www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Der Berg ruft – Alpine Farbinspirationen

Das satte Grün des Waldes, dazwischen grau schimmernde Felsen, die vielfältigen Weißnuancen der Schneefelder und das Gelb, Blau und Rot der Blumen in der Almwiese: Die Natur des
Alpenraumes schenkt uns eine unendliche Palette von Farben und Farbkombinationen.

Mit der neuen Farbkarte „Alpine Selection“ hat Adler die schönsten Farben der Natur zusammengestellt. „Erdige, gedeckte und natürliche Farbtöne liegen im Trend – genau jene Farben also, die wir
bei uns in Tirol direkt vor der Haustüre finden“, so David Niederkofler, Leiter des Coloristik-Labors. Gemeinsam mit einer Farbdesignerin hat er die 120 Farbtöne gemischt, nuanciert und
aufeinander abgestimmt: von der weißen „Schneerose“ bis hin zur roten „Kuhschelle“.

Das Ergebnis ist eine Auswahl zeitloser Farben, die jeden Wohnraum zu etwas Einzigartigem machen und harmonische Kombinationen erlauben. Denn schließlich soll das Sofa zur neu gestrichenen
Wohnzimmerwand und die Designer-Nachttischlampe zur neuen Schlafzimmer-Gestaltung passen. Mit der Farbkarte können die Farbtöne direkt vor Ort aufeinander abgestimmt werden. Wie die Farben
wirken, hängt auch vom jeweiligen Raum und seinen Lichtverhältnissen ab.

Fotos: wienerwohnsinn.at / Melanie Kuglitsch & Adler Lacke

Universell einsetzbar

Die neuen Farben gefallen auch Melanie Kuglitsch. Sie betreibt den erfolgreichen Interior-Blog wienerwohnsinn.at. Wenn sie die Räume ihrer Wiener Altbauwohnung umgestaltet, schwört sie auf die
Qualität der Marke. Ihr kommt dabei entgegen, dass die neue Kollektion universell einsetzbar ist. Sowohl die Wandfarbe Aviva Ultra-Color und die Mineralfarbe Aviva Tiromin-Color als auch der
wasserbasierte Allzweck-Lack Varicolor können in den Farben abgetönt werden. Ob die schwarze Alpendohle fürs Schlafzimmer oder die inspirierende Goldrute für den Arbeitsplatz: In der Farbkarte
findet sie für jeden Raum die passenden Farbkombinationen.

„Farben sind das Lächeln der Natur“, schrieb der englische Dichter James Henry Leigh. Nirgendwo strahlt dieses Lächeln schöner als in den Bergen Tirols. Mit der neuen Kollektion können sich Maler
nun den authentischen Charme der Gebirgswelt nach Hause holen – für ein bewusstes und natürliches Wohnen im Einklang mit der Natur.


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Starkes Doppel: Grundierung und Beschichtung

Faserarmierte Zwischenbeschichtung und atmungsaktive Siliconharzfarbe mit echtem Clean-Effekt: In dieser Idealkombination ist Systemqualität an der Fassade leicht zu haben! Ein guter
Grund also für ultimativen Schutz an Außenwänden.

ZERO RenoTec Quarzgrund ist eine rissverschlämmende, sehr gut füllende und strukturierbare Kunstharzdispersion nach DIN 55945.

Prima geeignet zur Überarbeitung von Putzflächen und alten, tragfähigen Dispersionsbeschichtungen. Sie ist haftvermittelnd auf glatten Untergründen, wasserdampfdiffusionsfähig, wasserverdünnbar,
geruchsarm, lösemittel- und weichmacherfrei. Bei Rollenauftrag sollte das Material gleichmäßig auf der Fläche verteilt werden; zum üblichen Auf- und Abwärtsauftrag wird deshalb das
Querverschlichten empfohlen. Bei intensiven Farbtönen können sonst Rollspuren bzw. der Materialauftrag auf der Fläche sichtbar werden. Auf rissigen Putzuntergründen mit grober
Oberflächenstruktur, wie z.B. 3 mm Körnung, können bis zu zwei Anstriche nötig sein. Dies ist dann einzuplanen, genaue Verbrauchswerte sind am Objekt durch Probeflächen zu ermitteln. RenoTec
Quarzgrund ist immer anstrichtechnisch zu überarbeiten, das Material verarbeitungsfertig eingestellt.

ZERO Siliconit RenoTec ist eine  matte, wetterbeständige Fassadenfarbe mit aktiver Wirkung gegen Algen und Pilze.

Durch die wasserabweisende Siliconisierung ist die Verschmutzungsneigung gering. Die werkseitige algizide und fungizide Einstellung garantiert, dass mikrobiologischer Bewuchs weitgehend
unterbunden wird. Durch die geringe Wasseraufnahme wird ein Durchfeuchten des Wandbildners verhindert, durch den guten sd-Wert ist ein Entweichen von Wasserdampf immer gewährleistet. Siliconit
RenoTec ist geprüft nach DIN EN 1062–1 (G3/E3/S1/V1/W3). Aufgrund der Bindemittel und Füllstoffkombination werden Regentropfen abgeleitet, Tau und Nebelfeuchte von der Oberfläche aufgenommen und
später wieder abgegeben. So bleibt die Oberfläche länger trocken und die beschichtete Fassade länger sauber.

Fotos: Zero-Lack

Produkteigenschaften

Ideal in der Systemanwendung:

  • Egalisierendes, faserverstärktes Streichvlies
  • Macht Risse unsichtbar
  • Für außen und innen
  • Siliconharzfarbe mit hoher Farbtonstabilität
  • Besonders wasserdampfdurchlässig (V1)
  • Schmutz- und Staub werden durch Regen abgewaschen

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Bunte Industriekultur

Warum werden so selten Kunst und Industriebauten verbunden? Das fragte man sich bei der Covestro Deutschland AG, einem Hersteller hochwertiger Polymerwerkstoffe. Zum 100. Jubiläum des
Standorts Dormagen ließ Covestro vom Wuppertaler Künstler Martin Heuwold ein Hochregallager in ein gigantisches Kunstwerk verwandeln.

