www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Ökologische Schimmel-Saniersysteme

Schimmelpilzbefall auf Wandflächen ist nicht nur ein optisches Ärgernis, sondern stellt auch eine Gefahr für die Gesundheit dar. Um dem Schimmel zu Leibe zu rücken, werden jedoch häufig
Methoden eingesetzt, die die Gesundheit der Bewohner und die Umwelt ebenfalls beeinträchtigen können. Ein ökologisches Schimmel-Saniersystem soll den Befall nun ganz bedenkenlos
verhindern.

Die Ursachen für Schimmelwachstum sind zumeist erhöhte Feuchtegehalte im jeweiligen Baustoff bzw. auf dessen Oberfläche. „Feuchte Wände“ können beispielsweise durch unzureichenden
Schlagregenschutz oder aufsteigende Feuchtigkeit entstehen. Sehr häufig liegt die Ursache jedoch im ungenügenden Warmedämmstandard von Altbauten bei gleichzeitiger Verringerung der
Luftwechselraten durch bauliche Veränderungen, etwa den Einbau neuer, dichter Fenster, ohne eine begleitende Verbesserung der Außenwanddämmung.

Die Luftfeuchtigkeit an der Wandoberfläche steigt, wodurch der Schimmelbefall begünstigt wird. Um dies zu verhindern, sollte ein Raum selbstverständlich regelmäßig gelüftet werden. Doch häufig
ist das nicht ausreichend. Vielmehr ist darauf zu achten, dass an jeder Stelle eines Raumes der sogenannte „hygienische Mindestwärmeschutz“ erreicht wird. Das bedeutet, dass die relative
Luftfeuchte nicht mehr als 70 Prozent und die Oberflächentemperatur mindestens 12,6 Grad Celsius betragen darf. Dies kann etwa mithilfe spezieller Schimmelsanierplatten erreicht werden.
Umweltfreundliche Schimmel-Saniersysteme nehmen dabei einen immer größeren Stellenwert ein.

Perlite trifft Cellulose

Seit einiger Zeit ist beispielsweise ein Schimmel-Saniersystem auf dem Markt, dessen Platten aus einem innovativen Gemisch aus Perlite und Cellulose bestehen. Alle Bestandteile erfüllen laut
Hersteller hohe ökologische Standards hinsichtlich gesundheitlich bedenklicher Emissionen und Inhaltsstoffe. Cellulose wird ohne großen Energieaufwand aus Altpapier recycelt und belastet Wasser
und Boden kaum, da es für die Platten nicht gebleicht werden muss. Perlite ist rein mineralisch, kann jederzeit wiederverwertet werden und sorgt somit für eine positive Ökobilanz.

Die neue Platte besteht im Wesentlichen aus Perlite, einem Mineral, das nach dem Extrudieren wärmedämmende Eigenschaften und eine gute kapillare Leitfähigkeit aufweist, zum anderen aus
Cellulosefasern, die direkt im Herstellwerk aus Altpapier gewonnen werden. Die Platten beinhalten keine Stoffe, die austreten könnten und in irgendeiner Weise Mensch und Umwelt gefährden können.
Belegt wird dies durch das ECO-Label und den Blauen Engel.

Foto: Remmers

Hygrothermische Eigenschaften

Das Wirkprinzip des Systems ist hier identisch mit dem von Calciumsilicat-Systemen. Die Oberflächentemperatur wird erhöht und das System ist in der Lage, ggf. anfallendes Kondensat im
Querschnitt zwischenzuspeichern und in Verdunstungszeiten wieder abzugeben; Feuchtigkeit steht dem Schimmelpilzwachstum an der Oberfläche also nicht mehr zur Verfügung.

Doch wo liegen dann die Vorteile des Systems gegenüber einem auf Calciumsilicat-Basis? Der wesentliche technische Vorteil der Platten liegt darin, dass die Dämmleistung ca. 20 Prozent besser ist
als bei Calciumsilicat. Wo heute standardmäßig 30 Millimeter starkes Calciumsilicat verwendet wird, kann alternativ mit 25 Millimetern Power Protect eco gearbeitet werden und anstelle
von 50 Millimetern Calciumsilicat werden nur 40 Millimeter Power Protect eco benötigt.

Doch nicht nur die technischen Eigenschaften der Platte sind überzeugend. Darüber hinaus sind die Platten leichter zu verarbeiten als Calciumsilicatplatten – sowohl hinsichtlich des
Zuschnitts, der einfach mit einem Cuttermesser erfolgen kann, als auch hinsichtlich der Klebe- und Spachtelarbeiten, da keine Gefahr besteht, dass die hier verwendeten pastösen Materialien
„aufbrennen“. Insbesondere bei der Verklebung lassen sich Hohlräume dadurch wesentlich sicherer vermeiden als bei der Verklebung von Calciumsilicat.

