 Euro rechnen. Im Vergleich dazu erzeugt der Anstrich mit „No Limit“ laut Hersteller nur etwa ein Viertel der Kosten.

Das Produkt ist wasserbasiert und geruchsfrei, wodurch es besonders gut für den Innenbereich geeignet ist.

 

Weitere Informationen: mauler-produkte.de

Foto: Mauler

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Abwehrriegel für Beton

Ein stimmiges Farbkonzept und zuverlässiger Betonschutz waren im Innenraum der Allianz Arena München gefragt. Umgesetzt wurde dies mit Oberflächenschutz-Systemen von StoCretec. Die
Beschichtungen geben der Arena einen neuen Look und schützen die Betonbauteile langfristig.

Die Allianz Arena wurde im Mai 2005 eröffnet und ist seitdem nicht nur Spielstätte für den Fußball, sondern dient ebenso als Veranstaltungslocation. Bei Bundesligaspielen bietet die Allianz Arena
75.000 Plätze. Ihre Fassade leuchtet zu verschiedensten Anlässen in unterschiedlichen Farben, was sie als architektonisches Wahrzeichen Münchens bekannt machte.

Im Sommer 2018 erhielt der Innenraum der Allianz Arena einen neuen farbigen Look. Die Seitenwände in den Blöcken sowie die Setzstufen der Treppen zwischen den Zuschauerrängen bekamen einen
Anstrich in Rot, Weiß und Blau. Diese Bauteile bestehen hauptsächlich aus Stahlbeton. Deshalb kamen die StoCretec Beschichtungen StoCryl V 100 und StoCryl V 200 für die Wände und StoPox WL 100
für die Setzstufen zum Einsatz.

Stimmig – passend zu den Sitzen erhielten Seitenwände und Setzstufen farbige Anstriche.

Fotos: Gerhard Hagen / StoCretec

Verlängerte Nutzungsdauer

Neben ihrer Funktion als farbiger Anstrich vermindern die Oberflächenschutz-Beschichtungen die Aufnahme von Wasser und Schadstoffen in den Beton – so verhindern sie Schäden wie Betonabplatzungen
oder Stahlkorrosion und damit verbundene kostenintensive Sanierungen. Dennoch kann im Beton vorhandene Feuchtigkeit entweichen, da die Anstriche wasserdampfdiffusionsfähig sind. Zusätzlich wirken
die acrylbasierten Beschichtungen kohlendioxidbremsend. Die Nutzungsdauer der beschichteten Bauteile wird somit deutlich verlängert.

Tönbar nach RAL-Farbtonfächer sowie StoColor-System bieten beide Beschichtungen unzählige Gestaltungsmöglichkeiten mit glänzender (oder matter Optik. Die einkomponentigen Anstriche lassen sich
einfach und schnell verarbeiten. Zudem entsprechen sie den Anforderungen der EN 1504–2.

Hoch belastbar und emissionsarm

Das für die Setzstufen verwendete wässrige Epoxidharz StoPox WL 100 hält hohen mechanischen Belastungen stand, ist VOC emissionsarm (AgBB-geprüft) – und ein Blickfang. Es ist ebenfalls in
zahlreichen Farben tönbar und bildet eine homogene, glänzende Oberfläche. StoPox WL 100 haftet sehr gut am Untergrund, wobei es sowohl auf zementgebundenen Untergründen als auch auf Magnesia- und
Calciumsulfatestrichen anwendbar ist. Auch dieses Produkt entspricht den Anforderungen nach EN 1504–2. Nun erstrahlt die Allianz Arena im neuen, frischen Look, und ist für viele Jahre zuverlässig
geschützt.

 

 

Weitere Informationen: stocretec.de

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Von der Kirche zum Wohnhaus

Eine ehemalige neuapostolische Kirche wurde mit ökologischen Baustoffen gekonnt umgebaut. Mit Kalkschlämme, Ölfarbe, sparsam behandelten Vollhölzern und einer Dämmung aus dem
nachwachsenden Rohstoff Holz entstand so ein gesundes wie ästhetisches Wohnhaus.

