DETLEF BACH: Déjà-vu

Was wäre, wenn das gesamte Leben nichts anders als einem immer wieder auftretenden Déjà-vu gleichen würde? Eine Folge von Erinnerungstäuschungen, bei der man glaubt, ein bestimmtes Ereignis früher schon einmal erlebt, in der Vergangenheit in gleicher Weise schon einmal durchlebt … Weiterlesen

DETLEF BACH: Spuren von Einsamkeit

Um diese völlige Einsamkeit zu erlangen, die er zur Verwirklichung seines Werkes braucht, – seines Werkes, das er einem Nichts, einer Leere entrissen hat, die er erfüllen und zugleich sichtbar machen wird – soll sich der Dichter in eine äußerst … Weiterlesen

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DETLEF BACH: Die Sünde

Das verlockend erotische Weib und die Schlange fixieren respektlos ihren Betrachter. Sie ertappen mich bei der Betrachtung. Ich kann der Sünde – und ich will ihr nicht entrinnen: Als wärens Wege, die zur Heimat führen, / Reißt es nach vorwärts … Weiterlesen

DETLEF BACH: In der Geißblattlaube

Ein Paar in liebevoller Zweisamkeit. Glücklich, selbstbewusst und stolz. Sprache und Bild stehen kurz vor einer Umarmung. Die Umarmung von zwei Liebenden. So eine Umarmung schließt alles andere aus. Nur eines nicht: die Kunst. Soll mein Bild sagen, wer ich … Weiterlesen

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DETLEF BACH: Realität findet im Kopf statt

Ludwig Wittgenstein bemängelte zeitlebend einen gedankenlosen Sprachgebrauch. Wir seien, so der Philosoph, von bestimmten natürlichen Bildern gefangen. Alles würde zu einer Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel der Sprache führen. Solche Sprachverwirrungen würden auf etwas Krankhaftes in unserer Lebensführung hindeuten. … Weiterlesen

DETLEF BACH: Von seinen Engeln träumen

Wer will behaupten, dass Engel nicht weinen können? (Paul Claudel) Wie in der Zoologie bedarf auch ein Engel, wenn man denn daran glauben möchte, einem morphologisch klar abgegrenzten, meist fast oder völlig bewegungslosen Übergangsstadium zwischen einer sogenannten Engel-Larve (Puppe) und … Weiterlesen