Verarbeitung des Systems

Das Einsatzgebiet für das ökologische Schimmel-Saniersystem ist vielfältig. Im Prinzip kann das System auf alle mineralischen Untergründe aufgebracht werden. Von Schimmel befallene Untergründe
sowie mürbe Kalk- und Gipsputze sollten immer entfernt und erneuert werden; dabei ist Gips zu vermeiden. Der Untergrund muss eben sein, sodass eine vollflächige Anbindung des Systems
gewährleistet werden kann. Batzen- oder Punkt/Wulst-Verklebungen sind nicht zulässig. Stattdessen wird der Klebemörtel mit dem Zahnspachtel auf die Plattenrückseite aufgebracht. Bei unebenen
Untergründen kann der Klebemörtel vorab auch zum Flächenausgleich bzw. zur Egalisierung der Wandfläche bis ca. 8 Millimeter verwendet werden. Die mit Klebemörtel versehenen Platten legt man an
der Wand an und drückt sie fest.

 

Nach der Verlegung trägt man mithilfe der Zahnkelle den Spachtel- und Armierungsmörtel auf die Plattenoberseite auf. In den frischen Mörtel bettet man das Armierungsgewebe ein und zieht den
Mörtel anschließend glatt. Mit dem rein mineralischen Armierungsspachtel lässt sich eine fein strukturierte Oberfläche entsprechend Q3-Qualität erzielen. Sollte eine Q4-Oberfläche gefordert sein,
kann dies durch Aufbringen einer weiteren, schleifbaren Schicht erreicht werden.

Der krönende Abschluss

Im besten Falle wird das System nicht tapeziert, sondern mit einer kapillaroffenen Systemfarbe (Schimmelsanierfarbe), einer hydrophilen Silicatfarbe, gestrichen. Da dies jedoch oft kaum dauerhaft
zu gewährleisten ist, wurde das System so konzipiert, dass es auch beim Einsatz von Tapeten oder Dispersionsfarben nicht kollabiert. Da diese Gestaltungsmaßnahmen ihre dampfbremsende Wirkung in
beide Richtungen, also aus dem System hinaus ebenso wie in das System hinein, gleichermaßen ausbilden, geht mit der verringerten Verdunstungsleistung auch immer eine Verringerung des
Kondensatbildungspotenzials einher. Beide Mechanismen heben sich also sozusagen auf. Im schlimmsten Falle wirkt das System „nur noch“ so wie eine klassische Innendämmung mit Faserdämmstoff und
Dampfbremse.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Holzbalkendecken sanieren mit Gipsfaserplatten

Das Gipsfaser-System Gifafloor Presto von Knauf Integral ermöglichte die Komplettsanierung einer historischen Holzbalkendecke inklusive dem Einbau einer Fußbodenheizung.

Bis in die 1960er Jahre wurden Geschossdecken überwiegend in Form von Holzbalkendecken ausgeführt. In den Aufbau integriert ist meist ein sogenannter „Fehlboden“ oder „Blindboden“, der für eine
gewisse Trittschalldämmung sorgt. Auf den Balken wurden früher Massivholzdielen als Tragschicht und Oberbelag vernagelt. Sind diese heute noch vorhanden, ist der gesamte Boden meist schief, hängt
durch und die Dielen knarren bzw. knarzen.

 

In einem historischen Fachwerkhaus im fränkischen Erlangen von 1839/40 plante die neue Eigentümerin eine Komplettsanierung mit einer modernen platzsparenden Lösung. Eine echte Herausforderung bei
der lichten Raumhöhe von 2,30 Meter im Dachgeschoss. Nach Freilegung der Holzbalkendecken war schnell klar, dass die Deckenbalken statisch ertüchtigt und für den Schallschutz Maßnahmen ergriffen
werden mussten.

Ein sensibler Punkt bei einer Haussanierung sind Holzbalkendecken, bis in die 1960iger Jahre der Konstruktionsstandard im Hausbau. Wärme- und Schalldämmung beginnt hier, in der
Zwischendecke.

 

Die einfache Konstruktion einer Holzbalkendecke wird mit GIFAfloor PRESTO modernen Ansprüchen gerecht: Bodenflächen werden eben, die Geräuschübertragung herabgesetzt,
die Hellhörigkeit deutlich reduziert.

 

 

 

 

 

Foto: Knauf Integral

Das Gipsfaser-Plattensystem Gifafloor Presto ist eine stabile, nicht brennbare Bodenplatte (A1) aus Gips und Zellulose in Form von Altpapier, mit der eine Feuerwiderstandsklasse bis F90 von oben
erreicht werden kann. Die Platte ist gesundheitlich unbedenklich, da schadstoff- und formaldehydfrei. Beim Einbau einer Fußbodenheizung kann eine zweite, mit Ausfräsungen versehene Schicht
aufgelegt werden. Dabei macht die erste Lage Gifafloor Presto 32 Millimeter aus und die zweite Lage mit integrierter Fußbodenheizung nur noch 18 Millimeter.