Stolze 69 Meter lang, 35 Meter hoch und 23 Meter breit ist die Fassade, die sich farbenfroh von dem übrigen Industriegrau abhebt. Für deren Beschichtung wählte Covestro eine pigmentierte
Beschichtung, die auch als vorbeugender Betonschutz für freibewitterte Außenflächen dient. Die gewählte Beschichtung ist mit der sogenannten „Easy-to-Clean-Technologie“ ausgestattet. Diese sorgt
für eine besonders geringe Schmutzannahme und trägt dazu bei, die bunte Farbgestaltung des Hochregallagers nachhaltig sicherzustellen. Zudem zeichnet sich die Beschichtung durch eine hohe
Nassabriebbeständigkeit sowie eine gute Reinigungsfähigkeit aus. Sie kann im Sprüh- und Spritzbereich von Auftausalzen verwendet und dabei sowohl manuell mit Kurzflorwalzen als auch im
Airless-Spritzverfahren aufgebracht werden.

Doch nicht nur diese Argumente machten die Beschichtung für Covestro interessant, die Materialentscheidung hatte noch einen weiteren Grund: Einige Rohstoffe in der Beschichtung stammen von
Covestro selbst. Artwork-Projektleiterin Anja Waidele zeigt sich zufrieden: „Dieses farbenfrohe Industriekunstwerk erhöht den Bekanntheitsgrad von Covestro und ist gleichzeitig eine hervorragende
Werbung für die Qualität unserer Produkte.“ Ein buntes Bauklotz-Motiv mit Rechtecken, Kreisen, Brücken, Halbkreisen und Dreiecken leuchtet von weither sichtbar in den sechs Unternehmensfarben.
Ein bedeutungsvolles Geschenk anlässlich des 100. Geburtstages des Chemparks in Dormagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Bauklotz-Motiv, das sich bunt vom übrigen Industriegrau abhebt, spiegelt perfekt die Themen Lagerhaltung und Logistik am Covestro-Standort Dormagen
wider.

Foto: Covestro

Kunst trifft Industrie

Es ist nicht das erste Mal, dass Covestro Grenzen zwischen Industrie und Kunst verschiebt. Die außergewöhnliche Kreativität des Unternehmens zeigte sich erstmals 2015, als es von Martin Heuwold
eine mobile „Graffiti-Wand“ gestalten ließ. Sie befindet sich als 25 Meter breites und rund drei Meter hohes Graffiti-Kunstwerk mit dem künstlerisch interpretierten Unternehmensschriftzug auf
Tour durch die verschiedenen Standorte des Unternehmens. 2016 beauftragte Covestro den Künstler, um den 132 Meter hohen Schornstein des Industrieparks in Brunsbüttel mit bunten Puzzleteilen zu
gestalten. „Als noch junges Unternehmen besitzt Covestro viel Dynamik und Agilität“, betont Anja Waidele. „Und das bringen wir mit den Industriekunstwerken zum Ausdruck. In einer eher farblosen
Chemiebranche präsentieren wir uns bunt, vielfältig und einfach anders.“

Ein Kunstwerk entsteht

Aber zurück nach Dormagen: „Das Bauklotz-Motiv hat sich fast von selbst ergeben. Als buntes, mutiges Motiv, das neugierig auf uns machen soll, repräsentiert es nicht nur unsere Unternehmenswerte,
sondern spiegelt auch perfekt die Themen Lagerhaltung und Logistik am Standort Dormagen wider“, sagt Dr. Klaus Jaeger, Standortleiter der Niederrhein-Werke von Covestro über die Gestaltung des
Hochregallagers. Für Martin Heuwold war die Gestaltung des Hochregallagers ein wahrer Glücksgriff: Ihm und seiner Kunst stand damit ein besonderes Objekt zur Verfügung. Der gewaltige Malgrund von
4.500 Quadratmetern entspricht immerhin der Größe von rund 23 Tennisplätzen. Diese Fläche musste jedoch zu Beginn von jeglicher Altbeschichtung gesäubert werden. Nachdem die Fachverarbeiter die
Oberfläche in einem ersten Schritt mittels Hochdruckwasserstrahlern bearbeitet hatten, trugen sie im Anschluss eine Poren- und Lunkerspachtelung mit einem Feinmörtel auf, um für einen optimalen
Untergrund zu sorgen. Danach behandelten sie die egalisierte Oberfläche mit einem transparenten Epoxidharz. Dieses dient unter anderem als Haftvermittler zwischen zementgebundenen Substraten und
Oberflächenschutzsystemen sowie als Grundierung für nachfolgende Reaktionsharzversiegelungen. Mit dem Abschluss dieser Vorarbeiten konnte das Projekt nun in die kreative Umsetzung gehen. Dazu
zeichneten Heuwold und sein Team an der Lagerfassade nach einem genauen Plan 328 Bauklotz-Motive an, die später nach Anleitung durch den Künstler in den sechs verschiedenen Unternehmensfarben
ausgemalt werden sollten. Hinzu kamen zwölf Schattierungen, um realistische 3-D-Effekte zu erzielen.

Fotos: Covestro

Farbe kommt ins Spiel

Beim Ausfüllen der vorgegebenen Konturen spielte eine zweikomponentige, wässrige Polyurethan-Polymer-Kombination eine tragende Rolle. Diese ist UV- und witterungsbeständig und somit besonders
farbstabil. Zudem bietet die hochwertige Beschichtung mit integrierter Easy-to-clean-Technologie nicht nur dauerhaften Schutz gegenüber Farbverunstaltungen, sondern schützt dank ihrer
karbonatisierungsbremsenden Wirkung auch den Beton. Durch die Pigmentierung der Beschichtung sind zahlreiche Farbkombinationen möglich.

