Wassertiger: Nikolaustag 2020

Der Wassertiger führt in letzter Zeit ein Schatten-Dasein, wird also Zeit, ihn wieder mal zu füttern. Die Wupperpostille, nebenan bei WordPress.com, nimmt viel Zeit in Anspruch, was einerseits viel Freude macht, aber diese eher private Nische hier ein …

wupperpostille: Samstag, 201128

Zeitig aufzustehen, hat echte Vorteile. Jetzt sitze ich hier mit Frühstück im Bauch, verdaue vor mich hin, harre dem großen, freudigen Ereignis, bevor es raus geht, den Kühlschrank füllen. Kann ich auch gleich noch einen Blog-Eintrag schreiben… Nach dem Einkauf die Eltern besuchen, anschließend unsere besten, langjährigen Freunde. Sie hat Corona, er Quarantäne – es … Samstag, 201128 weiterlesen

wupperpostille: Freitag, 201127

Manche Tage beginnen so. Mit Tages-Routine, die sich zieht wie zäher Schleim. Die Tausend morgendlichen Handgriffe nehmen kein Ende, die Zeit wirkt gedehnt, was auch die Uhr spiegelt. Wenn es hier und da zwickt und zieht. Altern nennt man das wohl. Wenn auch die meditativen Übungen nur wenig Erdung geben, dann ist es wieder soweit, … Freitag, 201127 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 201115

Der Titel erinnert mich daran, es ist bereits Mitte November. Volkstrauertag, heute, so hörte ich gerade im Radio, beim Fassadenputz. Sterbe- Trauer- und Beerdigungskultur hierzulande waren Themen, passend zum Tag. Was mich an das Bevorstehende erinnerte, auch wenn es noch dauern sollte. Eine Wiese soll es sein, halb-anonym, mit Namenstafel, aber maschinell mähbar drumherum, auf … Sonntag, 201115 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 201024

Gedanken über manch Anhaftung an die Vergangenheit. Für B., aber auch für mich, zur Erinnerung. Wo bin ich, wenn nicht im Augenblick, in der Gegenwart? Mal versuche ich mir die Zukunft vorzustellen. Pläne gibt es keine mehr, eine Vision, eine Ahnung vielleicht, verbunden mit der Hoffnung, damit zumindest in etwa richtig zu liegen. Wohl wissend, … Samstag, 201024 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 201018 – am Abend

Ungewissheit. Letztens las ich irgendwo, Menschen, die sich mit dem Unplanbaren, dem Ungewissen leichter tun, kämen nun besser auch durch diese Zeit. Da mag etwas dran sein. Mit 19 zog ich von meinen Eltern fort und hatte nicht den geringsten Plan. Außer vielleicht den festen Haushaltsposten für Alkohol und Drogen. Viel später ließ ich mich … Sonntag, 201018 – am Abend weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 201017

Es will nicht wirklich hell werden, da draußen. Sei `s drum, es ist halt spät im Jahr. Die Zeit am Schirm nutze ich, einen älteren Artikel beim Wassertiger , die Selbsthilfe betreffend, mit einem Update zu versehen. Stelle ich der Einfachheit halber hier mit hinein: Mit der Zeit komme ich zu einigen, für mich sehr … Samstag, 201017 weiterlesen

wupperpostille: Mittwoch, 201014

Wenn ich sehe, was derzeit Pandemie-bedingt durch die Schutzmaßnahmen an Existenzen vernichtet wird, wird mir flau. Die vielen Menschen im Veranstaltungs- und Gastgewerbe haben mein Mitgefühl. Gleichzeitig spüre ich tiefe Dankbarkeit, seinerzeit einen Beruf mit „Substanz“ ergriffen zu haben und darüber hinaus eine Menge glückliche Fügungen erlebt haben zu dürfen, die mich bis heute seit … Mittwoch, 201014 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 201011

Das böse Ego, so lese ich in letzter Zeit öfter. Gehe ich dem nach, denke ich, wieso eigentlich? Das Maß der Dinge ist es doch, wie so oft. Und wer hat eigentlich gesagt, dass sich das Ego mit Fairness, Menschenrechte und Achtsamkeit nicht verträgt? Gefährlich wurde mir mein Ego erst, als ich es an erster … Sonntag, 201011 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200823

Der 23ste – die 23 ist eine ganz besondere Zahl. Och nö, jetzt nicht wieder Nummerologie, sagt der naturwissenschaftlich geschulte, rationale Teil in mir. Aber ja, entgegnet es aus der mystischen Ecke, hast ja keine Ahnung von solchen Dingen. Während sich die beiden noch leise weiter zanken, denke ich an mein großes Kind, der an … Sonntag, 200823 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200822