 

Bei der Montage werden Auflagedämmstreifen auf die bauseits nivellierten Holzbalken und Knauf Randdämmstreifen an den Wänden befestigt. Darauf werden die Gipsfaserplatten Element für Element
schwimmend, Nut und Feder mit Knauf Systemkleber versehen, verlegt. Für den Brand- und Schallschutz wurden Mineralwollematten in die Zwischenräume eingelegt. Das Gifafloor-Bodensystem kann
bereits nach 24 Stunden, wenn der Leim trocken ist, mit Bodenbelägen belegt werden. Alle gängigen Beläge, inklusive großformatiger Fliesen, sind möglich.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Nachhaltig und komfortabel

Bodenbeläge aus Kork bieten viele Vorteile: Sie sind fußwarm, bieten einen hohen Gehkomfort, reduzieren den Trittschall und gelten als nachhaltig und wohngesund. Lediglich die Korkoptik
ist nicht jedermanns Sache. Ein direkt bedruckter Korkbelag im realistischen Echtholzgewand könnte eine Alternative sein.

Seit der Erfindung der Laminatböden ist die Nachahmung von Echtholz durch andere Bodenbelagsmaterialien gängige Praxis. Auch wenn die ersten Dekore teilweise noch recht stilisiert wirkten, so
wissen wir spätestens seit dem Durchbruch der Designbeläge, denen zur Holzoptik auch noch

die entsprechende Oberflächenstruktur hinzugefügt wurde, dass manch ein Imitat kaum vom Original zu unterscheiden ist. Geschuldet ist das moderner Digitaldrucktechnik, bei der das Druckbild
direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird. Und diese entwickelt sich stetig weiter mit dem Ziel, die Druckbilder noch naturgetreuer zu machen.

Fotos: Amorim

Täuschend echt

Seit Kurzem bietet ein Korkbelagshersteller nun eine Bodenbelagskollektion an, die mit einer Auflösung von 1000 dpi bedruckt wird und so äußerst naturgetreue Dekore aufweist. Selbst kleinste
Farbnuancen werden erkennbar und die 14 Dekore der Kollektion geben das Erscheinungsbild unterschiedlicher Holzsorten so realistisch wie noch nie zuvor wieder. Die Dekore reichen von dunklen
Hölzern bis hin zu geweißten Varianten, Naturtöne sind genauso erhältlich wie moderne „washed“-Optiken. Ein Gefühl von Weiträumigkeit wird durch das Langdielenmaß von

1830 x 185 x 11,5 Millimetern noch verstärkt. Die vierseitige Mikrofase verleiht dem Belag Eleganz.

Ohne PVC-Schicht

Doch der Bodenbelag mutet nicht nur optisch natürlich an, er trägt auch zu einer wohngesunden Atmosphäre bei. Die Dekore des Bodenbelags werden, anders als meist üblich, direkt auf den Kork
gedruckt, auf den Einsatz von PVC oder ähnlichen Materialien wird völlig verzichtet. Oberflächlich wird der Korkbelag durch eine Versiegelung geschützt. Diese Versiegelung macht den digital
bedruckten Korkboden reinigungsfreundlich, äußerst langlebig und widerstandsfähig. Er eignet sich selbst für den Einsatz in durchschnittlich genutzten Geschäftsräumen (Nutzungsklasse 32). Dank
der Kork-Komfortschicht bietet der innovative Bodenbelag eine angenehme Barfußtemperatur und dämmt den Tritt- und Raumschall wirkungsvoll.

Die Verlegung des Korkbelags erfolgt schwimmend und kann aufgrund eines patentierten Verriegelungssystems einfach und zeitsparend ausgeführt werden.

Weitere Informationen: amorim-deutschland.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Schimmel vorbeugen

Schimmel bleibt hinter Holzvertäfelungen oder anderen versiegelten Oberflächen häufig unbemerkt. Ein neues System ist so konzipiert, dass es Schimmelpilzbefall vorbeugt und gleichzeitig
eine optisch unauffällige Lösung bietet.

 

Das KlimAir-System von Brillux basiert auf großformatigen Panels und einem Klebespachtel auf mineralischer Basis. Es wird an (vom Schimmelpilz befreiten) Wand- bzw. Deckenflächen angebracht und
kann in Tagesfolge mit Silicat-Produkten beschichtet werden.

Aufbau des KlimAir-Panels: 
Sichtseite mit Glasvlies-Kaschierung – keine Armierung der Fläche erforderlich. Basisplatte aus BlähglasgranulatRückseite mit stabilisierendem Glasgittergewebe.

 

 

 

 

 

 

Fotos: Brillux

Schimmelpilz den Kampf ansagen

Das System besteht aus einem mineralischen Blähglasgranulat – die perfekte Basis für eine hohe Sorptionsfähigkeit. Dadurch ist das Panel diffusionsoffen und kapillar leitfähig, damit Feuchtigkeit
aus der Raumluft in Form von Kondensat aufgenommen werden kann. Extreme Feuchtigkeitsspitzen der Raumluft können damit quasi gepuffert und bei trockenen klimatischen Bedingungen wieder an die
Raumluft abgegeben werden. Hinzu kommt, dass die Alkalität des Gesamtsystems Schimmelpilzen keine Wachstumsgrundlage bietet. Im Vergleich zu anderen Systemen überzeugen die geringe Plattenstärke
von gerade einmal zehn Millimetern bei gleichzeitig hoher Druckfestigkeit und das Plattenformat von 80 x 120 Zentimetern, das sich für Renovierungsarbeiten eignet und auch als Laibungsplatte
einsetzbar ist.