In Dormagen war das eine der Voraussetzungen für das Gelingen des Gesamtwerkes. Denn für den eindrucksvollen Tiefeneffekt der einzelnen Bauklötze sorgten zweierlei Schattierungen der jeweils
sechs Hauptfarben. Alle notwendigen Farbtöne legte Dr. Dörte Bartel, Leiterin des Farblabors der MC Bauchemie, von der die Beschichtung für das Hochregallager stammt, zusammen mit Fachberater
Frank Schöntaube und dem Künstler im MC-Labor in Bottrop individuell fest. Dabei produzierte das Unternehmen die insgesamt 18 Farbvarianten so exakt, dass der Künstler bei der Gestaltung
keinerlei Kompromisse eingehen musste.

Nachhaltiger Erfolg

Horst Mews, Betriebsingenieur bei Covestro, führte das Kunstprojekt als Technischer Leiter. Er ist normalerweise als Maintenance Engineer IT verantwortlich für den Betrieb, die laufende
Instandhaltung und die Abwicklung von Logistikprojekten im Unternehmen. So war das Entstehen des Kunstwerkes auch für ihn etwas ganz Besonderes: „Wir alle konnten Tag für Tag miterleben, wie das
Covestro Artwork fertiggestellt wurde. Jetzt schweißt das tolle Ergebnis unsere aufeinander eingespielten Teams noch mehr zusammen.“

Standortleiter Dr. Klaus Jaeger ist ebenfalls begeistert: „Das Kunstwerk ist ein perfekter Markenbotschafter, weil die Visualisierung unserer Unternehmenswerte hier wunderbar gelungen ist. Wir
sind neugierig, mutig und bunt. Jetzt haben wir auch in Dormagen ein weithin sichtbares Wahrzeichen, auf das wir stolz sein können.“ 

Weitere Informationen:

www.covestro.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Fachkräftemangel schwächt Betriebe

Das Handwerk leidet unter dem Fachkräftemangel. Ein Roundtable-Gespräch des Vereins Qualitätsgedämmt versuchte, die Aspekte der Krise zu beleuchten und mögliche Lösungen
aufzuzeigen.

Der Fachkräftemangel kam nicht über Nacht. Heute stellt sich jedoch die Lage dramatisch dar. Gut ein Drittel der Handwerksbetriebe konnte 2017 keine Auszubildenden für ausgeschriebene Stellen
finden. 40% Prozent haben große Probleme, Stellen für Fachkräfte überhaupt zu besetzen, 30% geben an, sie würden vergeblich suchen. Dem Fachkräftemangel gegenüber stehen volle Auftragsbücher und
eine boomende Bautätigkeit in Deutschland. Die Konsequenz: Auftraggeber müssen immer länger auf Handwerker warten. Der Fachkräftemangel lähmt also nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der
mittelständisch geprägten Malerbetriebe sondern verhindert auch Investitionen.

Die Teilnehmer des Roundtable-Gespräches: (v. li.) 

  • Thomas Mürdter, Geschäftsführer Fa. Leibbrand, Stuckateurbetrieb, „Qualifizierter Ausbildungbetrieb“
  • Katharina Reseneder, Auszubildende der Fa. Franz Rebl, Malerbetrieb Landau / München
  • Sabine Maurer, Ministerialrätin Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Forschung, Leiterin des Referats Berufliche Bildung, Fachkräfte
  • Stefanie Bergmann, stellvertretende Teamleiterin Agentur für Arbeit, München
  • Prof. Dr. Franz Boos, wissenschaftlicher Leiter der dualen Hochschule München und Dekan der Fakultät Wirtschaft, Hochschule Hof
  • Ulrich Krenn, Sprecher Qualitätsgedämmt e.V.  

Foto: Unid

Gründe für den Mangel

Die Ursachen für die Krise sind zahlreich. Neben einer hohen Nachfrage nach Fachkräften aufgrund der guten Konjunktur spielt die demografische Entwicklung in Deutschland eine entscheidende Rolle.
So ist die Zahl der Schulabgänger seit Jahren rückläufig (von 2006-2016 um -120.000 pro Jahr). Außerdem entschieden sich 2006 noch zwei Drittel der Schulabgänger für eine Ausbildung und ein
Drittel für ein Studium. 2016 war das Verhältnis 50/50. Außerdem stehen den jährlich einer Million Neurentner lediglich 700.000 Schulabgänger entgegen. Hat die Politik zu zu sehr auf „Die Zukunft
ist digital.“ gesetzt und darüber das Handwerk vergessen? Dazu Sabine Maurer, Ministerialrätin Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Forschung, Leiterin des Referats
Berufliche Bildung, Fachkräfte: „Ich glaube, man hat die Dimensionen nicht erkannt. Als der Fachkräftemangel losging, hat man vor allem auf die MINT-Fächer gesetzt (Anm. der Red.: Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft und Technik ) und die klassischen Branchen wie Mittelstand und Handwerk sind da ein bisschen zu kurz gekommen.“

 

Thomas Mürdter, Geschäftsführer Stuckateurbetrieb Leibbrand, beschreibt die Situation in seinem Betrieb wie folgt: „Wir können aufgrund des Fachkräftemangels vor Weihnachten keine Termine mehr
anbieten. Es nimmt zu, dass Subunternehmer beschäftigt werden, aber mit diesen kann ich auch nicht bei jedem Projekt den Personalmangel auffangen, da wir sehr in der Region verwurzelt sind und
die Bauherren unsere eigenen Mitarbeiter erwarten. Das hemmt unsere Entwicklung schon.