Er zog aber seine Straße fröhlich… Mein Taufspruch, Anno 2007. Ein Satz aus der Episode mit dem Kämmerer, dem Philippus auf der Straße nach Süden Grundsätzliches erklärt, woraufhin es der Kämmerer für eine gute Idee hält, sich beim nächstbesten Wasser taufen zu lassen. Um anschließend seine Straße eben fröhlich zu gehen. Der alte Pfarrer damals … Samstag, 200822 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200816

Die erste Kanne Tee ist drin und auf dem besten Weg, wieder zu verdunsten, obwohl es im Vergleich zu gestern 2 Grad „kühler“ ist, hier im Zimmer. Also 27 statt 29 – zum vor-mich-hin-perlen reicht es allemal noch. Zwar besuche ich (derzeit) aus gegebenen Anlass keine Selbsthilfegruppen, gebe aber dem suchenden Teil in mir regelmäßig … Sonntag, 200816 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200815

Die Nacht war sehr kurz, ob es an der Hitze hier in der Wohnung lag oder an meiner derzeitigen Lektüre – wohl eine Mischung aus beiden. Lesestoff: Derzeit alles von Carlos Ruiz Zafón, der uns leider viel zu früh voraus gegangen ist. Gerade habe ich den dritten Band der Serie „Friedhof der vergessenen Bücher“ in Arbeit. … Samstag, 200815 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200719

Stille. Die werkfreien Tage laden um innehalten ein. Keine große Reise, nur wenige äußere Reize, Familie, Besinnung auf das wesentliche oder besser das, was ich dafür in dieser Zeit halte. Gedanken über Gruppen-Zugehörigkeit, Sehnsucht nach Gemeinschaft. Derzeit fühle ich mich von den gewohnten Strukturen  – ja, wie genau – entfremdet, das passt am ehesten. Was … Sonntag, 200719 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200705

75 Prozent Luftfeuchte hier, und mir läuft beim morgendlichen üben das Wasser bis an die Handgelenke. Tropisch irgendwie. Jedenfalls verdünnt sich während der Übungen offensichtlich mein Blut und mein Kopfweh wird erträglicher. Bald sind Ferien, Abstand vom Alltag, was ich gut brauchen kann. Sonst so? Alte Geister kehren zurück, wie es scheint. Es gibt Menschen, … Sonntag, 200705 weiterlesen

wupperpostille: Samstag 200627

Keine besonderen Vorkommnisse. Früher wurde mir in solchen Lagen langweilig und so habe ich mein bestes gegeben, wieder ein ordentliches Mass Unruhe in mein Leben zu bringen. Was man so macht, wenn man jung ist. Neue Freundin, neue Wohnung, neue Arbeit, Alkohol- und Drogen-induzierte „Nebenkosten“ des Lebens, meist in Form von gewissen Beziehungskrisen, gesundheitlichen Herausforderungen … Samstag 200627 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag 200614

Es ist ein wenig so, als ob die Zeit still stünde. Wenn ich nachdenke, was den Unterschied macht, zu längst vergangenen Zeiten – ich bin allein, ja. Derzeit ohne eine feste Bindung zu einer Gemeinschaft der Wahl, wenn ich von meiner Zugehörigkeit zur hiesigen Gemeinde mal absehe. Anders als in jungen Jahren fühle ich mich … Sonntag 200614 weiterlesen

wupperpostille: Fronleichnam 2020

Der Titel trägt die Themen schon in sich – werden, vergehen, wiederkommen, bleiben. Was bewegt mich in dem Zusammenhang? Der Zustand meines Vaters. Die Art, wie er mit dem Bewusstsein umgeht, dass dies sein letzter Sommer sein könnte, sein wird. Irgendwo zwischen Verzweiflung, Angst und Zorn über seine Schwäche auch so etwas wie Ergebenheit in … Fronleichnam 2020 weiterlesen

wupperpostille: Astrologie & Co.

Von Astrologie war gestern die Rede. Vor langer Zeit wollte ich das mal genauer wissen, bin zum Standesamt gelaufen und habe mir die Kopie meiner Geburtsurkunde geben lassen. Den Inhalt darf ich mit euch teilen, weil ich nicht der Kaiser von China bin (wer im alten China die Geburtsdaten des Herrschers erfuhr, musste zeitnah dran … Astrologie & Co. weiterlesen

wupperpostille: Und wieder Sonntag

So einer mit viel Sonne. Da denke ich, ein wenig mehr Regen wäre gut für die Erde, verbunden mit ein wenig mehr Sonne in den Herzen. Bei mir angefangen, wo sonst. Ja, die Zeiten sind unüberschaubar, verunsichernd und auch beängstigend. Merkwürdiger Weise macht es mit mir weniger als erwartet, weil innerlich vertraut. Mal `ne Krise … Und wieder Sonntag weiterlesen