 

Mittels des mineralischen KlimAir-Klebespachtels werden die schimmelpräventiven Platten vollflächig an den Wandflächen verklebt. Der Kleber auf Weißzementbasis und Leichtfüllstoffen eignet sich
auch zur Spachtelung der Stoßfugen bzw. zur vollflächigen Spachtelung. Der Klebespachtel zeichnet sich durch die staubreduzierte Formulierung, ein hohes Klebe- und Füllvermögen sowie eine
optimale Haftung auf dem Untergrund aus und ist schleif- sowie filzbar. Darüber hinaus ist er diffusionsoffen und alkalisch, was die Funktionsweise der Panels unterstützt.

 

Für die Übergänge an Decken und einbindenden Innenwänden bietet der Hersteller mit einem auf das System abgestimmten Keil eine wichtige Komponente, damit auch Eckbereiche komplett mit den
Eigenschaften der guten Sorptionsfähigkeit ausgestattet werden können.

Abschließende Beschichtung

Als Abschluss des Systems wird eine vollflächige Spachtelung mit dem Klebespachtel vorgenommen – optional kann gefilzt werden. In zwei Arbeitsschritten erfolgt dann die Beschichtung mit
Silicat-Klimafeinputz ELF 1808 für eine dezent strukturierte Oberfläche. Alternativ kann auch eine zweimalige Schlussbeschichtung mit Silicat-Beschichtungen wie z. B. Silicat-Innenfarbe ELF 1806
oder Kalisil 1809 erfolgen. Das System ist präventiv vor Schimmelpilzbefall einsetzbar und trägt zu einem guten Raumklima bei.

 

Weitere Informationen:

brillux.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Wärme, Harmonie und Kontraste

Im Jahr 2019 spielen Rot, Orange und Apricot die Hauptrollen auf der Farbbühne. Die Farbstimmungen im Innenraum werden wärmer, zugleich harmonischer und überraschen mit ihrem
Ton-in-Ton-Charakter. Blaunuancen sorgen für ungewöhnliche Kontraste.

Es stehen interessante Veränderungen an im gerade beginnenden Jahr 2019 – zumindest, was die Farbigkeit des Interieurs betrifft. Denn die trendbestimmenden Töne der vergangenen Jahre aus dem
kühlen Grün/Blau-Bereich treten in den Hintergrund. Künftig werden warme und vielfältige Nuancen aus dem Rot-Universum das Bild bestimmen. Dabei geht es keineswegs um aggressives, aufdringliches
und dominantes Rot, sondern um zwar kraftvolle, aber gleichzeitig leicht anmutende Töne, die sich mit anderen Farben harmonisch verbinden.

Rot steht für den Mut zu mehr Farbe

Als Zentrum des Farbtrends 2019 hat das Team des Caparol FarbDesignStudios nach ausgiebigen Recherchen und Analysen einen ganz besonderen Farbton ermittelt: ein Rot, das einen sommerlichen
Charakter zeigt, optimistisch ist und zugleich Spontaneität ausstrahlt. Und um dies gleich im Namen erkennbar zu zeigen, trägt die zentrale Farbe des Jahres 2019 die
wohlklingende Bezeichnung „Sorbet-Rot“. Zu finden ist dieser Ton übrigens unter seinem anderen Namen „Grenadin 130“ im 3D-System von Caparol.

Das „Sorbet-Rot“ steht auch für einen Ansatz, der statt rationaler Abwägung bei der Farbgestaltung auf Emotionalität, auf Intuition setzt. „Sorbet-Rot löst viele positive Assoziationen aus und
vermittelt etwas, was wir Bauchgefühl nennen“, so Sybille Abel vom Team der Farbscouts. „Es geht auch um einen Haltungswechsel hin zu einer gut gelaunten Befindlichkeit im Sinne eines
Wohngefühles, das ausbricht aus den bisherigen eher kopfgesteuerten Gestaltungsansätzen.“

Fotos: Caparol

Drei Farbwelten

Die Welt der Rotnuancen bietet die Chance, sehr lebendige, aber dennoch harmonische Farbklänge zusammenzustellen: Ton-in-Ton-Kombinationen, die durch die geschickte Auswahl an Kontrasttönen aus
dem Blaubereich an Frische und sommerlichem Charakter gewinnen. Genau dies zeigt die Farbwelt, die sowohl das tiefe, edle Bordeauxrot umfasst als auch kühlere Rottöne und leichte, geradezu pudrig
wirkende Rosénuancen. Hier ordnet sich auch das „Sorbet-Rot“ ein, ebenso helle Blautöne mit Schwimmbad-Assoziationen. Insgesamt bildet sich ein sommerlich-leicht anmutender Farbklang heraus, in
dem jeder Einzelton seine eigenständige Rolle behält.