Christoph Manderscheid von Manderscheid Architekten hat viele Altbauten saniert und Denkmale wieder fit gemacht. Dabei hat er auch historische Materialien, ihre Robustheit und Schönheit der
Patina kennengelernt. Gerne verwendet er deshalb Kalk. Auch Ölfarbe und Vollholz setzte er dort ein. Solche ökologischen Baustoffe enthalten keine Schadstoffe. Sie können in einer
Kreislaufwirtschaft produziert werden und benötigen wenig Energie bei Herstellung, Nutzung und Rückbau. Prinzipiell ist das Weiterbauen die beste Art und Weise, Ressourcen zu schonen, wie es die
Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt in Ihrer Ende 2018 erschienenen Publikation zu Materialkreisläufen im Bauwesen fordert.

Dämmung mit Holz
Die Neuapostolische Kirche im Stadtteil Altenburg war 1961 erbaut worden. 1974 wurde sie mit einem flachen Anbau deutlich erweitert. Anfang 2015 fand dort der letzte Gottesdienst statt.
Wichtigstes Nachhaltigkeitsziel von Manderscheid Architekten war die Umnutzung der guten Substanz. Im Souterrain schafften sie Raum für eine 55 Quadratmeter große Einliegerwohnung. Die
Hauptwohnung ist 165 Quadratmeter groß. Heute umfasst den quadratischen Baukörper mit dem metallisch glänzenden Zeltdach und den bungalowartigen Vorbau eine hölzerne Fassade, die der neue
Eingang, ein Kubus aus Cortenstahl, durchstößt. Die Holzfassade schützt die Dämmung aus Holzweichfaser und Zellulose. Die Außenwände des Souterrains erhielten zusätzlich eine mineralische
Innendämmung.

Wichtigstes Ziel der Umnutzung war, unter dem zehn Meter hohen Zeltdach einen Wohnraum zu schaffen, der vielfältige Verbindungen nach außen hat. Im Westen liegt eine große überdachte Terrasse, im
Osten eine kleine. Das Dach erhielt einen großen Einschnitt nach Süden und schmale Schlitze in den drei übrigen Dachflächen. Hinter dem großen Einschnitt liegt ein weiterer Freisitz, der über das
große Regal hinweg erreicht wird. Über diesen Weg gelangt man auch zum Arbeitsplatz über die an die Ostfassade gestellte Küchenbox. So ist die Höhe unter dem Zeltdach erlebbar und der Wohnraum
repräsentativ.

Die Westfassade nach ihrer Erbauung 1961. 

Vor dem Umbau war der Innenraum der Kirche trist und wenig ansprechend.

Fotos: Johannes Maria Schlorke

Robuste Kalkschlämme

Die gemauerten Wände sind mit einem roséfarbenen Kalkputz geschlämmt, wodurch die Struktur des alten Mauerwerks spürbar bleibt. Die Kalkschlämme fasst die vorher uneinheitlichen Flächen zusammen,
sodass der Gesamteindruck großzügig und edel ist. Auch ist solch eine durchgefärbte Oberfläche robust. Kleine Macken fallen weit weniger auf. Kalkputz ist mir auch innen sehr sympathisch,
bauphysikalisch, optisch, raumklimatisch und von der Verarbeitung her. Die warmen Töne der Schlämme bilden abwechslungsreiche Oberflächen in lichtem Ziegelrot und wirken in ihrer Lebendigkeit
wohnlich. In den privaten Zimmern ist die Schlämme mit einer Kalkfarbe weiß gestrichen. Für die Untersicht des Zeltdachs ist die Schlämme mit schwarzem Eisenoxid noch etwas ins Graue gebrochen.
Auch hier wirkt der wolkige, handwerkliche Auftrag angenehm leicht.
Giuseppe Lazzara verarbeitete die Schlämme. Dazu trug er zuerst eine Haftspachtelung auf Ziegelmauerwerk, Beton und Kalksandstein auf. Dann egalisierte er den Untergrund, wo nötig, mit einem
Kalkputz. Lazzara armierten das Zeltdach im Wohnraum und die Decken mit einem Glasfasergewebe. Auf Kalkputz und Armierung spritzte er die Schlämme mit einer Mischpumpe auf. Herausforderung dabei
war, gleichmäßig aufzutragen und die richtige Zeit zu erkennen, bei der die Schlämme sich so verbürsten lässt, dass Arbeitsspuren sichtbar bleiben. Mit dem Quast verstrich Lazzara den Kalkmörtel
in einem leichten Kreuzschlag. Dazu musste er schon leicht angesteift sein. Auf die Wände, die später ungestrichen bleiben sollten, trug er vor dem Estrich nur die ersten 25 cm auf, danach folgte
der Rest der Wand. Die profilfreien Ecken rundete er minimal frei Hand, was den handwerklichen Charakter verstärkt.

