wupperpostille: Sonntag, 200823

Der 23ste – die 23 ist eine ganz besondere Zahl. Och nö, jetzt nicht wieder Nummerologie, sagt der naturwissenschaftlich geschulte, rationale Teil in mir. Aber ja, entgegnet es aus der mystischen Ecke, hast ja keine Ahnung von solchen Dingen. Während sich die beiden noch leise weiter zanken, denke ich an mein großes Kind, der an … Sonntag, 200823 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200822

Er zog aber seine Straße fröhlich… Mein Taufspruch, Anno 2007. Ein Satz aus der Episode mit dem Kämmerer, dem Philippus auf der Straße nach Süden Grundsätzliches erklärt, woraufhin es der Kämmerer für eine gute Idee hält, sich beim nächstbesten Wasser taufen zu lassen. Um anschließend seine Straße eben fröhlich zu gehen. Der alte Pfarrer damals … Samstag, 200822 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200816

Die erste Kanne Tee ist drin und auf dem besten Weg, wieder zu verdunsten, obwohl es im Vergleich zu gestern 2 Grad „kühler“ ist, hier im Zimmer. Also 27 statt 29 – zum vor-mich-hin-perlen reicht es allemal noch. Zwar besuche ich (derzeit) aus gegebenen Anlass keine Selbsthilfegruppen, gebe aber dem suchenden Teil in mir regelmäßig … Sonntag, 200816 weiterlesen

wupperpostille: Samstag, 200815

Die Nacht war sehr kurz, ob es an der Hitze hier in der Wohnung lag oder an meiner derzeitigen Lektüre – wohl eine Mischung aus beiden. Lesestoff: Derzeit alles von Carlos Ruiz Zafón, der uns leider viel zu früh voraus gegangen ist. Gerade habe ich den dritten Band der Serie „Friedhof der vergessenen Bücher“ in Arbeit. … Samstag, 200815 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200719

Stille. Die werkfreien Tage laden um innehalten ein. Keine große Reise, nur wenige äußere Reize, Familie, Besinnung auf das wesentliche oder besser das, was ich dafür in dieser Zeit halte. Gedanken über Gruppen-Zugehörigkeit, Sehnsucht nach Gemeinschaft. Derzeit fühle ich mich von den gewohnten Strukturen  – ja, wie genau – entfremdet, das passt am ehesten. Was … Sonntag, 200719 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200705

75 Prozent Luftfeuchte hier, und mir läuft beim morgendlichen üben das Wasser bis an die Handgelenke. Tropisch irgendwie. Jedenfalls verdünnt sich während der Übungen offensichtlich mein Blut und mein Kopfweh wird erträglicher. Bald sind Ferien, Abstand vom Alltag, was ich gut brauchen kann. Sonst so? Alte Geister kehren zurück, wie es scheint. Es gibt Menschen, … Sonntag, 200705 weiterlesen

wupperpostille: Samstag 200627

Keine besonderen Vorkommnisse. Früher wurde mir in solchen Lagen langweilig und so habe ich mein bestes gegeben, wieder ein ordentliches Mass Unruhe in mein Leben zu bringen. Was man so macht, wenn man jung ist. Neue Freundin, neue Wohnung, neue Arbeit, Alkohol- und Drogen-induzierte „Nebenkosten“ des Lebens, meist in Form von gewissen Beziehungskrisen, gesundheitlichen Herausforderungen … Samstag 200627 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag 200614

Es ist ein wenig so, als ob die Zeit still stünde. Wenn ich nachdenke, was den Unterschied macht, zu längst vergangenen Zeiten – ich bin allein, ja. Derzeit ohne eine feste Bindung zu einer Gemeinschaft der Wahl, wenn ich von meiner Zugehörigkeit zur hiesigen Gemeinde mal absehe. Anders als in jungen Jahren fühle ich mich … Sonntag 200614 weiterlesen

wupperpostille: Fronleichnam 2020

Der Titel trägt die Themen schon in sich – werden, vergehen, wiederkommen, bleiben. Was bewegt mich in dem Zusammenhang? Der Zustand meines Vaters. Die Art, wie er mit dem Bewusstsein umgeht, dass dies sein letzter Sommer sein könnte, sein wird. Irgendwo zwischen Verzweiflung, Angst und Zorn über seine Schwäche auch so etwas wie Ergebenheit in … Fronleichnam 2020 weiterlesen