 

Deutlich zurückgenommener in der Farbbrillanz präsentiert sich die Farbwelt 2, die getragen wird von weichen Pastelltönen mit Verankerungen im Grün-, Violett-, Gelb- und Apricotbereich. Hier wird
zwar ganz bewusst auf starke Kontraste verzichtet, doch die Verbindung mit tiefem Waldgrün oder vergrautem Violett sorgt dafür, dass trotz der warmtonig-weichen Farbstimmung Spannung und Prägnanz
nicht fehlen. Zartes Flieder bremst dabei visuelle Schwere. Alle Töne stehen für einen puristischen Ansatz, der das Auge fesselt, sich aber keineswegs aufdrängt.

 

In Farbwelt 3 treffen erdiges Orange samt Rosé, leichtem Gelb und Lachsrot auf dunkles Blau des Ozeans, auf kühles Blau sowie helles Himmelblau. Die tiefen, komplementären Blautöne verleihen dem
Farbklang Stabilität und Klarheit. Himmelblau erweitert das weich gestimmte Zusammenspiel der Rot- und Orangenuancen. Mehr noch: Die dunklen Blaus lassen die übrigen Farben leuchtend aufblühen
und bringen Eleganz sowie Gediegenheit herein. Dennoch bleibt der Farbklang jugendlich, unbeschwert und beschwingt.

Fotos: Caparol

Was kommt dann?

2020 ist noch weit entfernt – auf den ersten Blick. Denn auch bei der Trend-ermittlung gilt das Motto „Nach dem Trend ist vor dem Trend“.

Das Trendteam um Sybille Abel arbeitet bereits an der nächsten Trendstudie – zusammen mit dem Institute International Trendscouting, das an der Hochschule in Hildesheim angesiedelt ist und wieder
wertvollen Input liefert. 2020 kommt – welche Farben es begleiten, das ist noch nicht klar.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: LIVING CORAL – Die Pantone Farbe 2019

Die Pantone Farbe des Jahres 2019 heißt LIVING CORAL. Das weiche Korallenrot spendet Energie und Wärme. LIVING CORAL ist Symbol für den natürlichen Wunsch nach Optimismus und verkörpert
das Verlangen nach spielerischem Ausdruck.

Pantone gibt die Trendfarbe des Jahres 2019 im richtigen Moment bekannt: Die Tage sind kurz meistens stockduster. Die neue Farbe Living Coral ist das genaue Gegenteil: leuchtend, warm,
ein Farbton, der nach Sommer aussieht.

 

Ins Weltgeschehen passt die Farbe, die jetzt durch Pantone – die amerikanische Firma, die für ihr Farbsystem bekannt ist – lanciert wurde, auch besonders gut. Denn die Korallenriffe
sind durch Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen vom Aussterben bedroht. Sterben sie aus, verlieren die Meere einen Schutzraum, der für viele Arten unverzichtbar ist.
Inselgruppen wie die Malediven leiden ebenfalls, weil sie bisher durch die vorgelagerten Riffe geschützt sind.

 

LIVING CORAL: DIE TRENDFARBE 2019 IST NICHT NUR SCHÖN

Der Name Living Coral ist darum auch nicht zufällig. „Farbe ist gleichsam eine Linse, durch die wir unsere natürlichen und digitalen Realitäten betrachten, auf Living Coral trifft das
besonders zu“, konstatiert Leatrice Eiseman, Executive Director von Pantone. „Die Konsumenten sehnen sich nach menschlichen Interaktionen und sozialen Verbindungen; die warmherzige Qualität, die
Pantone Living Coral aufzeigt, treffen spürbar einen Nerv.“

Nur lebende Korallen verfügen über das schöne leuchtende Rot. Wer auf diese Farbe des Jahres 2019 setzt, sollte sie auch als rotes Ausrufezeichen verstehen, mehr für den Schutz der
Umwelt zu tun. 

Die 20. Pantone-„Farbe des Jahres“ ist „Living Coral“.

Der Farbton mit der Katalognummer 16-1546 soll anregend und sanft gleichermaßen sein. Die Pantone-Experten beschreiben den Ton als „lebensbejahendes Orange mit goldenem Unterton“.

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Pop up my Bathroom – Das Bad bekennt Farbe

War in den letzten Dekaden minimalistische Zurückhaltung im Bad gerade in der Farbgebung ein Signal für Eleganz und Designbewusstsein, so ist es heute der Mut zur Farbe. Dabei bedeutet
Farbe im Bad nicht unbedingt Buntheit – schon der Austausch der weißen Dominanz gegen ein neutrales Spektrum an Braun- und Grautönen, an Mischtönen oder auch kräftigeren Ton-in-Ton-Farbkonzepten
bedeutet für das Badezimmer einen Evolutionsschritt in Richtung Lifestyle-Bad.

Den Kontrast zu reichen Farbtönen stellt Grau. Der Trend zu einem modernen Badezimmer mit langer Haltbarkeit lässt diese sanfte Farbe in das Badezimmer einziehen. Denn Grau ist eine ideale
Ausgangsbasis für neutrale Interior-Gestaltung. Im Bad ist dieser Mischton kein Neuling. Doch in der kommenden Saison sind es gleich mehrere Graunuancen, die im zeitlos modernen Badezimmer
Anwendung finden. Grau – diese Mischung aus Weiß, Schwarz und einem Schuss Geheimnis erweist sich als echtes Multitalent das praktisch jede Farbfamilie ergänzen kann.