 

Stefanie Bergmann, stellvertretende Teamleiterin der Agentur für Arbeit in München spricht einen weiteren Aspekt an: Wenn die Schüler mit dem späteren Beruf konfrontiert werden, sei es nun bei
Praktika oder auf Jobbörsen, ist es enorm wichtig, das diese Erfahrung positiv sei, so Bergmann. Die Auszubildende Katharina Reseneder bestätigt das: „Ich habe 30 Bewerbungen geschrieben und
musste sehr lange auf Antworten warten. Bei der Fa. Rebl wurde ich sofort eingeladen und habe nach dem Gespräch auch schnell eine Zusage erhalten. Das hat auch meine Entscheidung beeinflusst. “

Potenzial im Handwerk

Für diejenigen Menschen, die im Handwerk Karriere machen wollen, gibt es gute Entwicklungsmöglichkeiten. Der Lebensarbeitsverdienst eines Handwerksmeisters liegt durchschnittlich 100.000 Euro
über dem eines Uniabsolventen in sozialen Berufen. Die Arbeitslosenquote ist bei Meistern geringer als unter Akademikern. Und im Handwerk nicht zu unterschätzen, aus Nachwuchs kann Nachfolge
werden, denn 200.000 Betriebe benötigen in den kommenden Jahren einen neuen Chef.

Lösungsansätze

Anreize sind fraglos vorhanden. Was für Möglichkeiten gibt es also und was kann der einzelne Betrieb tun, um das Handwerk attraktiver zu machen? Prof. Dr. Franz Boos, wissenschaftlicher Leiter
der dualen Hochschule München, stellte zwei Konzepte vor: Die Studienmodell Verbundstudium und Studium mit vertiefter Praxis verbinden Studium und Ausbildung miteinander und schließen mit einem
Bachelor ab, das Verbundstudium zusätzlich mit einem Berufsabschluss. Mit beiden Modellen hat man an den teilnehmenden Hochschulen gute Erfahrungen gemacht. Im Wintersemester 17/18 waren 7.256
Studierenden eingeschrieben. Dazu Prof. Dr. Franz Boos: „Unser Fokus liegt natürlich auf den Abiturienten, denen die z.B. in Handwerksbetrieben mal die Nachfolge antreten möchten.“Ein Beispiel
zum Thema Handwerk 4.0 aus dem eigenen Betrieb hatte Thomas Mürdter. Sein Intranet ist auf aktuellen technischen Stand und ermöglicht den Mitarbeitern eine einfache Kommunikation innerhalb des
Unternehmens und die Nutzung verschiedenster Dienste, ähnlich wie in einem Industriebetrieb. Nichts ersetzt jedoch den persönlichen Kontakt. Ulrich Krenn listete Möglichkeiten auf, mit denen
Maler und Stuckateure ihren Betrieb attraktiver präsentieren können. Nach wie vor erfolgversprechend soll sein, regelmäßigen Kontakt zu Schulen und Berufsschulen vor Ort zu pflegen und einen
Stand auf Jobmessen vor Ort in den Kalender einzuplanen. Ebenfalls sinnvoll ist die Durchführung von Girls-Days oder ähnlichen Aktionen. Keinesfalls fehlen sollte ein aktiv bespielter
Social-Media-Auftritt um bei Jugendlichen zu punkten.

 

Expertentipps gab es auch zum Thema: Wie binde ich langjährige Mitarbeiter an meinen Betrieb? Beispielsweise sollte die Erfahrungen der Älteren für die Ausbildung der Jüngeren im Rahmen von
Patenschaften genutzt werden. Auch in Bezug auf Fortbildung sollten man die Älteren nicht vernachlässigen, denn wer sich gut eingebunden fühlt, bei dem wächst auch das Zugehörigkeitsgefühl.

 

Fazit: Der Fachkräftemarkt hat sich vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt entwickelt. Der Fachkräftemangel wird sich eher noch verschärfen. Es kommt also viel auf das Verhalten der Betriebe bei
der Nachwuchsgewinnung an. Diese sollten offen sein für neue Wege der Kommunikation. Das gilt auch für den eigentlichen Bewerbungsprozess.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Problematik Balkon

Über 75 Prozent aller Balkone, Loggien und Laubengänge weisen Mängel auf. Bei den meisten haben diese Mängel schon zu Bauschäden geführt.

Die Fehlerquellen sind falsches oder nicht vorhandenes Gefälle – entgegen dem Grundsatz, dass das Wasser weg vom Gebäude geführt werden soll. Und mangelhafte, d. h. nicht geeignete oder
fehlende Abdichtungen, auf die bewusst verzichtet wurde oder die einfach vergessen wurden. Dies ist bei Durchfeuchtungsschäden die häufigste Ursache. Aber auch Temperaturschwankungen, die auf die
frei kragenden Platten wirken, belasten das ganze Bauteil. Eingebaute Geländer übertragen Kräfte über die Abdichtung in den Beton, durchgängige Bodenabläufe und unzureichende Anschlusshöhen an
aufgehenden Bauteilen, wie Gebäudewand oder Balkonbrüstung sind weitere Schwachpunkte.

Balkonbaukasten

Widopan bietet vom Gefälleausgleich über die Entkoppelung und die Abdichtung bis hin zur dekorativen Oberfläche Produkte an, die den Sanierungserfolg sicherstellen. Mit Widoperl kann ein
Gegengefälle ausgeglichen werden oder das vorhandene Gefälle kann verstärkt und geändert werden. Der Polymer-Leichtestrich besteht aus einem Blähglasgranulat und einem 1-komponentigen
Bindemittel. Er ist leicht und hat eine ausreichende Dämmwirkung. Durch das schnelle Aushärten werden Bauzeiten verkürzt und die Nutzungseinschränkung auf ein Minimum reduziert.

