Atomlabor Blog | Dein Lifestyle Blog: Der Weltmännertag | Das heutige Blogthema: Mannvital

Der Weltmännertag | Das heutige Blogthema:  Mannvital

Meine Freunde, es ist Weltmännertag am 03.11.2020  

Wie du ja weißt, ist Atomlabor Blog männerlastig – kein Wunder, bin ich doch einer und berichte über Themen, die mich aus Sicht eines Mannes interessieren. Das Thema Männergesundheit rückt mit meinem fortschreitenden Alter auch immer mehr in den Vordergrund. Wenn man feststellt, dass man sich in seiner Haut nicht mehr wohlfühlt, dann kann das schließlich mehrere Ursachen haben und dann muss man handeln. Ich für meinen Teil habe gemerkt wie sich langsam aber sicher immer mehr Fettpölsterchen um die Hüfte absetzen wollten und dass ich immer öfter Launen bekam. Jetzt bin ich wie die meisten Männer, ich gehe echt ungern zum Arzt, zögere jede Behandlung heraus und gehe nur dann, wenn es wirklich nötig ist.  

Ganz schön dumm eigentlich. 

Denn wenn man vielleicht was Ernsthaftes haben würde, würde es echt spät erkannt werden. Frauen sind da anders gestrickt und der Gang zum Gynäkologen ist oft schon aufgrund der Verhütung sehr früh am Start und wird als normal und kontinuierliche Regel angenommen und akzeptiert. Dass Männer aber zum Beispiel zum Urologen gehen, da muss schon was im Vorfeld passieren – ich nehme mich da jetzt auch nicht heraus, ich bin genau so ein Hornochse. 

Mein heutiges Blog-Thema: Testosteronmangel (Hypogonadismus) 

Und ja, man macht sich wirklich mehr Gedanken, wenn man Richtung 50 unterwegs ist. Man denkt darüber nach wie man seinen Körper allumfassend fit und aktiv halten kann. So musste ich mir eingestehen, dass ich zwar regelmäßig mit meinem Hund Bentley eine Runde drehe, beruflich auch viel herumlaufe, aber auch zu gleichen Teilen vorm Rechner sitze und nicht wirklich in einen Cardiobereich hereinrutsche, wo eine Fettverbrennung stattfindet. Da musste also etwas erfolgen, und zwar in meinem Interesse ganz dringend Sport. 

Für mich ist 2020 ein Jahr, in dem ich bewusst meinen Lebensstil ändern will und generell ist es absolut nicht verkehrt auch Präventionsangebote bei Ärzten zu nutzen. 

Bei vielen Männern ist es ein latenter Prozess von Testosteronmangel, was u.a. dazu führen kann, dass das vorhandene Bauchfett schwerer abgebaut wird oder gar eine weitere Zunahme von Bauchfett erfolgt, ohne dass man bewusst seine Nahrungsaufnahme erweitert hätte. Dies kann wiederum den Testosteronmangel noch weiter verschlimmern und wiederum mehr Symptome hervorrufen oder bereits bestehende verstärken, z.B. Potenzprobleme. 

Auch das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes zu erkranken steigt mit der Zeit. Daher ist ein rechtzeitiges Handeln wichtig. Oh my God, jetzt sind wir wieder an dem Punkt, den fast jeder Mann gerne ausblenden möchte. Und „Hallo“… wer schreibt hier über Potenzprobleme. Hartes Thema – eben nicht. 

Aber, ja, Testosteronmangel kann zu Libidoverlust, Antriebslosigkeit, chronischer Müdigkeit aufgrund von Schlafstörungen, Verschlechterung des allgemeinen Wohlbefindens, Konzentrationsproblemen bei der Arbeit, Leistungseinbußen beim Sport, deutliche Zunahme des Bauchumfangs bzw. an Körperfett, führen. Und auch ja, das kann halt passieren, wenn man älter wird – beim einen früher, beim anderen später oder vielleicht auch gar nicht. 

Sich direkt testen via Online Selbsttest.

Netterweise kannst du aber auch online selbst überprüfen, ob es sich um Testosteronmangel bei dir handeln könnte, wenn dir Symptome bekannt vorkommen – dafür gibt es einen Selbsttest online, der dir beim Einordnen der Symptome behilflich sein kann.

Ich habe den Selbsttest schon gemacht und bin im „grünen Bereich“:

Es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Sie haben keine ausgeprägten Beschwerden. Sobald die Symptome allerdings zunehmen, sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihre Ärztin/Ihren Arzt wenden, um Ihre Beschwerden abklären zu lassen.

