DETLEF BACH: Im Licht der Notwendigkeit

Jeden Abend, für Dich allein, mußt Du auf dem Seil laufen, Dich drehen, Dich verrenken, auf der Suche nach dem vollkommenen Wesen, das in dem Dickicht Deiner gewohnten Handlungen verstreut und aufgelöst untergeht… (aus Jean Genet: „Der Seiltänzer“)

DETLEF BACH: Und tanze!

… die Verfolgung Deines Bildes und die Pfeile, mit denen Du es durchlöcherst, ohne es zu berühren, mit denen Du es verletzt und es aufblühen läßt, – so wird das Ganze zu einem Fest. (aus Jean Genet: „Der Seiltänzer“)

DETLEF BACH: Was uns bleibt

Wir kommen aus einer Welt, in der wir Vollkommenheit von unglaublichsten Ausmaßen gesehen haben, und dunkel erinnern wir uns an Schönes, das wir nie mehr gefunden haben… Die Öffentlichkeit, für die Meisterwerke bestimmt sind, ist nicht auf dieser Erde zu … Weiterlesen

DETLEF BACH: Wunderhorn-Insekten

O, ich hör’ dich singen, / Das Herz möcht’ mir im Leib zerspringen… Wer von Insekten träumt, ist in aller Regel über etwas besorgt, denn Insekten stehen symbolisch für Ängste und Befürchtungen. Sie können allerdings auch eine starke emotionale Bindung, … Weiterlesen

DETLEF BACH: „Ghost Light“

Das „Ghost Light“ – eine brennende nackte Glühlampe auf einem schmalen Eisenständer. Ein Licht, das die Bühnengeister wieder wecken soll… Mein Bild/meine Collage: inspiriert durch ein Ballett von John Neumeier. Der Choreograf spricht in einem Interview über Ängste, Humor und … Weiterlesen

DETLEF BACH: Kulturwelt, rückwärts

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können, schreibt mir Jean Paul ins Poesiealbum. Ich sehe, wie bestimmte Bilder verblassen, wie Sterne, die ihren Glanz verlieren, nur weil sie einem neuen Tag weichen sollen.   Die Liebe … Weiterlesen

DETLEF BACH: Die Künste: Wiederholung und Differenz.

Der Philosoph Gilles Deleuze nennt Kunst einen Empfindungsblock aus Perzepten (subjektiv erfahrene, erlebte Resultate eines Wahrnehmungs­prozesses) als auch aus Affekten. Die Künste, an denen er das exemplifiziert, sind u.a. Literatur, Malerei, Musik, Theater, Oper oder auch Architektur. Deleuze verarbeitet Mathematik, … Weiterlesen

DETLEF BACH: Die Oper des kleinen Mannes

In einem Märchen fühlt eine Prinzessin eine einzelne Erbse unter einem Berg von Matratzen. Dies macht sie für den Prinzen attraktiv und er nimmt sie zur Frau. Im „wahren“ Leben deuten Psychologen solche Feinfühligkeit als Hochsensibilität. Die Erbse steht dabei … Weiterlesen

DETLEF BACH: Heilige verborgen im Schilf

Jede Kunst entsteht im allerintimsten Raum, in einem einsamen Schilfgürtel, der das Leben des Künstlers ist. Dieser Schilfgürtel entspricht einer gewaltigen Kathedrale, die gleichwohl Platz in einer Handtasche findet, erbaut von und für halluzinogene …

DETLEF BACH: Der Zaungast

Wein verwandelt einen Maulwurf angeblich in einen Adler. Ich verwandle zur Zeit alte Handtaschen meiner Mutter in neue Bilder. Wein ist dabei weniger im Spiel, als vielmehr die Lust auf wunderbare Erinnerungen. Eine ganze Welt geht mir auf. Und Dankbarkeit … Weiterlesen