Bilder: Widopan

Feuchtigkeit kann entweichen

Soll auf vorhandenen, erkennbar durchfeuchteten Untergründen, wie alten Fliesenbelägen oder Zementestrich, die neue Abdichtung aufgebracht werden, muss eine Entkoppelungs- und
Dampfdruckausgleichsschicht verlegt werden.

Eine sog. AVS-Matte entkoppelt die Abdichtungsebene vom Untergrund und transportiert den bei Erwärmung entstehenden Wasserdampf zu den offenen Seiten ab. Ein Abriss des alten Belages kann
auf diese Weise vermieden werden. So ist ein Austrocknen des Baukörpers sichergestellt. Weiterhin wird jede Art von Blasenbildung in der oberen Abdichtung verhindert. Das Ableiten der
aufsteigenden Feuchtigkeit wird über die hochgeführten offenen Wandanschlüsse ermöglicht.

Abdichtung aus Flüssigkunststoff

Die Balkonabdichtung wird aus Flüssigkunststoff hergestellt. Denkbar ist jede Art von Flüssigkunststoff, aber eine Abdichtung aus PMMA hat viele Vorteile – schnelle Reaktionszeiten und eine
ausreichende Oberflächenhärte sind aber entscheidend. Widocryl-Detail ist eine 2-komponentige Flüssigkunststoff-Abdichtung auf Basis PMMA – mit einer Einlage aus Polyestervlies. Die Abdichtung
wird vor Ort den Gegebenheiten des Untergrundes angepasst, alle Details werden passgenau eingedichtet. Das Material härtet innerhalb von ca. 30 Minuten, sodass eine nachfolgende Nutzschicht
sofort danach hergestellt werden kann. Hierbei bietet sich ein Steinteppich an, aber auch selbstverlaufende Dickbeschichtungen mit anschließender farblicher Gestaltung sind möglich.

Dekorativ und verschleißfest – die Balkonabdichtung

Der Steinteppich ist ein fugenloser und offenporiger Bodenbelag für den Innenund Außenbereich. Er besteht aus natürlichem Marmorkies und einem transparenten Bindemittel auf PU-Basis. Die
offenporige Struktur wirkt schallschluckend und durch den runden Marmor-kies hat man ein angenehmes und sicheres Laufgefühl.

Geringe Schichtdicke

Mit dem System Widocryl-SV sind Aufbauten mit geringer Schichtdicke machbar. So kann mit einer Abdichtung aus Flüssigkunststoff und einem Verlaufmörtel mit anschließender Versiegelung eine
Abdichtung mit dekorativer Oberfläche hergestellt werden – und das mit einer Schichtdicke von nicht mehr als vier Millimetern. Die Ausführungsart widersteht den balkonüblichen Belastungen.

Bilder: Widopan

Sichere Fluchtwege

Auch eine Ausführung als schwer entflammbare Beschichtung ist möglich. Dies wird immer dann gefordert, wenn Laubengänge und Balkone als Fluchtwege ausgewiesen sind. Das Beschichtungssystem
Widocryl-SE besteht aus der Grundierung für mineralische Untergründe, Haftgrund SE, der Beschichtung aus mit den flammhemmenden Füllstoffen A und B, dem Quarzsand für die rutschsichere
Oberflächengestaltung und der Versiegelung für die farbliche Gestaltung der Oberfläche und zum Schließen und Einbinden der Quarzsand-Bestreuung.


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Cool bleiben? Dunkle Farben auf WDVS

Eigenheimbesitzer, Investoren, Planer und Co. sind sich i.d.R. darüber einig, wie die Fassade im fertigen Zustand aussehen soll. Über Anforderungen an und Funktion des
Beschichtungsstoffes hingegen eher selten.

So ist etwa ein WDVS aus EPS mit einer dunklen Farbbeschichtung erhöhten Risiken ausgesetzt.

Um Schäden aufgrund hoher Temperaturen zu vermeiden, wird in den Regelwerken ein HBW 20 gefordert. Dieser Wert ist der Reflektionsgrad eines bestimmten Farbtons zwischen dem Schwarzpunkt 0 und
dem Weißpunkt 100. Er gibt dabei an, wie weit der gewünschte Farbton vom Schwarz- bzw. Weißpunkt entfernt ist. Je dunkler also der Farbton, desto mehr heizt sich die beschichtete Fläche auf und
gibt die Wärme an die EPS-Platte weiter. Wenn die kritische Temperatur von 70°C erreicht ist, kann es zu einer „Verglasung“ der Platte kommen und damit zu Verformungen und Rissen.

 

Um Schäden bzw. Mängel in Form von Rissen zu verhindern, gibt es praktische Möglichkeiten:

  • Am einfachsten ist es natürlich, einen Farbton zu wählen, der über einem HBW von 20 liegt.
  • Ist der Wunschfarbton jedoch nicht dabei, kann in den beschichteten Bereichen ein anderer Dämmstoff genutzt werden, z.B. Mineralwolle, Holzweichfaser oder weitere nicht schmelzende
    Dämmmaterialien.
  • Auch eine doppelte Armierung mit doppelter Gewebeeinlage und somit ein Mehrmasseprinzip, aber auch organische Armierungen schaffen Sicherheit.

Begriffserklärung: Hellbezugswert (HBW)

Foto: STO

Der Hellbezugswert gibt an, wie hell oder dunkel eine Farbe im Vergleich zum idealen Weiß oder Schwarz ist. Das Maß beschreibt den Reflexionsgrad eines bestimmten Farbtons zwischen dem
Schwarzpunkt (= 0) und dem Weißpunkt (= 100). Ein heller Farbton hat somit einen hohen, eine dunkle Farbe dagegen einen niedrigen Hellbezugswert.

 

Bei den Wärmedämmverbundsystemen spielt der Hellbezugswert eine wichtige Rolle: Dunkle Farbtöne unterliegen im Außenbereich durch die wärmenden Sonnenstrahlen am Tag und die Abkühlung bei Nacht
größeren Temperaturschwankungen. Deshalb dürfen bei der Farbgebung der Putze bestimmte Hellbezugswerte nicht unterschritten werden. 