Fotos: Johannes Maria Schlorke

Pointierte Farbgestaltung

Insgesamt ist die Farbgestaltung zurückhaltend. Zu den lichten Tönen der Schlämme und dem hellen Holz der Einbaumöbel sind die Bäder und die Küche farbig akzentuiert.

Im Wohnraum sind Elemente, die statisch und konstruktiv von Bedeutung sind, in einem dunklen Rotton hervorgehoben. Ein „Englisch Rot“ aus mineralischen Pigmenten betont die Fensterrahmen die
Innenkonstruktion des Dacheinschnitts und die bis auf den Boden durchgeführten Binder des Dachs. Diese sind ausschließlich mit Ölfarbe gestrichen. Die Rahmen sind ohne Radien mit nur ganz leicht
gebrochenen Kanten gebaut. Früher gab es nur Profile ohne Radien, das funktioniert auch nur mit Ölfarbe und nicht mit modernen, schichtbildenden Farben. Die neugebauten Rahmen wurden
mit die Halböl-Grundierung mit dem Pinsel gestrichen. Nach ein bis zwei Tagen Trocknung folgte der Zwischen- und den Schlussanstrich mit einer pigmentierten, halbfetten Standölfarbe. So
erhielten die Rahmen eine seidenmatte Oberfläche in dem satten Rotton. Es wurde auf spezielle Ölfarbe gesetzt, da grundsätzlich jeder Lack zu dampfdicht ist. Man kann nicht verhindern, dass
irgendwann Feuchtigkeit hinter den Lack kommt. Dort schädigt sie das Holz. Die Binder und die übrige Konstruktion erhielten den gleichen Farbauftrag.

Unbehandeltes Vollholz

Wo die Vollhölzer nicht beansprucht werden, werden sie auch nicht geschützt. Die Materialien sind bewusst einfach und direkt eingesetzt. Einbauten und Türblätter innen bestehen aus unbehandelten
Fichte/Tanne-Dreischichtplatten. Ihre Oberfläche ist nur geschliffen, die Kanten leicht gebrochen. Die Küche aus Vollholz ist wie ein Möbelstück eingestellt, mit Arbeitsflächen aus Beton und
farbig gestrichenen Fronten. Auch hier sind fast alle übrigen Holzoberflächen nur geschliffen. Ausschließlich die strapazierten Sockelzonen zum Boden und zu den Arbeitsflächen sind geölt. Auf
diese Weise wurde auch das große Regal im Wohnraum und die Einbauten in den Schlafzimmern behandelt.

Fotos: Johannes Maria Schlorke

Roher Zementestrich

Wunsch des Bauherren war ein geglätteter, nicht weiter behandelter Zementestrich als Fußboden. Dieser wirkt gewollt unfertig und lebendig. Der Bauherr kennt eine solche Ausführung und weiß, wie
sie sich mit der Nutzung verändert und Spuren zeigt. Nur in den Schlaf- und Kinderzimmern ließ er Industrieparkett legen und ölen.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Brandsicher dämmen mit Schaumglas

Für die Dämmung im erdnahen Bereich ist Foamglas W+F eine Lösung, die sich durch Nichtbrennbarkeit, Druckfestigkeit und Formstabilität auszeichnet. Sie soll auch im Sockel- und
Perimeterbereich eine rein mineralische Dämmung ermöglichen.

Der Dämmstoff FOAMGLAS® wird hergestellt aus hochwertigem Recycling-Glas (≥ 60 %) und natürlichen Rohstoffen, die in der Natur nahezu unbegrenzt vorkommen (Sand, Dolomit, Kalk). 