Fotos: Messe Frankfurt GmbH / Pietro Sutera

Moderner Mischfarbton

Auch Greige ist aus dem Farbkanon moderner Architektur und Innenausstattung nicht mehr wegzudenken und erinnert an Natur und Landhaus, ein bisschen auch an New Yorker Loft-Fußboden. Es passt
genauso zu verspieltem Vintage wie zu minimalistischem Industrial Style. Die Wortschöpfung Greige verweist auf die zwei Komponenten Grau und Beige und steht damit für das Farbprinzip, das in
diesem Bad-Farbtrend den Ton angibt: eine Mischfarbe als moderner, neutraler Grundton, der stark harmonisierend wirkt. Greige steht beispielhaft für eine Kategorie von Farben im Bad, die mit
einer zweiten Farbe eine dauerhafte Verbindung eingehen und etwas Neues schaffen.

 

Natürlich? Natürlich!

Zudem zeichnet sich ein Comeback der Brauntöne ab. Immer öfter wählen Interior Designer natürliche Farben, die neutral und warm sind, um das Bad wohnlicher zu gestalten. Ähnlich wie bei Grau, ist
die Formel: Bloß keine langweilige Reinfarbe wählen. Das Geheimnis liegt in den unterschwelligen Tönen – ob Schlamm, Lehm oder Terrakotta; Bronze oder Rost; Olive, Tannenwald oder Zedernholz;
Puder oder Taupe. Braun lässt sich dabei in zweierlei Weise interpretieren: als organisch inspiriertes Spektrum, das häufig mit Naturmaterialien zu einem harmonischen Farbraum kombiniert wird,
oder als Zitat historischer Stile, das künstlerisch eingesetzt wird.

 

Goldene Zeiten

Passend zur warmen Farbgestaltung setzt Gold optische Glanzlichter im Bad. Neben Platin und Kupfer avanciert das Edelmetall zu einem Highlight in der Badgestaltung. So werden beispielsweise
Waschschalen mit echtem Blattgold beschichtet oder Wände in Goldfarben gehalten.

 

Stilvoll mit Schwarz

Schwarz ist weiterhin ein klares Statement von Individualität. Der Trend aus dem Einrichtungsbereich findet im Badezimmer immer mehr Liebhaber. Schwarz ist edel, elegant und modern zugleich. Im
Materialmix mit Marmor – schwarzem, weißen oder besonders trendigem grünem Stein – und Leder wird Schwarz zum extravaganten Klassiker. In der rustikalen Kombination mit lackierten Metallmöbeln,
Holz und Beton dagegen ist Schwarz ein passender Begleiter für den Industrial Style. Auch die Armaturenhersteller gehen mit diesem Trend ins Rennen. Neuartige Fertigungsverfahren machen es
möglich und bieten dunkle Farbabstufungen bis zum tiefen Schwarz an.

 

Clever kombiniert

Wer spannungsvolle Farbkombinationen mit weniger Knalleffekt sucht, wagt sich an die Königsdisziplin in der farbigen Badgestaltung: die Zusammenstellung mehrerer Farben, die ein harmonisches
Gesamtbild ergeben. Farbklänge, die eine Kombination aus mehreren Farben bei gleicher Helligkeit und Qualität darstellen, sind dabei wohl am anspruchsvollsten und gleichzeitig individuellsten.
Möglich ist das in allen Farbbereichen. Wichtig: Eine Farbe gibt den Ton an und drei bis vier weitere Farben unterstützen den harmonischen Gesamteindruck.

 

Monochromie

Ton-in-Ton-Farbkonzepte verleihen dem Badezimmer bei einer mutigen Farbwahl eine ruhige Ausstrahlung. Eine Farbe übernimmt hierbei die Vorherrschaft in der Gestaltung. Für das Interior Design
bedeutet Monochromie (Einfarbigkeit) allerdings selten die homogene Gestaltung der Fläche mit einem Farbton, sondern die Abstufung von Flächen mit verschiedenen Abtönungen und Nuancen einer
Farbe. Dadurch entsteht ohne Kontraste ein dezent differenzierendes Tiefenbild, das dank der Monochromie eine starke Ausdruckskraft entfaltet.

 

Trendfarbe Grün

Ein Paralleltrend ist das in Grün getauchte Badezimmer. Begünstigt wird er durch die Sehnsucht nach einer natürlichen Umgebung, in der die Natur als ursprüngliches Zuhause des Menschen empfunden
wird. Zum anderen ist Grün eine angesagte Trendfarbe, die gerade in Kombination mit Pflanzen eine interessante Stimmung erzeugt. Mit Solitärprodukten, wie etwa einer freistehenden Badewanne, kann
der Badgestalter ein deutliches Statement abgeben.