 

Immer mehr hört man von sogenannten „Cool Colors“, „Coolpigmentfarben“ und TSR-Werten. Was genau heißt das eigentlich?

Diese Beschichtungen sollen dazu beitragen, dass sich der Untergrund bei dunklen Farbtönen nicht so stark aufheizt und die Sonneneinstrahlung besser reflektiert wird.

 

Der TSR-Wert (Total Solar Reflectance) gibt Auskunft darüber, wie hoch der Reflexionsgrad der beschichteten Fläche ist. Je höher der Wert, desto geringer der Temperaturanstieg an der
Oberfläche. Eine TSR-Reflexion von 25 % gilt als thermisch sicher.

 

Um also der Funktion der Beschichtung und den Anforderungen dunkler Farbtöne auf einem WDVS gerecht zu werden sowie Rissen vorzubeugen, sollten Art und Eigenschaften der Dämmmaterialien und der
Beschichtung unbedingt im Vorfeld ganz genau überprüft werden (DIN 55699).

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Die Nacht zum Tag gemacht

Ein transparenter Überzug für kreative Wandgestaltungen verspricht einen besonderen Effekt. Das Material absorbiert Tages- und Kunstlicht und kann die aufgenommene Lichtenergie bei
vollständiger Dunkelheit wieder abgeben.

Dem Verarbeiter sind dabei kaum Grenzen gesetzt, seine Ideen auf die Wand zu bringen und dieser so seine

eigene Handschrift zu verleihen.

Der Wunsch, sich durch eine individuelle Innenraumgestaltung abzuheben, ist nicht nur bei Laden- oder Restaurantbesitzern groß, sondern auch im privaten Bereich. Immer mehr Kunden sind auf der
Suche nach einer effektvollen Wandgestaltung, wie sie nicht an jeder Ecke zu finden ist.

Nach Putzen, Spachtelmassen und Lasuren in allen erdenklichen Varianten waren es zuletzt Metallicbeschichtungen, die viele Wände in repräsentativen Bereichen zierten. Kaum eine Wandgestaltung kam
in den letzten Jahren ohne Glimmer, Glanz und Glitter aus.

Zeit für neue Effekte also. Wie wäre es zum Beispiel mit Oberflächen, die sich mit den Lichtverhältnissen verändern, die bei Nacht beispielsweise einen Leuchteffekt erzeugen?

 

Mit einem neuen Kreativprodukt lässt sich die spektakulärste überirdische Lichtshow am arktischen Himmel in die heimischen vier Wände holen: das Polarlicht (in der nördlichen Hemisphäre auch
Nordlicht oder wissenschaftlich Aurora borealis genannt). Lichter in einer Farbpalette aus Grün, Rosa und Violett verzaubern bei diesem Naturphänomen die dunkle Nacht.

Bilder: Meffert

Das Polarlicht für zuhause

Ein Effekt, der dem Polarlicht entlehnt ist, lässt sich mithilfe eines transparenten Ergänzungsprodukts erzielen, das bei Nacht leuchtet. „Aurora boreale“, wie der italienische
Deko-System-Spezialist Giorgio Graesan die Produktinnovation in Anlehnung an das Polarlicht nennt, ist eine wässrige Acryldispersion mit Spezialpigmenten. Diese absorbiert Tages- und Kunstlicht
und kann die aufgenommene Lichtenergie bei vollständiger Dunkelheit wieder abgeben, sodass ein besonderer Design-Effekt entsteht. Das Nachleuchten hält dann etwa sechs bis acht Stunden an.
Selbstverständlich funktioniert das Effektprodukt nur, wenn eine regelmäßige Lichtquelle vorhanden ist, damit sich das Material immer wieder vollständig „aufladen“ kann. Im Idealfall sollte das
Material Tageslicht „auftanken“, um in den dunklen (Abend-)Stunden seine besondere Wirkung entfalten zu können. Doch es geht auch anders: Wenn nicht genügend natürliches Tageslicht auf die Fläche
fällt (z. B. in dunklen Bars oder Clubs) kann mit künstlichem ultraviolettem Licht nachgeholfen werden.

Der Untergrund bestimmt den Effekt

Generell kann die transparente Beschichtung auf vielen Untergründen zum Einsatz kommen. Dem Verarbeiter sind hier kaum Grenzen gesetzt, seine Ideen auf die Wand zu bringen und Aurora Boreale
seine eigene Handschrift zu verleihen. Es ist nur wichtig, dass – wie bei allen Beschichtungen – der Untergrund tragfähig, fest, trocken und sauber ist und dafür gegebenenfalls fachgerecht
vorbereitet wurde. Besonders gut kommt der Effekt aber auf einem pastösen Kreativputz auf Kalkbasis zur Geltung. Dieser bietet nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten, wie z. B.
Steinimitationen oder Oberflächen mit floraler Anmutung. Der Kreativputz wird mit der venezianischen Glättekelle in nur einem Spachtelgang aufgetragen, dadurch entsteht eine polierte Steinoptik,
die sich zunächst für den Leuchtüberzug nicht optimal eignet. Dies liegt daran, dass Aurora Boreale auf den glatten Flächen weniger prägnant leuchtet als in den Vertiefungen. Die
Oberfläche braucht also Struktur. Kein Problem: Wird die Kalkputzoberfläche nach dem Auftrag mit einem Stupfwerkzeug bearbeitet, entstehen beispielsweise dreidimensionale Strukturen mit der Optik
eines rauen Steins. Eine spezielle Kelle mit gewelltem Rand ergibt eine an Bambushalme erinnernde Struktur. Anschließend können nach Wunsch mit Farbe weitere Akzente gesetzt werden.