 

FOAMGLAS® ist anorganisch, frei von ozonabbauenden Treibgasen, Flammschutzmitteln oder Bindemitteln. Ohne VOC oder andere flüchtige Substanzen.

Foto: Deutsche FOAMGLAS® GmbH

Bei Bedarf, so sagt es der Hersteller, kann die Dämmung sortenrein rückgebaut oder wiedereingesetzt werden. Das Material besteht aus einer hermetisch geschlossenen Struktur aus Glaszellen. Diese
bewirkt, dass die Dämmstoffplatten druckfest, formstabil und beständig sind. Zudem soll Foamglas W+F über Jahrzehnte wasser- und dampfdiffusionsdicht bleiben, keine Feuchtigkeit aufnehmen und
nicht schrumpften. Zusätzlich erzielt die Technologie durch Gasdichtheit weder den Durchtritt noch die Weiterleitung heißer Brandgase. Die Entstehung toxischer Gase im Brandfall sei
ausgeschlossen.

 

 

Weitere Informationen: foamglas.de

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Konservierungsmittelfreie Farben – Sinnvoll oder nur ein Trend?

Konservierungsmittelfreie Farben werden immer häufiger von der Kundschaft nachgefragt. Doch wann sind konservierungsmittelfreie Beschichtungen sinnvoll, wann notwendig? Und sind
konventionelle Farben generell schädlich?

Auf eine gesunde Lebensweise legen immer mehr Menschen Wert. Neben Bio-Lebensmitteln für eine gesunde Ernährung spielt das Gesundheitsbewusstsein auch für die Raumgestaltung eine immer größere
Rolle. Mit emissionsarmen, lösemittel- und weichmacherfreien ELF-Produkten werden seit vielen Jahren Beschichtungen angeboten, die zusätzlich auch frei von sogenannten Hochsiedern sind und damit
höchsten Standards in puncto Umwelt- und Gesundheitsschutz entsprechen.

Zusätzlich stehen mittlerweile komplette Sortimente für den konservierungsmittelfreien Wandbeschichtungsaufbau zur Verfügung. Brillux etwa bietet mit der Produktserie Vita ein Sortiment an, das
von der Spachtelmasse über Tiefgrund und Gewebekleber bis hin zu Innendispersionen absolut frei von Konservierungsmitteln ist, dabei mit allen Premium-Eigenschaften ausgestattet und somit ebenso
lange haltbar ist wie herkömmliche Innendispersionen.

Warum Konservierungsmittel?

Produkte auf Wasserbasis wie Reinigungsmittel, Farben, Lacke und Kosmetika sind anfällig für einen mikrobiellen Befall durch Pilze, Algen und Bakterien. Um sie haltbar zu machen und vor
Mikroorganismen zu schützen, werden daher in geringen Mengen Konservierungsmittel eingesetzt. Verwendet werden dazu heute meist sogenannte Breitband-Konservierungsstoffe aus der Gruppe der
Isothiazolinone. Die Nutzung von mit Isothiazolinonen konservierten Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Hygieneartikeln oder auch Lebensmittelverpackungen führt dazu, dass Menschen mit
diesen Konservierungsmitteln permanent in Berührung kommen. Da Isothiazolinone als Kontaktallergene gelten, können sie über den direkten Hautkontakt, speziell bei längerer Einwirkzeit,
Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Aus diesem Grund hat die EU-Kommission 2017 festgelegt, diese Konservierungsmittel in Make-up, Lippenstift, Wimperntusche und anderen Kosmetika nicht mehr
einzusetzen. Dies gilt jedoch nur für sogenannte Leave-on-Produkte, die länger auf der Haut verbleiben, nicht jedoch für abwaschbare Kosmetikprodukte wie Shampoos, Duschgele und feuchte
Wischtücher oder Reinigungsmittel.