Doch dieser Tag erinnert mich auch wieder daran, dass ich den regelmäßigen Check-up mal wieder beim Hausarzt machen sollte. Ja, ich bin echt nicht viel anders als die Meisten. Versuche mich aber zunehmend am Riemen zu reißen und mehr auf mich, meinen Körper und meine Bedürfnisse einzugehen. Ich trage schließlich nicht nur mir gegenüber Verantwortung, sondern auch meiner Familie gegenüber – als Vater und Ehemann. 

Daher sollte der Selbsttest, und man kann da ja wirklich ehrlich mit sich sein, anders ausfallen als erwartet, dann sollte man(n) auch zum Arzt gehen. Es ist keine Schande sich um seinen Körper zu sorgen und zu kümmern – auch nicht unmännlich (wer so denkt, der hat ganz andere Probleme).  Viele verbinden sicher einen Testosteronmangel hauptsächlich mit sexuellen Beschwerden, z.B. Libidoverlust oder Erektionsstörungen oder Muskelabbau, aber wie oben schon beschrieben, kann zum Beispiel eine Antriebslosigkeit oder Abgeschlagenheit auch schon ein Anzeichen dafür sein. 

Der Weltmännertag | Heutiges Blogthema: Die Wechseljahre des Mannes

Warum sollte man sich also mit diesen Symptomen quälen und sein Leben und das der Familie, des Partners, schwer machen? Eben, sollte man nicht. 

Das große Problem bei den Symptomen ist nun mal, wir Männer tun sie häufig einfach so ab und erfinden schnell Ausreden für uns. Das ging mir vor gar nicht so langer Zeit so mit Zahnschmerzen. Ich dachte, „Ach ist doch nur ein wenig gezippe, geht sicher wieder vorbei“ und dann war es eine ausgewachsene Wurzelspitzenentzündung mit dicker Wange. Cleverer ist es echt, direkt zu reagieren, bevor Symptome schlimmer werden. Aus Erfahrung wird man ja klug und so bin ich heute sensibler geworden – gehe früher zum Arzt.  

Einmal ist es der berufliche, dann der private Stress und erst wenn wirklich ein sexueller Leidensdruck eintrifft, weil er nicht so will wie du es gerne hättest, dann geht man(n) zum Arzt. Wobei man ja schon bei schleichend zunehmenden Symptomen wie Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Schlappheit, depressiven Verstimmungen etc. reagieren könnte. 

Der Weltmännertag | Ein Aktionstag zur Männergesundheit

Ich persönlich bin ja der Meinung, 

man kann vieles durch einen gesünderen Lebenswandel, wie gesunde(re) Ernährung (weniger Alkohol, Verzicht/Verringerung von Nikotin, weniger Fleisch), mehr Bewegung, ändern – aber halt nicht alles und deshalb sollten wir Männer öfter den Hintern hochbekommen und einen Check beim Arzt machen. Generell auch sportlich den Hintern hochbekommen, denn durch gezielten Sport bildet der Körper bis zu 30 Prozent mehr eigenes Testosteron. Just sayin´- für mich auch ein Ansporn seit Mitte Juni regelmäßig täglich Liegestütze zu machen und alle 2 bis 3 Tage Laufen zu gehen. Klar, dafür musste ich auch meinen inneren Schweinehund überwinden – aber wie sagt mein guter Freund Kwesi noch gleich: „Dann nimm den Schweinehund halt mit“ – recht hat er. 

Der Weltmännertag | Das heutige Blogthema:   Die Wechseljahre des Mannes

Ich bin da auch wirklich kein Moralapostel, aber warum sollte ich mich schlecht fühlen, nur weil ich älter werde? Zumal man ja wirklich aktiv gegen ein Unwohlsein vorgehen kann. 

Häufig liest man, das ab dem 40. Lebensjahr der Testosteronspiegel jährlich um ein bis zwei Prozent sinkt. 


Dies ist allerdings ein Durchschnittswert. Bei gesunden Männern bleiben die Werte nahezu konstant, sodass dies ohne spürbare Auswirkungen bleibt. Ganz anders bei Männern mit einem ungesunden Lebensstil, Übergewicht oder Erkrankungen wie z.B. Diabetes Typ 2 oder Bluthochdruck. Bei ihnen sinkt der Testosteronspiegel tatsächlich stark ab und liegt irgendwann unter der Norm.

