DETLEF BACH: Into Darkness

Die Pornographie, so scheint es, ist salonfähig geworden. Erstmals äußerte sich dieser Wille zur Lust in den Schriften des Marquis de Sade. Seitdem ist die Pornographie in viele Bereiche des Alltags vorgedrungen und zu einem prägenden Element westlicher Kultur geworden. … Weiterlesen

DETLEF BACH: kein Laut

kein Laut; doch ich, ich bin der Schrei / Schreibende / das Herz brennt mir / allein mit mit selbst *…

(*frei nach Guiseppe Ungaretti)

DETLEF BACH: „Ghost Light“

Das „Ghost Light“ – eine brennende nackte Glühlampe auf einem schmalen Eisenständer. Ein Licht, das die Bühnengeister wieder wecken soll… Mein Bild/meine Collage: inspiriert durch ein Ballett von John Neumeier. Der Choreograf spricht in einem Interview über Ängste, Humor und … Weiterlesen

DETLEF BACH: 1st. Nervous Breakdown

Die junge Theresa von Avila erfährt ihre erste Ekstase… „Unmittelbar neben mir sah ich einen lüsternen Engel in vollkommener körperlicher Gestalt. Der Engel war eher klein als groß, sehr schön, und sein Antlitz leuchtete in solchem Glanz, er sprach zu … Weiterlesen

wupperpostille: Freitag, 200911

Immer wieder. Wenn am frühen Morgen die Nase trotz Spülung nicht wirklich frei ist, die Bronchien das atmen erschweren, wenn die Energien nicht fließen wollen. Wenn die Nachtschatten nicht weichen wollen. Wenn Gelenke und Sehnen schmerzen. Die gute halbe Stunde Übung schafft Linderung, einen etwas besseren Energiefluss. Ein wenig mehr Zuversicht für den Tag, ein … Freitag, 200911 weiterlesen

wupperpostille: Sonntag, 200906

Wie nahe Licht und Schatten beieinander liegen können, war gestern Abend fein zu sehen. Wie so oft halt. Die Augen wollen auch noch nicht so, wie ich, heute Morgen.   Besondere Erkenntnisse abseits von Routine: Mit zunehmenden Alter wird es schwieriger, sich zu verabreden, von Spontanität, die ja sowieso gut überlegt sein möchte, mal ganz … Sonntag, 200906 weiterlesen

DETLEF BACH: Die Oper des kleinen Mannes

In einem Märchen fühlt eine Prinzessin eine einzelne Erbse unter einem Berg von Matratzen. Dies macht sie für den Prinzen attraktiv und er nimmt sie zur Frau. Im „wahren“ Leben deuten Psychologen solche Feinfühligkeit als Hochsensibilität. Die Erbse steht dabei … Weiterlesen

DETLEF BACH: Sinnbild weiblicher Macht

„Befürchtest du Gefahr von mir? – Warum? / Macht denn ein Küßchen deine Lippen schlechter? / Sprich, doch sprich sanft, sonst bleibe lieber stumm. / Gieb mir ’nen Kuß, ich will ihn wiedergeben, / Und einen zweiten noch als Zins … Weiterlesen

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Kategorisiert in kunst, Schatten

DETLEF BACH: Heilige verborgen im Schilf

Jede Kunst entsteht im allerintimsten Raum, in einem einsamen Schilfgürtel, der das Leben des Künstlers ist. Dieser Schilfgürtel entspricht einer gewaltigen Kathedrale, die gleichwohl Platz in einer Handtasche findet, erbaut von und für halluzinogene …

DETLEF BACH: Zahlen musst du, / Schlag um Schlag

„Ein gottverhasstes, götterhassendes Haus. / Ja! Mitwisser von vielerlei: / Verwandtenmord, durchschnittene Kehlen – / ein Menschenschlachthaus, / und sein Boden schwimmt im Blut.“ (Kassandra über das Haus der Atriden, S. 64, in „Die Orestie“ von Aischylos …) „Zahlen musst du, / … Weiterlesen

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Kategorisiert in kunst, Schatten

DETLEF BACH: Taxe zum Schafott

Das Bild „Triptych Inspired by the Oresteia of Aeschylus“ des britisch-irischen Künstlers Francis Bacon (1909-1992) hat bei einer Online-Auktion in New York rund 85 Millionen Dollar eingebracht. Zwei Bieter – einer online aus China und einer am Telefon von Gregoire … Weiterlesen

DETLEF BACH: Ein Bild der Erkenntnis

Die Zeit ist wirklich verrückt. Sie zermürbt mich auf eine ganz eigenartige Art und Weise. Der Dichter Friedrich Hölderlin formulierte es so: „Hab` ich Armer nicht genug gelitten? / Sie ist hin- des Kämpfers Kraft.“ Okay, werden Sie sagen, Hölderlin … Weiterlesen