 

Sanft und Pastellig

Auch Pastelltöne liegen im Einrichtungsbereich im Trend. Mint, Rosa oder ein helles Blau wirken freundlich und setzen farbige Akzente. Mit pastelligen Badezimmern wird eine schöne, neue Welt
geschaffen – mal poppig, mal verträumt, aber immer mit einem Hauch Eskapismus. Wird Rosa mit braunen Ausstattungselementen kombiniert – etwa einem hellen Holzfußboden oder entsprechenden Fliesen
– betont dies den wohnlichen Charakter.

 

Beliebtes Blau

Blau wird im europäischen Raum immer beliebter. Die Farbe wirkt entspannend, erinnert an die Weite des Himmels und das Element Wasser. Farbanbieter haben die Palette der Blautöne in den letzten
Jahren sehr modernisiert. Entstanden sind nicht nur innovative Wandfarben, sondern auch neue Farbvarianten bei Fliesen mit wohnlicher Wirkung. Die Wiederentdeckung des Marmors im Interior Design
unterstützt den Einsatz von blauen Sanitärprodukten.

 

Der Klassiker

Weiß steht für Reinheit und dominiert daher seit Jahrzehnten, gerne auch als Ausgangsbasis für viele Gestaltungsansätze. 45 Prozent der deutschen Bevölkerung entscheiden sich für den zeitlosen,
universell kombinierbaren Basis-Ton. Der Grundgedanke ist nachvollziehbar: Die Produkte sollen möglichst lange im Bad glänzen – hygienisch und farblich. Über 80 Prozent der verkauften
Keramikprodukte in Deutschland sind weiß. Mittlerweile bieten Sanitärhersteller sogar eine Reihe unterschiedlicher Weißtöne an.


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www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Modulyss Delight – Das gewisse Etwas

Modulyss hat Delight herausgebracht, eine Kollektion, bestehend aus fünf Teppichfliesen-Designs, die Freude an schillernden und raffinierten Metallic-Effekten in die Büro- und
Hotel-Ausstattung bringt.

Die Antwort auf den Metallic-Trend ist Delight, eine Auswahl von Teppichfliesen, die im Interieur mit Lichtreflexen auffallen. Durch den Einsatz von Metallic-Garnen und Grundfarben, können die
Teppichfliesen einzeln oder in Kombination bei der Bodengestaltung zum Einsatz kommen. Jedes Design aus der modulyss-Delight-Kollektion ist nach EN 1307 in die Beanspruchungsklasse 33 für die
starke gewerbliche Nutzung eingestuft und nutzt die Back2Back-Rückenbeschichtung mit Recyclinganteilen für eine verbesserte Stabilität. Blaze bietet ein minimalistisches industrielles Design mit
cleanen Linien und einem gepixelten Glanzeffekt. Gleam (Fotos) ist abgestimmt auf Hotellerie und hochwertige Bürobereiche, der Schlingenflor von Spark eignet sich mit seinem metallischen Glanz
und seinen Reflexionen als Standardfliese mit dem gewissen Etwas. Dusk enthält schimmernde Farbstimmungen und Nuancen. Um jeden gewerblichen Bereich aufzuwerten, werden auch diese Teppichfliesen
aus Econyl-Garn produziert.

Gleam strahlt durch Prunk und Glanz Luxus und Komfort aus. Das Design dieser Teppichfliesen eignet sich perfekt für die Gastronomie und luxuriöse Büroflächen, da die Verbindung aus matten und
glänzenden Garnen ein schickes und zugleich geheimnisvolles Ambiente schafft und gleichzeitig angenehm weich ist.

Fotos: Modulyss

Mehr Information auf modulyss.com

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Trendfarben 2019 – Lebensfreude und Zuversicht

Unter dem Motto „Let the light in“ stellte Sikkens mit seinen ColourFutures 2019 Trendfarben voller Lebensfreude und Zuversicht vor. Insgesamt wurden vier neue Trendpaletten entwickelt,
deren Mittelpunkt die Farbe des Jahres „Spiced Hoiney“ bildet.

Jedes Jahr kürt Sikkens die Farbe des Jahres und kreiert die dazugehörigen ColourFutures – die Trendfarben, die nach Erkenntnis der Farbexperten des AkzoNobel Global Aesthetic Centers am besten
zum Ausdruck bringen, wie wir im kommenden Jahr wohnen, arbeiten, zusammenleben und einkaufen werden. „Die Menschen sind energiegeladen und bereit, etwas zu tun, etwas zu verändern,” beschreibt
Christine Gottwald, Leiterin Atelier der Farbe von AkzoNobel, den neuen Optimismus. „Sie möchten sich eine Umgebung schaffen, die diese Aufbruchsstimmung widerspiegelt und unserer neuen
Lebensfreude gerecht wird.” Daher lautet das Leitmotiv für die ColourFutures 2019 »Let the light in«.

 

Mit soften und behaglichen sowie intensiven und leuchtenden Farbtönen verleihen die vier Trendpaletten „Dream“, „Think“, „Love“ und „Act“ Räumen die frische und optimistische Ausstrahlung, die
laut Sikkens dem aktuellen Lebensgefühl entspricht. Das Herz jeder Farbpalette bildet Spiced Honey, die Farbe des Jahres 2019. „Je nach Lichteinfall und Farbumgebung kann der warme
bernsteinfarbene Farbton sowohl beruhigend und wohltuend als auch stimulierend und belebend wirken.” So vielseitig bildet Spiced Honey nicht nur den Zeitgeist ab, sondern ist auch ein passender
Begleiter für die verschiedenen Lebens- und Einrichtungsstile.