Bilder: Meffert

Bei Licht unsichtbar

Die Farbigkeit des Untergrundes wird durch die nachleuchtende Beschichtung nicht beeinträchtigt. Bei Tageslicht ist Aurora Boreale vollkommen transparent, allerdings kommt es auch auf die
richtige Auftragsmenge an: Trägt der Anwender das Material zu dick auf, kann ein leicht milchiger weißer Film entstehen, der die Untergrundfarbe beeinflusst. Wieviel Material sollte also
idealerweise aufgebracht werden? Die Auftragsmenge ist natürlich abhängig von der Untergrundbeschaffenheit. Soll eine große, glattere Fläche beschichtet oder sollen raue Steinadern partiell
betont werden? Dem Einsatzzweck entsprechend kann auch die erforderliche Auftragsmenge variieren. Grundsätzlich sei Aurora Boreale aber zweimal dünn aufzutragen.

Aurora Boreale wird mit einem Pinsel oder Schwamm vorzugsweise auf strukturiertem Putz aufgetragen. Geht der Anwender anschließend noch mit einem sauberen, nassen Schwamm über die Fläche und
trägt somit das Material auf den höherliegenden Stellen ab, wird der in der Dunkelheit erkennbare Kontrast zwischen glatten und rauen Flächen noch verstärkt. Wie intensiv das Polarlicht die Nacht
erhellt, liegt also in den Händen des Verarbeiters.


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Konnten wir ihr Interesse für italienische Kreativ-Putze wecken? Sie haben Fragen zu Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten oder wünschen eine Beratung für ihr Zuhause?

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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: HWK Düsseldorf eröffnet komplett modernisiertes Lehrgebäude

Mit einer Feierstunde eröffnete die Handwerkskammer Düsseldorf am Montag, 24.9.2018, ihr zentrales Lehrgebäude wieder.

Das Werkstattgebäude C, ein rund 10.000 qm großer Zentralbau für die Fortbildung angehender Meisterinnen und Meister, war in zweijähriger Umbauzeit von Grund auf modernisiert
worden. 

Damit kann die Akademie der Handwerkskammer Düsseldorf – größte berufliche Fortbildungseinrichtung des Handwerks bundesweit mit mehr als 4.000 Meisterschülern pro Jahr – mit einer
gebäudetechnisch wie lerndidaktisch zukunftsweisenden Infrastruktur aufwarten, die ihresgleichen sucht. Insgesamt 12 Millionen Euro hat die Kammer – einschließlich Fördermitteln von EU, Bund und
Land – in die Hand genommen, um Lehrwerkstätten und Unterrichtsräume einzelner Fachbereiche neu zu strukturieren, eine zeitgemäße smarte, energieeffiziente Gebäudetechnologie und eine
volldigitalisierte Lernausstattung einzubauen (Architekturbüro Lindner – Lohse, Dortmund). Neue Lichtachsen, Aufenthaltsräume, Farbgestaltung und eine konsequente Barrierefreiheit sorgen zudem
für einen hohen Nutzungskomfort des Gebäudes. Auch der Brandschutz des Gebäudes ist jetzt auf neuestem Stand.  So erhielt etwa Meisterschule für Maler und Lackierer eine neue Spritzkabine.
Neben den Meisterschülern profitieren auch die Teilnehmer an Unternehmensführungs-Lehrgängen in insgesamt 160 sanierten Lehr- und Laborräumen.

 

Das 1972 errichtete viergeschossige Bauwerk muss täglich 500 Nutzern standhalten. „Die wichtigste Aufstiegsfortbildung im beruflichen Bildungsweg braucht hoch leistungsfähige Bedingungen, um
konkurrenzfähig zu bleiben. Die Handwerkskammer Düsseldorf ist mit der Modernisierung und dem Umbau von Gebäude C noch besser als bisher in der Lage, ihre Meisterinnen und Meister so zu
qualifizieren, dass sie daten-, produktions- und energietechnisch Top-Erzeuger- und Serviceleistungen für Privatkunden und die Industrie erbringen,“ würdigte der Kammerpräsident Andreas Ehlert
als Bauherr das erhebliche Invest der HWK. Um nicht ohne Stolz zu anzufügen: „Das ganze Projekt ist im Rahmen der vorgesehenen Baukosten fertiggestellt worden. Die beauftragten Handwerker haben
einen exzellenten Job gemacht.“

 

Am Eröffnungs-Akt nebst Besichtigungs-Rundgang durch das Bauwerk nahmen neben den Planern und Bauausführenden sowie Vertretern der Bewilligungsbehörden auch Persönlichkeiten des öffentlichen
Lebens teil; unter anderen Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und Landtagsabgeordneter Olaf Lehne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die mit neuer Spritzkabine ausgestattete, runderneuerte Malerwerkstatt.

Foto: HWK Düsseldorf

 

 

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Neue Wege ohne Fugen

Die Zeiten, in denen Kunden sich an ihre beim Einzug gefliesten Küchen oder Bäder ewig binden, sind vorbei. Spachtelmassen, Lasuren oder Innenfarben ermöglichen Designs, die sich ohne
großen Aufwand wieder verändern lassen.

In unserem ersten Beispiel stand der Architekt Thilo Holzer vor der Aufgabe, ein Wohngebäude in Stuttgart, das aus den 50er-Jahren stammte, für eine siebenköpfige Familie umzubauen. Die
bestehende Basis mit Wänden aus massivem Mauerwerk und Betonrippendecken war solide. Der verschachtelte Grundriss und das bestehende Raumprogramm war allerdings nicht mehr zeitgemäß. Die
Bauherren wünschten sich eine offene Architektur mit warmer wohnlicher Atmosphäre. Außen zeigt sich das Gebäude jetzt mit Klinkerfassade und Eichenfenstern. Das Eichenholz prägt ebenfalls das
Gestaltungskonzept innen. Im Dachgeschoss befindet sich der neue Elternschlafbereich mit Ankleide, Sauna und Elternbad. Hier stellte der Architekt dem Holz einen hellen Anstrich mit einer
konservierungsmittelfreien Innendispersion entgegen.

