DETLEF BACH: Déjà-vu

Was wäre, wenn das gesamte Leben nichts anders als einem immer wieder auftretenden Déjà-vu gleichen würde? Eine Folge von Erinnerungstäuschungen, bei der man glaubt, ein bestimmtes Ereignis früher schon einmal erlebt, in der Vergangenheit in gleicher Weise schon einmal durchlebt … Weiterlesen

DETLEF BACH: Das Porträt des Künstlers als Seiltänzer

Genet hat recht: Ich bin ein Seiltänzer. Der Schriftsteller Jean Genet (1910 – 1986) verdankt seinen Ruhm nicht zuletzt der Unbedingtheit seines ethischen Anspruchs. Sein Prosagedicht „Der Seiltänzer“ beschreibt die Verpflichtung des Künstlers, sich selbst das Äußerste abzuverlangen, um in … Weiterlesen

DETLEF BACH: Die Glut ist Deine Begierde

Die Glut, die von Dir ausgeht, und strahlt, ist Deine Begierde nach Dir selbst – oder nach Deinem Bild – ewig unerfüllt. (aus Jean Genet: „Der Seiltänzer“)

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DETLEF BACH: Aus dem Leben ein Werk machen

Wie ein Werk entsteht? Es schleicht sich an mich heran, es kommt aus dem Dickicht des Unterbewusstsein. Es hockt in den Zweigen des Verstandes und schaut auf mich herunter. Mein Werk zählt zu den Lauerjägern, also Wort- und Bildwesen, die ruhig … Weiterlesen

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DETLEF BACH: Bad Habit

Art is a wonderful bad habit / Art is a sport for a beggar or a king / Art is a wonderful bad habit / Art is a wonderful thing / In summer, in winter, in autumn, in spring / And … Weiterlesen

DETLEF BACH: Märchen aus uralten Zeiten

Märchen aus uralten Zeiten, sie kommen mir nicht aus dem Sinn. Ich bin nicht traurig darüber. Im Gegenteil. Sie faszinieren mich. Und ich wusste von jeher, dass ich eines Tages alt genug sein werde, um wieder Märchen zu lesen. Über … Weiterlesen

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DETLEF BACH: Kein Zwang zur Rechtfertigung

Intellektuell will und muss ich nichts beweisen. Das geht auch gar nicht mit meinem fast irren Schreibstil. Also mit meiner mehrsprachigen Kunst. Mit Mehrsprachigkeit meine ich hier die unterschiedlichsten Blickwinkel, die ich auf meine Realität imstande bin zu werfen. Ich … Weiterlesen

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DETLEF BACH: Realität findet im Kopf statt

Ludwig Wittgenstein bemängelte zeitlebend einen gedankenlosen Sprachgebrauch. Wir seien, so der Philosoph, von bestimmten natürlichen Bildern gefangen. Alles würde zu einer Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel der Sprache führen. Solche Sprachverwirrungen würden auf etwas Krankhaftes in unserer Lebensführung hindeuten. … Weiterlesen

DETLEF BACH: Von seinen Engeln träumen

Wer will behaupten, dass Engel nicht weinen können? (Paul Claudel) Wie in der Zoologie bedarf auch ein Engel, wenn man denn daran glauben möchte, einem morphologisch klar abgegrenzten, meist fast oder völlig bewegungslosen Übergangsstadium zwischen einer sogenannten Engel-Larve (Puppe) und … Weiterlesen