(Erklärung: die 1-2% sind ein Durchschnittswert, der für die Gesamtheit der Männer gilt. Gesunde Männer behalten i.d.R. ihr Testosteronlevel, das sie mit 40 haben, bei. Kranke, Übergewichtige oder jene mit ungesundem Lebensstil haben dafür eine starke Abnahme (mehr als 1-2% / Jahr) und bekommen dann einen Mangel. Es ist also NICHT so, dass per se bei allen Männern ab 40 jedes Jahr der T-Spiegel um 1-2% sinkt – man(n) hat es selbst in der Hand, je nachdem wie man lebt!)


Sollte man wirklich tatsächlich unter Testosteronmangel leiden, was ja durchaus sein kann, dann ist ein Gang zum Arzt sinnvoll und wichtig. Vielleicht werden wir Männer dann in Zukunft auch so alt wie Frauen ^^ – Das wäre doch mal ein gutes Ziel. 

Bei einer Testosterontherapie gibt es übrigens mehrere gängige Applikationsformen für eine längerfristige Testosterontherapie: Zum Beispiel Gel zum Auftragen auf die Haut und intramuskulär verabreichte Spitzen. Was sinnvoll ist und dir hilft, entscheidest du zusammen mit  deinem Arzt. Wenn dieser in dem Bereich Testosterontherapie nicht so fit ist, dann wird er dich eh zum Urologen oder Andrologen überweisen. Wichtig ist doch, dass einem geholfen wird und das bekannte und geliebte Leben, wie es doch eigentlich immer vorhanden war, wieder zurückkommt. 

Eine Testosteronbestimmung wird meist von der Krankenkasse übernommen, wenn ein Testosteronmangel festgestellt wird. Ob deine Krankenkasse das auch macht, kannst du ja telefonisch oder auch per Mail erfragen. Sollte sich dann herausstellen, dass du wirklich unter Testosteronmangel leidest, dann solltest du wissem, dass eine Testosterontherapie bei zu niedrigen Testosteronwerten (zweimalige morgendlichen Messung innerhalb von ca. 4 Wochen) und vorliegenden typischen Symptomen von der Krankenkasse/ -versicherung erstattet wird.

Es gibt also gute Behandlungsmöglichkeiten, nehmt euren Körper ernst und geht den Ursachen auf den Grund. Tut eure Probleme nicht einfach ab, sondern wendet euch an den Arzt eures Vertrauens. Der kostenlose online Selbsttest auf Mannvital kann eine erste Einschätzung geben. Hier muss man sich auch nicht anmelden oder private Angaben machen. Also los – check dich mal ab. 

Wichtig: 

Nur ein Arzt kann beurteilen, welche Applikationsform, welcher Wirkstoff und welche Dosierung für ich als Patient geeignet ist. Auf keinen Fall sollten wir Männer deshalb versuchen, uns mit Hormonen aus dem Internet in Eigenregie zu behandeln. Also Finger weg von Experimenten. 

Der Weltmännertag | Das heutige Blogthema:   Die Wechseljahre des Mannes

Wissenswertes: 

Was passiert eigentlich, wenn der Testosteronmangel mittels einer Testosterontherapie behandelt wird? 

Das merkt Mann kurzfristig (ab ca. 4 Wochen):

• Höheres Energielevel 

• verbesserte Stimmung 

• Libidosteigerung → Steigerung der sexuellen Aktivität 


Das merkt Mann mittelfristig (ab 3-6 Monaten): 

• der Bauchumfang reduziert sich aufgrund der Abnahme von viszeralem Fett, die Muskelmasse nimmt zu (Ausmaß der Änderungen auch abhängig von der Ernährung und dem Aktivitätslevel) 

• der Gesamtkörperfettanteil sinkt (unter der Voraussetzung, dass der Mann körperlich aktiv ist) 

• evtl. vorhandene depressive Verstimmungen und die erektile Funktion bessern sich → Steigerung der Lebensqualität 


Das merkt Mann längerfristig (ab 6 Monaten): 

• Senkung des Blutdruckes 

• Verbesserung der Blutzucker- und Blutfettwerte (z.B. Cholesterin) 

• der Progression von (Prä) Typ-2-Diabetes kann entgegengewirkt werden 

• Insbesondere bei „Risikopatienten“ mit weiteren Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2), sinkt bei längerfristiger Therapie nachweislich das Mortalitätsrisiko

Also gib Acht auf deinen Körper und dein Wohlbefinden und mach den Selbsttest:

mannvital.de/selbsttest/