Der Schlafraum: Besser schlafen durch Sport: Unsere Tipps!

Kinder, vor allem Babys und Kleinkinder, schlafen anders als Erwachsene. Sie schlafen insgesamt mehr und machen über den Tag verteilt mehrere kleine Nickerchen – zusätzlich zum Nachtschlaf. Umso wichtiger ist also die richtige Ausstattung im Kinderzimmer. Das Bett für die Kleinen muss nicht nur den körperlichen Anforderungen genügen, sondern auch das gewisse Extra bieten: Kinderbetten […]

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Merlins Blogwelt: Artikel 13 + Uploadfilter

Hier geht’s je normalerweise ganz und gar nicht politisch zu, aber zu Artikel 13 wollen wir ein Statement abegeben und nicht schweigen. Wikipedia ist heute den gesamten Tag offline, damit man sieht, was ein durchsetzen von Uploadfiltern erreiche…

www.malermeister-nicoli.de Blog Feed: Wie ein Vorhang

Scheinfassaden sind nicht neu, aber die niederländischen Architekten MVRDV legen sie wie einen Vorhang über die Bauvolumen. Dort, wo es hineingeht, wird der Vorhang leicht angehoben – und
die Fassade verformt.

Geht es um die harmonische Verknüpfung alter und neuer Gebäude, dann greifen die Planer gerne auf die benachbarten Proportionen, Materialien, Gliederungen oder Farben zurück. Das global agierende
niederländische Architekturbüro MVRDV nimmt in Südkorea hingegen das bewährte Prinzip der Scheinfassade auf – allerdings mit neuartiger, dreidimensionaler Verfremdung.

Fotos: Ossip van Duivenbode

Verbindung zur Umgebung

Paradise City ist ein Komplex aus sechs, vornehmlich der Verlustierung gewidmeten Gebäuden. Eine Art Freizeitpark also, wobei sich die Atraktionen stets im Inneren befinden und kein Tageslicht
benötigen. So kommen auch die beiden MVRDV-Gebäude, „The Imprint“ genannt, ganz ohne Fenster aus, könnten also banale Kuben sein. Die Idee war aber eine andere: So sollten die Neubauten sichtbar
Verbindung zur Umgebung aufnehmen, wo durchaus Fenster geläufig sind. Diese Strukturen griffen die Planer auf, in Form von Reliefmodulen aus glasfaserverstärktem Beton, 3869 an der Zahl und jedes
individuell geformt. Eigentlich ist das keine sonderlich neue Sache, allerdings ist es die Art, wie diese Fassade über die Bauvolumen gelegt wurde: Wie ein echter Vorhang. Das wird besonders
deutlich dort, wo sich die Eingänge zum Nachtclub im einen und zum Indoor-Park im anderen Gebäude befinden. Hier wird die Fassade wie ein Tuch angehoben, alles, was sich über den Zugängen
befindet, wird entsprechend verformt, wirft Falten, verändert seine Struktur. Und aus dem Inneren tritt lockend farbiges Licht, das einen lebhaften Kontrast zu den weiß beschichteten Fassaden
bildet. Aber nicht alle Fassaden tragen einen weißen, die Schattenwirkung unterstützenden Anstrich. Der Bau des Nachclubs wurde in schimmerndes Gold getaucht – nicht komplett, sondern nur der
Bereich, der platzartig den Zugang zur Paradise City bildet. Dafür geht das Gold eindrucksvoll von der Fassade auf die Stufen und den ganzen Platz davor über. Von oben betrachtet, bildet die
goldene Fläche einen großen Kreis, einen werbenden Spot. Das mag der fußgehende Besucher nicht erkennen, wohl aber jene, die sich im Anflug auf den nahen, riesigen Incheon Airport befinden.