Foto: Caparol / Zooey Braun

Auch in unserem zweiten Beispiel, diesmal einem Neubau, spiegelt die Innenraumgestaltung die Farbensprache der Architektur wider. Hinter einer kontrastreichen Fassade in Schwarz und Weiß erwartet
den Besucher ein luftiges Inneres. Zeitlos und elegant unterstützen die zurückhaltenden Farben die Leichtigkeit und Ruhe der Räume. „Die Farben ordnen sich der Architektur unter,“ so die
Architektin. „Jede Farbnuance wurde genauestens ausbalanciert und auf die Räumlichkeiten abgestimmt“, ergänzt Kirstin Bachmann vom Caparol FarbDesignStudio. Im fliesenfreien Bad schaffen
anthrazitfarben gestrichene Wände eine elegante und zurückhaltende Atmosphäre.

Fotos: Caparol 

Grün ist die Lieblingsfarbe von Daniela Volk. Auch in Ihrem kleinen, feinen Appartement ist daher nun ein zartes Mint der Hauptfarbton und verbindet optisch alle Bereiche miteinander. Als matt
gestrichener Grundton legt sich das zarte Mint frisch über die Wände des Wohn- und Essbereichs. Dezent kontrastieren die Dachschrägen in Curcuma, einem gebrochenen Weiß. Das bringt Helligkeit in
den Raum. Der nun blaue Kamin in Lavendel mausert sich zum Hingucker des Wohnbereichs – elegant und modern in Kombination mit dem Mintton der Wände.

In der Küche erhält das Mint mit DecoLasur glänzend und zwei Prozent Effektpigment PearlWhite überzogen einen ganz besonderen Charakter. Toller und zweckorientierter Nebeneffekt: die Oberflächen
sind zu einem gewissen Grad abwaschbar und erhalten einen leichten, silbrigen Schimmer.

Foto: Caparol


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Renovieren von Raucherwohnungen

Um nach dem Auszug Ärger mit dem Vermieter zu vermeiden, sollte man das Renovieren von Raucherwohnungen einem Malerfachmann überlassen. Dieser weiß, wie die Wände wieder blütenweiß und
schön werden.

Lesen Sie hier mehr zu den Anforderungen bei der Sanierung von Raucherwohnungen.

Immer wieder kommt es wegen des Rauchens zum Streit zwischen Vermieter und Mieter. Der Mieter pocht auf sein Recht zur persönlichen Entfaltung, der Vermieter hat Sorge um den Zustand seiner
Wohnung. Durch starkes Rauchen werden nämlich nicht nur Wände Fensterrahmen und Türen verschmutzt, auch die Geruchsbelastung ist oft noch Monate nach dem Auszug des Mieters in den Räumen
verhaftet. Weil es immer wieder auch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Parteien kam, urteilte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe bereits Anfang 2008, dass
Vermieter ein Anrecht auf Schadensersatz haben, wenn der Renovierungsaufwand nach Auszug eines stark rauchenden Mieters die üblichen Schönheitsreparaturen übersteigt.

Das Renovieren von Raucherwohnungen ist keine leichte Aufgabe

In der Regel sehen Mietverträge vor, dass der Mieter die Mietsache nach Auszug wieder in den Zustand zurückversetzt, der bei seinem Einzug herrschte. Das bedeutet, dass die Wände weiß gestrichen
sein müssen, Türen und Fensterrahmen aus Holz ebenso. Viele Mieter erledigen solche Arbeiten ohne die professionelle Hilfe eines Malers. Dazu kaufen sie Farben im Baumarkt. Das Resultat ist aber
leider meist schlecht und nach dem Trocknen der frischen Wandfarbe sieht die Wand fleckig aus. Das Problem ist, dass sich bei der Verbrennung des Tabaks das Nikotin an den Wänden ablagert und mit
den wasserverdünnbaren Baumarktfarben angelöst wird. So werden die gelb-braunen Rückstände in die neue Farbe aufgenommen und gelangen in der noch feuchten Farbe an die Oberfläche. Nach kurzer
Zeit wirkt die frische Farbe dann unansehnlich. Auch der unangenehme, typische Zigarettengeruch kann weiter aus der Wand ausströmen.

Das Renovieren von Raucherwohnungen durch den Malerprofi

Lässt man die Renovierungsarbeiten nach seinem Auszug direkt von einem Malerprofi ausführen, werden die Wände blütenweiß und es dringt auch kein unangenehmer Rauchgeruch aus ihnen. Denn der
Fachmann weiß genau, was zu tun ist, wenn es um das Renovieren von Raucherwohnungen geht. Ein Isolieranstrich, der auf den jeweiligen Untergrund und das vorhandene Farbsystem angepasst ist, kann
helfen, die hässlichen Nikotinflecken und den Geruch bei der Renovierung bei Auszug beseitigt. Manchmal helfen nur noch lösemittelhaltige Isolieranstriche. Doch nicht immer ist ein
Isolieranstrich die beste Wahl. In Küchen, oder bei Wohnungen, in denen Asthmatiker leben, sind solche Isolieranstriche nicht immer unbedenklich. Hier wird der Malerfachmann dann nach einer
Alternativlösung suchen. Auch in denkmalgeschützten Gebäuden behelfen sich die Spezialisten oft mit alten Rezepturen und überlieferten Tricks. So lässt sich auch beim Renovieren von
Raucherwohnungen mithilfe der Malerprofis immer eine Lösung finden, sodass es zu keinem Streit mit dem Vermieter kommt. Natürlich übernehmen sie auch das komplette Wohnung Tapezieren mit.