Fotos: Sikkens

Globale Trendrecherche

Die ColourFutures sind mehr als eine Farbtonkollektion – sie übersetzen Lifestyletrends in Trendfarben. Die Farbe des Jahres und die vier Paletten werden daher auf Basis ausführlicher Recherche
und intensiver Diskussionen ausgewählt. So werden im Rahmen der AkzoNobel-Farbforschung jedes Jahr internationale Trend- und Designautoritäten ins Global Aesthetic Center nach Amsterdam
eingeladen. Dort werden gemeinsam mit dem AkzoNobel-Team die weltweiten Design- und Lifestyletrends für die nächsten zwölf Monate ermittelt. Die Expertise reicht von Architektur über Kultur bis
zu Technologie und Innovation. Hintergründe und Dimensionen der einzelnen Trends und der dazugehörigen Farbpaletten sind in dem Trendbuch „CF19“ ausführlich in Wort und Bild dokumentiert sowie
anhand stimmungsvoller Moodboards und Interieurfotos sehr anschaulich dargestellt.

Fotos: Sikkens

Das Trendbuch ermöglicht es Malern, Inneneinrichtern und Architekten die Trends und Farben von morgen intensiv zu erleben. Mit einer speziellen Endverbraucher-Broschüre können die Maler und
Farbenfachhändler auch ihre Kunden mit den Farben inspirieren. Trendbuch und Broschüre machen nicht nur Lust auf Farbe und Veränderung, sondern enthalten genaue Angaben zu den Farbwerten aller
Farbtöne der vier Trendpaletten, damit die Wunschfarbtöne exakt über das Color-Mix-System getönt werden können.

 

Weitere Informationen: sikkens.de

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Klassiker in futuristischer Konstellation

Auf der 26. Biennale Interieur im belgischen Kortrijk stellte Orac die Kollektion „Modern“ vor. Scheinbar klassische Produkte treffen hier in einer neuen, futuristischen Konstellation
aufeinander.

Die dekorativen Elemente sind benutzerfreundlich, vielseitig und individuell kombinierbar. Vorgestellt wurden sie auf der Messe in einem als Raumschiff stilisierten Messestand, der das
progressive Aussehen der Elemente unterstreichen sollte.

Fotos: Orac

Beleuchtungsprofile

Hinter dem Begriff Compact Design Lighting verbergen sich vier kompakte Beleuchtungsprofile, entwickelt und gestaltet von Orio Tonini. Mit den Produkten lassen sich Interieurs mit indirekter
Beleuchtung oder direktem Licht ausstatten. Die Profile eigenen sich laut Hersteller für jeden Raum – als Up- oder Downlighter, als Sockelleiste, Wand- oder Friesleiste. Die Leuchtprofile lassen
Räume größer wirken, schaffen eine gemütliche Atmosphäre.

 

Einzeln oder in Kombination

Mit den drei neuen Profilen gehören nun insgesamt sieben zeitgenössische Profile zur Steps-Familie, die alle auf der geometrischen Idee der ersten Generation beruhen. Die verschiedenen Modelle
können einzeln oder in Kombination miteinander verwendet werden. „Steps“ eignen sich als Beleuchtungsprofil, Friesleiste oder zur Einfassung. Friesleisten lassen Räume breiter, Einfassungen
optisch höher erscheinen.

Die modernen Formen verstärken durch die geraden Linien das Spiel zwischen Licht und Schatten. Das lineare Muster wird durch Schattenlinien betont.

 

Sockelleisten

Die Highline-Familie wurde um eine Sockelleiste mit Absatz ergänzt. Insgesamt verfügt der Hersteller bei der Highline-Kollektion nun über drei Varianten. Die multifunktionalen Profile – entworfen
von Pierre Daems – dienen als Sockel-, Tür- oder Friesleiste. Dank der Formgebung sorgt Highline für optimierte visuelle Effekte. Wer seine Sockelleiste in derselben Farbe wie die Wand streichen
möchte, erhält als Ergebnis einen Raum, der optisch vergrößert wirkt. Für unregelmäßige Formen oder fließende Kurven hat Orac die Highline auch als flexible Ausführung im Programm.

 

Wandpaneele

Mit den 3D-Paneelen der Modern-Kollektion wird aus jeder Wand ein echter Hingucker. Die Paneele verleihen dem Raum eine zusätzliche Dimension. So wird aus einer Wand oder einer Decke ein Stück
Kunst – alles eine Frage der Kreativität. Abstrakte Stilrichtungen oder geometrische Formen können problemlos mit Designs wie etwa Zigzag, Envelop oder Circle kombiniert werden. Nach der
Entscheidung für ein Design oder dem Mix aus verschiedenen Stilrichtungen kann sich jeder Anwender seine eigene „wall of fame“ kreieren.

Weitere Informationen: oracdecor.com