Da auch lösemittelarme und -freie wässrige Beschichtungsstoffe wie Lacke, Farben und Putze anfällig für Bakterien- und Pilzbefall sind, werden zum Schutz vor Mikroorganismen nach strengen
Grenzwerten ebenfalls Konservierungsmittel wie Isothiazolinone eingesetzt. Für die meisten Menschen sind diese Beschichtungsmaterialien gesundheitlich unbedenklich, da kein längerer Kontakt mit
der Haut stattfindet. Ist ein Mensch jedoch empfindlich gegenüber Isothiazolinonen oder hat sogar bereits eine Isothiazolinon-Allergie entwickelt, kann schon der Aufenthalt in frisch gestrichenen
Räumen zu Reaktionen führen.

Fotos: Brillux

Immer stärker nachgefragt

Obwohl der Anteil an Isothiazolinon-Allergikern extrem gering ist, steht das Thema derzeit in der Diskussion. Schadstofffreie, konservierungsmittelfreie Produkte werden immer wichtiger für die
Kundschaft. Neben denjenigen, die durch eine Allergie für dieses Thema bereits sensibilisiert sind, wächst das Bewusstsein in der Kundschaft generell an. Aber es gibt definitiv noch
Aufklärungsbedarf und genau hier müssen wir als Fachleute ansetzen und erklären, für wen Konservierungsmittel schädlich sind und für wen eben auch nicht.

 

Die häufigsten Einsatzgebiete von konservierungsmittelfreien Dispersionen liegen im Wohnbereich und im Schlafzimmer. Aber auch Arztpraxen fragen konservierungsmittelfreie Produkte nach.
Selbst im gewerblichen Objektbereich gibt es einen immer stärke Nachfrage.

 

 

Wenn Sie Fragen haben oder eine Beratung zum Thema konservierungsmittelfreie Farben benötigen, kontaktieren Sie uns doch direkt hier.

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Night Fever

Nachts sind alle Katzen grau. Bestes Beispiel dafür, dass dies nicht auf die Raumgestaltung bei Nacht zutrifft und diese weder eintönig noch fad sein muss, bietet die Nachtszene mit ihren
Clubs, Bars und Diskotheken. Hier vereinen sich Farbe, Licht, Kultur und Design. Lassen Sie sich inspirieren.

Nachtclubs sind Erlebniswelten: In den Räumen verschmelzen Architektur und Innenarchitektur mit Sound, Licht, Mode, Grafik und visuellen Effekten zu einem modernen Gesamtkunstwerk. Gleichzeitig
werden die damit verbundenen soziologischen Aspekte berücksichtigt.

Nachtclubs gelten auch als wichtigste Designräume der zeitgenössischen Kultur. Designer, Architekten, Sounddesigner und Szenografen (Szenografie kann abstrakt als die Lehre beziehungsweise Kunst
der Inszenierung im Raum verstanden werden) und nicht zuletzt die Maler erschaffen Atmosphären und Erfahrungen.

Neben der Farbgestaltung spielen Lichtinstallationen und der Umgang mit Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Der Einsatz von Licht verändert die Wahrnehmung von Farben. Maler können hier
mit ihrer Expertise bei besonders aufwendigen und exklusiven Wandgestaltungstechniken überzeugen. Bei den Themen Trockenbau und Akkustik ist der Maler ebenfalls als Experte gefragt.

 

Mehr zum Thema: adamuseum.be

Fotos: Vincent Everarts

Night Fever

Im letzten Jahr veranstaltete das Vitra Design Museum eine Ausstellung, die sich mit dem Design und der Clubkultur von 1960 bis heute beschäftigte.

Weitere Infos und Bilder finden Sie hier: design-museum.de

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: High-Tech Bautenschutz im Parkhaus

Im Zuge einer Parkhaussanierung in Bielefeld sollte einerseits die statische Tragfähigkeit sichergestellt, andererseits das Gebäude mit einem kathodischen Korrosionsschutzsystem geschützt
werden. Hierfür wurde Carbongewebe verwendet. Darüber hinaus wurden die Parkflächen mit einem Oberflächenschutzsystem versehen.

Mit 650 Parkplätzen auf neun Parkebenen zählt das Karstadt-Parkhaus in Bielefeld zu den größten der Stadt. Aufgrund seiner zentralen Lage hat es eine besonders hohe Frequentierung. Um auch in
Zukunft den Kunden des Warenhauses sowie den Besuchern der Stadt günstig gelegene Stellplätze bieten zu können, werde derzeit die Parkflächen saniert.

 

In dem über 50 Jahre alten Gebäude gab es deutliche Mängel und Abnutzungen: Die Betonoberfläche war durch Risse und Abplatzungen zum Teil stark beschädigt, sodass Schadstoffe ungehindert
eindringen konnten. Die Folge: chlorinduzierte Lochfraßkorrosion am Bewehrungsstahl und damit eine Verringerung des Bewehrungsquerschnitts. Dem Parkhausbetreiber war es wichtig, eine langlebige
Lösung zur Wiederherstellung und Ertüchtigung des Bauwerks umzusetzen. Daher wurde ein spezielles Sanierungskonzept in Zusammenarbeit mit Sika entwickelt. Dieses sieht es vor den Beton
instand zu setzen, den stark geschädigten Stahl durch nicht korrosionsfähiges Carbongewebe zu ersetzen und den noch funktionstüchtigen Bewehrungsstahl mithilfe eines kathodischen
Korrosionsschutzes langfristig zu schützen.

 

Fotos: Robert B. Fishman/vor-ort-foto.de

Glasfaser und Carbon für die Statik

Im Parkhaus waren die Bewehrungsquerschnitte zum Teil so stark verringert, dass die statische Tragfähigkeit beeinträchtigt war und wiederhergestellt werden musste. Statt alle stark korrodierten
Bereiche großflächig mit Höchstdruckwasserstrahlen zu öffnen und den geschädigten Stahl auszutauschen, sah die Firma Koch eine Zulage von Glasfaserverbundbewehrung und Carbonmatten vor, die in
ein Betonersatzsystem eingebettet werden. Diese Kombination stellt eine minimalinvasive Lösung dar. Vorteil des Carbons: Es hat eine wesentlich höhere Zugfestigkeit als Stahl und ist deutlich
leichter. Die statische Tragfähigkeit soll sich durch den Einsatz von Glasfaserbewehrung und Carbongelegen mit geringerem Materialaufwand wiederherstellen und sogar vergrößern lassen. Carbon gilt
als alkali- und korrosionsbeständig und soll somit einen besonders nachhaltigen Schutz des Bauwerks ermöglichen.

 

Zunächst trugen die Verarbeiter minderfeste Bereiche des geschädigten Betons ab. Die notwendige Reprofilierung erfolgte mit einem Betonersatzsystem mit Werktrockenmörtel. Darin betteten sie
anschließend das Carbongewebe ein. Aufgrund ihres geringen Eigengewichts ließen sich die Carbonmatten – auch großflächig – problemlos verarbeiten und dank ihrer netzartigen Struktur flexibel in
das Betonersatzsystem einfügen. So bleibt das Betonersatzsystem flexibel und kann Gebäudebewegungen besser aufnehmen, ohne dabei zu reißen.

 

Dauerhafter Schutz

Alle Bereiche mit erhöhten Chloridgehalten sollten fortan mit einem kathodischen Korrosionsschutz dauerhaft geschützt werden. Hierfür wird der Bewehrungsstahl als Kathode an eine Fremdstromquelle
angeschlossen. Die Carbonmatten übernehmen hierbei die Funktion der Anode. Das korrosionsbeständige und hochfeste Carbongewebe wurde im KKS (Kathodischer Korrosionsschutz)-System ergänzend zu
Bandanoden großflächig verlegt, da es die Tragfähigkeit des Parkhauses in kritischen Bereichen langfristig ertüchtigen soll.

Nach der Trocknung des Mörtels erhielten die Parkflächen noch ein Oberflächenschutzsystem (OS 8), welches besonders bei großen Flächen eine wirtschaftliche Lösung bietet. Das OS-System soll den
Parkebenen einen frischen Look und die notwendige Rutschfestigkeit verleihen. Das System ist laut Hersteller mechanisch hoch belastbar und besteht aus einer Grundierung bzw. Verschleißschicht
sowie einer Versiegelung. Durch die hohe Penetrierfähigkeit der niedrigviskosen Epoxidharz-Grundierung dringt die Grundierung tief ein und soll so einen optimalen Verbund mit der
Schutzbeschichtung ermöglichen.

 

 

Weitere Informationen: sika.de

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